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Karriere Frauen fragen selten nach Beförderungen

 ·  Der Frauenanteil in Führungspositionen ist weiterhin gering. Können es nicht mehr Frauen schaffen oder wollen viele gar nicht an die Spitze? Eine neue Umfrage zeigt: Frauen treiben ihre Karriere weniger offensiv voran als Männer.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (33)
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günther reichert

@peter jansenbusch....die Risikoverteilung geht zu ungunsten der Männer,Frauen wollen das nicht

wahrhaben.
Die Risikoverteilung zugunsten der Frau geht sogar noch weiter.In Gesellschaften,wo der Mann beim Fischfang wie einst bei den Eskimos besonderen Gefahren ausgesetzt war(sprich zu Tode kam)gab es die Polygamie der Eskimofrau.Sie hatte mehrere Männer.
Das evolutionäre System ist so anpassungsfähig,dass der Nachwuchs nicht Schaden erleidet oder ausbleibt.

Was heute für unsere Gesllschaft angepasster wäre,ist,dass Männer eher mehrere Frauen haben sollten,zumal etliche Frauen für die Fortpflanzung nicht geeignet sind.
Überraschend hilft sich die Evöution damit,dass Männer gerade nicht in den Genuss mehrere Partnerinnen kommen.Das wird dadurch erreicht,dass Frauen die gläserne Decke erfunden haben u nicht durchstoßen wollen(weil es im Sinne der Evolution und Fortpflanzung keinen Sinn macht).
Erst dann ,wenn Männer Kinder bekommen würden,dann würden Frauen die sogenannte gläsernde Decke durchstoßen wollen.Das hat d Evolution(bisher)nicht vorgesehen.

Danke für ihren Kommentar.

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Bert Reb (Berttreb) - 09.03.2013 13:56 Uhr

Seltener? Quotenforderung kennt man demnach nur von Männern? - Sie fragen stets nach Umsorgung

Und da Männer sich im 'heldhaften' Kampf den gestellten Aufgaben stellen, ist es bei Frauen andersrum, sie stellen die Aufgaben und andere sollen den eigenen Kampf hinfällig werden lassen.

Frauen fragen nach Verwöhnung, gesellschaftlicher Unterstützung, nach Verantwortungsabgabe von Unzumutbarkeiten - insofern stimmt der Titel: Sie fragen nicht nach Beförderung, weil die eine Eigenleistung voraussetzt.

Abtreibung, Abschaffung des bisherigen 'Straflos' Paragraphen (Frau will ein Recht zum Mord, und keine lästigen Fragen/Beratung/Eigenkritik), Babyklappen, Anonymisierung selbiger, ... und längst über Leichen gegangen, versucht man durch das Schaffen eines Unterdrückungsmythos (und zwar nur der Frau) Quoten, bevorzugte Gehälter, Sozialabgaben und Rentenansprüche...

Ja Frauen fordern liebendgern Verantwortungsübernahme, Lastenausgleich, und zwar nur dann wenn die Allgemeinheit männlich ist. Selbst aber sind sie bei Lebensfragen nicht zu mehr bereit als zu einer unverbindlichen Beratung.

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 09.03.2013 13:44 Uhr

Alte Bratwurst ohne Nährwert

Ich weiss verbindlich, dass Frauen auch dann zurückziehen, wenn man ihnen eine ganz kom- fortable Qualifikation zu Karrierezwecken, mit betrieblichen Hilfen, Freistellungen und Geld- kompensation bietet. Der Rest sind Ausnahmen. Eine Weigerungs-Ursache kann die festg-estellte Fähigkeit und Neigung zur Konfliktvermeidung sein, die bereits zuzeiten des Lager- feuers in die Gene gedrungen ist. Eine Schwangere riskiert keine Prügelei. Eine Frau tobt und schießt gewöhnlich nicht. Die Kriminalstatistiken zeigen alle, warum diese Wesen besonders und doch so unterschiedlich sind. Im Grunde ist diese Problematik längst "gegessen". Es genügt den Meisten schön, begehrt, sicher und auch fortan behütet zu sein. Es genügt Vielen sogar die Illusion davon. Die moderne Beurteilung gelingt nur den Alten mit über 40 Jahren Ehe nebst allem, was dazu gehört.

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Torsten Klier

Unser täglich Gender

gib uns heute.

Obwohl Frauen 50% der Weltbevölkerung stellen, werden immer noch 100% aller Mülltonnen von Männern geleert.
Woran liegt´s ?
Ach so, Frauen fragen zu wenig.

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Ulrich Hausknecht

Die Frage ist,...

wird das Thema Lebensqualität in einem umfassenderen Sinne vielleicht von Frauen besser durchdacht, analysiert und abgewogen. Will sagen: Könnte es sein, dass es rational sinnvolelr sein kann eine Führungsposition gerade nicht anzustreben.

Oder:
Kann man als Mann/Frau nicht auch anders ein glückliches ausgewogenes Leben führen?

Meines Erachtens wird das Thema Macht/Einfluss/Geld zu einseitig überbetont. Von den vielen Menschen, die ich im Berufleben auf allen Hierarchieebenen getroffenen habe, waren interessanterweise die ganz oben selten die zufriedensten/glücklichsten.

Natürlich nicht empirisch unterlegt. Nur ein Eindruck.

Und das ist es halt auch noch so, dass Mitarbeiter in Führungspositionen vielleicht 5% einer Belegschaft ausmachen - egal ob männlich oder weiblich...

Man sollte mehr über die Befindlichkeit und das Ergehen der anderen 95% nachdenken...

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Alfred Vomberg

Mann sein ist nicht so toll

Hoffentlich kommt nun niemand auf die Idee, den Frauen dafür einen Vorwurf zu machen.
Um sein ganzes Leben dem Job zu opfern, muss man schon irgendwelche Defizite kompensieren wollen.
Männer sind bei der Lebensplanung nun mal etwas radikaler.
Das sieht man auch an der hohen Männerquote unter den Strafgefangenen.
Risikofreude und Rücksichtslosigkeit können eben zu den unterschiedlichsten Resultaten führen.
Auf jeden erfolgreichen Manager kommen 5 die es versucht haben und dabei ausgebrannt sind.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.03.2013 13:59 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 09.03.2013 13:59 Uhr

Die Weiche im Leben ist die Härte

Mit 20 Jahren (etwa) beginnt das Leben richtig: Männer machen Kinder und müssen sehen, wie man sie nebst Mutti über die Tage bringt. Bis auch die wieder Kinder machen. Das Leben ist dreigeteilt zwischen Arbeiten, Schlafen und Freizeit. Bei Mutti ist das anders: Bis zur Regel ist sie weder Fisch noch Fleisch. Danach, etwa bis 22-24, probiert sie alles aus, was sich nach der Disko gerade bietet. Dann wünscht sie sich den SIEMENS-Ingenieur, den mit der kleinen, runden Brille (den sie früher nicht mal bemerkt hat) zum Familiengründen, Häuschenbauen, Autos kaufen und schick shoppen, bevor es noch schicker in den Luxus-urlaub geht. Alte Verehrer sind zunächst tabu, weil sie sich vergleichsweise als Loser erwiesen haben. Die Weiche im Weiberleben ist die Heirat. Mit oder ohne diese entscheidet sich an diesem Punkt das kommende Frauenleben. Das Männerleben aber auch ! Das Single-Dasein ist der pure Fehler. Wer keine Unterstützer hat, hatte immer schon verloren.

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Cecile de Winter

Es gibt hierzu übrigens interessante wissenschaftliche Arbeiten,

denn Frauen sind nämlich nicht weniger kriminell, als Männer, sondern begehen seltener offensichtliche Kapitaldelikte und werden wg. der Vermutung des sanften Gemüts ohnehin seltener verdächtigt und auch seltener verurteilt als Männer.
.
Der Mann, der seine Frau mit dem Baseballschläger erschlägt bekommt also 15 Jahre, während die Frau, die ihn vergiftet oder nachts mit dem Kopfkissen erstickt, oft straffrei ausgeht, da der Arzt, der den Totenschein ausstellt oft keinen Verdacht schöpft und keine Obduktion anordnet.
.
Selbstverständlich hatte auch die bürgerl. Rollenverteilung einen erheblichen Einfluss auf das Verhalten, aber bis ins 18. Jhdt. wurden beinahe ebenso viele Frauen wie Männer kriminell. Frauen machten 45% der Angeklagten aus und waren nicht nur wegen sogenannter Frauendelikte wie Hexerei oder Kindstötung angeklagt, sondern auch wegen Mord, Raub und Betrug.
.
Später galt dann übrigens der Grundsatz "Mad not bad" und Frauen kamen eher in die Anstalt, als ins Gefängnis.

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Julius Calvelage
Julius Calvelage (julca) - 08.03.2013 15:23 Uhr

Falsche Kausalität

Ich halte diese Studie nicht für besonders aussagekräftig, da ich die Kausalität der im Artikel vertretenen Aussage ziemlich zweifelhaft finde. Statt die schlichte Annahme zu vertreten, dass Frauen weniger befördert werden, weil sie weniger fragen, um daraus den Umkehrschluss abzuleiten, dass man sie, würden sie denn nur mehr fragen/bitten/fordern, automatisch eher beförderte, wäre doch viel interessanter zu erfahren, WARUM sie weniger danach fragen.

Ich gehe davon aus, dass niemand um eine Beförderung oder eine Gehaltserhöhung bitten würde, wenn er dafür nicht einige triftige Argumente im Köcher hat: Gute Arbeitsleistungen, hohe, ungenutzte Potenziale, versteckte Kompetenzen, die auf einer anderen Position wesentlich wirkungsvoller eingesetzt werden können, o. ä.

Fehlt den Frauen also der Mut oder sind es die Argumente, die eine Beförderung rechtfertigen?

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Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 08.03.2013 15:06 Uhr

Also rein rechnerisch ...

Mal ganz simpel angenommen der Geschlechteranteil derjenigen, die eine Vorstandsposition anstreben, korrelliert mit dem Geschlechteranteil, derjenigen, die hinterher auch in den höheren Positionen sitzen: Dann liegen vier Prozent aber deutlich unter dem nach der Umfrage zu erwartenden Frauenanteil (31 von 200 Personen streben nach einen Vorstandsposten, von diesen 31 Personen sind 7 Frauen). Das gleiche ergibt sich bei Gehalts- und Beförderungsverhandlungen.

Vielleicht doch eher eine Bestätigung der gläsernen Decke als eine Entlarvung?

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.03.2013 00:07 Uhr
Carola Schommer

Sie haben vollkommen recht.

In meinem Umfeld, das zum ganz überwiegenden Teil nur aus akademisch gebildeten Frauen (keine Weichfächer) und Männern besteht, sind ungefähr 50 % der Frauen kinderlos und berufstätig. Die anderen Frauen, die sich für eine Familie entschieden haben, sind spätestens nach dem zweiten Kind (und die meisten bekommen mehr als eins) weder zeitlich noch mental ernsthaft in der Lage, einem anspruchsvollen und adäquat vergüteten Beruf nachzugehen. Eine Ausnahme: eine Richterin bekommt es hin, weil sie viel zu Hause arbeiten kann. Frauen müssen eine Entscheidung treffen. Mehr Möglichkeiten haben sie fast nicht.

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peter jansenbusch

Wo bleibt da die Gleichberechtigung?

"sehr radikalen antifeministischen Bewegung MANNdat sympathisiert, die teilweise sehr menschenverachtende, teils zu Gewalt aufrufende Ansichten vertritt. "

Da reichen auch hier die 1000 Zeichen nicht, um all die radikalen FEMinistischen Bewegungen aufzuführen, die ebenfalls "teils menschenverachtende, teil zu Gewalt aufrufende Ansichten" vertreten. Aber deren Ergebnisse sind natürlich eine gute Quelle?
Wo bleibt da die Gleichberechtigung?

Abgesehen davon: Die Quelle madig und sich dafür erst garnicht die Mühe zu machen, echte Gegenargumente zu finden, ist bisschen dünne.

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Alfred Vomberg

Milchmädchenrechnung

Sie müssen schon auch den Anteil der Qualifizierten miteinbeziehen.

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peter jansenbusch

Eben

"Aber glauben Sie wirklich, dass Frauen, die sich eine Spitzenposition vornehmen den über Kinder induzierten Nachteil freiwillig hinnehmen? Die geringen Geburtenzahlen gerade bei hoch gebildeten Frauen, sprechen eine andere Sprache."
Nein, das glaube ich eben nicht. Sie entscheiden sich auch mal GEGEN Nachwuchs, aber genau das meinte ich: Es ist eine Entscheidung der FRAU, einen älteren Mann zu nehmen (der dadurch einen Karierrevorteil hat, für den er nichts kann) und ein Kind zu bekommen. Mithin also nichts, was dem Mann zuzuschreiben ist. Und gerade die Tatsache, dass es mittlerweile immer mehr Frauen gibt, die anders entscheiden, beweist die Freiheit in der Entscheidung.
Aber viele weitere Argumente gegen die "Gläserne Decke" finden Sie durch fleißiges googeln, nur auf eines achten: Das Erscheinungsdatum der Textstellen. Die älteren beweisen diese Theorie, die jüngeren entzaubern die Theorie.

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Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 08.03.2013 16:12 Uhr

Sciencefiles

Passte nicht in die 1000 Zeichen: Dazu sei angemerkt, dass Sciencefiles sich für die Glaubwürdigkeit gerne einen wissenschaftlichen Touch gibt, aber mit der sehr radikalen antifeministischen Bewegung MANNdat sympathisiert, die teilweise sehr menschenverachtende, teils zu Gewalt aufrufende Ansichten vertritt.

Keine gute Quelle, wenn Sie mich fragen.

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Weitere Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 08.03.2013 16:00 Uhr

Und wo genau finden Sie den Widerspruch?

Wenn man genau nachrechnet, kommt man immer noch auf eine deutliche Unterrepräsentation der Frauen. Nur nicht ganz so deutlich, wie sie aktuell besteht.

Die Wahl des Studienfachs wird zwar sehr gerne genannt, als Technikerin kann ich Ihnen aber sehr genau sagen: Maschienenbau, Informatik und Co. sind definitiv die falsche Wahl, wenn sie in Spitzenpositionen kommen wollen (wurde auch in einem Artikel hier in der FAZ bereits aufgedröselt). Da eignen sich besser BWL und VWL, wo bekanntlich die Geschlechter ausgeglichen sind.

Bei der Familienplanung spielt in der Regel der Partner mit hinein. Männer sind meistens die Älteren und haben somit einen Karrierevorsprung. Die Frauen treten daher i.d.R. aus rein praktischen Gründen kürzer. Aber glauben Sie wirklich, dass Frauen, die sich eine Spitzenposition vornehmen den über Kinder induzierten Nachteil freiwillig hinnehmen? Die geringen Geburtenzahlen gerade bei hoch gebildeten Frauen, sprechen eine andere Sprache.

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peter jansenbusch

janz so einfach isses nich

Der Beweis oder Gegenbeweis einer "gläsernen Decke" ist nicht ganz so einfach mit einem schlichten Dreisatz zu führen.
Beispiele für eine wissenschaftlichere Darlegung finden sich bei Sciencefiles [Link entfernt, bitte Richtlinien beachten; Mod.].
Wem das zu mühsam ist zu lesen, hier in Kurzform:
Die Unterrepräsentation von Frauen in Managementpositionen kann fast vollständig durch zwei Faktoren erklärt werden, die nix mit dem Betrieb und der Männerwirtschaft zu tun haben: Der Wahl des Studienfachs (Anglistik und Kunstgeschichte versus Jura und Maschinenbau), und (noch bedeutsamer): Die Entscheidung zur Fortpflanzung. (ok, jetzt kommt die Leier mit "Frauen müssen Karriere opfern für Kinder". Kurzes NEIN: sie MÜSSEN es nicht, sie TUN es).
ok soweit?

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Cecile de Winter

Mir missfällt

die durchgängige Einseitigkeit der Darstellung dieses Themas. Wir Frauen sind also mal wieder benachteiligt und die Opfer, weil wir den Mund in der Firma nicht aufkriegen?
.
Es könnte doch auch heißen: Frauen haben die bessere Work-Life-Balance, Frauen arbeiten generell weniger und seltener in dreckigen und körperverschleißenden Jobs, Frauen verbringen mehr Zeit mit ihren Kindern, Freunden und Bekannten, Frauen haben weniger Leistungsdruck und Stress im Job, Frauen leben daher nicht nur gesünder, sondern leben dazu auch noch länger. Kurz gesagt: Frauen geht es ziemlich gut und Frauen haben mehr vom Leben - und das auf wessen Kosten? Der Männer.
.
Frauen sind also die großen Profiteure der "Männergesellschaft". Komisch, dass man das nie so liest. Entspricht das etwa nicht der Zielsetzung der Gender-Propaganda?

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.03.2013 14:17 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 09.03.2013 14:17 Uhr

Work-Live-Balance ?

Das ist doch falsch: Weil alles Leben ist, sogar der Schlaf. Und darin eingebunden sind alle Tätigkeiten und Zustände. Wer auf die Idee kommt, man könne zwischen Arbeit und (nach-maliges) Leben und Lebenlassen trennen, muss zwangsangestellt sein und lohnabhängig.
Dies ist generell kein Zustand, der glücklich macht. Glücklich werden nur Leute, die sich selbstständig alles auf legale Weise nehmen (können) , was sie gerade so brauchen. Die, die mit vollem Risiko selbständig sind. Genau das ist auch der Hintergrund der ewigen Arm-Reich-Diskussion.

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Axel Shwaisz
Axel Shwaisz (LeserXY) - 08.03.2013 18:26 Uhr

Man muss so etwas nur lesen WOLLEN ...

... es gibt viele Untersuchungen, die genau das belegen, was Sie andeuten, Frau De Winter! Schlagen Sie einmal nach bei Karl Grammer "Signale der Liebe" oder Roy Baumeister "Wozu sind Männer eigentlich überhaupt noch gut?"
Aber da nicht sein kann, was nicht sein darf, gelten solche Ansicht als political incorrect ...

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Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 08.03.2013 15:51 Uhr

Exakt

Sie haben es erfasst.

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peter jansenbusch

Kaum zu glauben,

dass eine Frau sich traut sowas öffentlich zu sagen, gleichwohl es umso richtiger ist.
Und doch: Es ist zu lesen, nur leider nicht so oft in den Medien, sondern mehr versteckt in Studien, Büchern (u.a. Roy Baumeister sei zu erwähnen), und auch manchmal in Leserkommentaren...
Ist nicht politischer Mainstream, und daher auch nicht Medienkompatibel, aber richtig: Frauen leben in der "Männerkultur" vergleichsweise gut.

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Cecile de Winter

So wie sich auch die Männer

an den Hochöfen, in den Bergwerken, im Straßenbau, bei der Müllabfuhr, in der Kanalisation, an den Werkbänken, auf den LKW-Schemeln, in den Rettungswagen und Feuerwehren etc. bedanken, meinen Sie, Andrea Müller?

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Weitere Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 08.03.2013 15:18 Uhr

Geht's auch 'ne Nummer kleiner?

Erzählen Sie das doch bitte noch einmal den zahlreichen Frauen im Einzelhandel, im Schichtbetrieb, in der Kranken-, Alten- und Kinderpflege, ... - die werden sich bedanken.

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Hans-Jürgen  Steffens

Frauen haben einfach das falsche Bewußtsein -

würde Bascha Mika hier sicher einwerfen.

Bascha Mika ist generell selten um eine Antwort verlegen, denn sie ist eine sehr intelligente Frau (sogar mit Sexappeal, denn das ist nicht ans Alter gebunden), wichtiger aber noch, sie hat das "richtige" Bewußtsein.

Auf die Frage, inwieweit sie sich zutraue, in Fragen der Kindererziehung mitzurden, antwortete sie kaltblütig: "Ich bin mit vielen Geschwistern aufgewachsen."

Das ist sicher dasselbe.

Das ist sicher dasselbe?

Aber Messeurs Dames, wenn man das richtige Bewußtsein hat, dann ist es dasselbe!

:-)

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Andy  Dufresne

Entlarvung der gläsernen Decke.

Vielen dank. Dem Beitrag ist kaum etwas hinzuzufügen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.03.2013 15:41 Uhr
peter jansenbusch

Sorry,

da hab ich offensichtlich nicht aufgepasst.

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Andy  Dufresne

Missverständnis.

Genau das wollte ich mit meinem Beitrag ausdrücken.

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peter jansenbusch

Jibbet nich

Sorry, aber was mittlerweile tatsächlich entlarvt ist, ist dass es sich bei der "Gläsernen Decke" um ein Märchen handelt. Einfach mal die richtige Fachliteratur zu diesem Thema lesen.

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peter jansenbusch

Muss einen das wundern?

Nicht nur, dass Accenture Untersuchungen macht, deren Ergebnis in der einschlägigen Literatur längst vorhersehbar war, und (wie mancher das von Accenture-Beratern schon kennt) also keine echte Neuigkeit hervorbringt.
Nein, es ist eine Binsenweisheit und so alt wie Bauernregeln: Frauen haben andere Prioritäten und Motivationen wie Männer.
Warum auch sollten Frauen nach Karriere, Erfolg und Macht streben? Weil sie es nicht müssen, im Gegensatz zu den Männern: Die müssen das tun, um wiederum bei Frauen erfolgreich zu sein. In der Geschichte der Menschheit konnten nur ein kleiner Teil der Männer sich fortpflanzen (und nur darum geht es), und es waren die Erfolgreichen, weil Frauen sich nicht von Weicheiern und Schlappschwänzen schwängern lassen. Aber fast alle Frauen bekommen Nachwuchs, ohne große Risiken einzugehen.
Also, wenn das schon eine Neuigkeit ist, dann sollte das genutzt werden, um diese dämliche Frauenquote endlich zu kippen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.03.2013 14:25 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 09.03.2013 14:25 Uhr

Der Führer der Horde

lebt rundum besser, inklusive höherer Werschätzung/Ansehen. Es gibt Entwicklungslinien, die
bis in die frühe Steinzeit reichen, die locker auf das Heute übertragbar sind. Der Oberindianer
mit dem Steinbeil war und ist der Macher. Die Anderen wollen das so, allein käme der O. gar nicht auf diese Idee. Sogar die Frauen wollen von ihm die schöneren, besseren Kinder und in seiner Höhle mit Schutz und Bedienung wohnen. Im Grunde hat sich nur die Kulisse geändert.
Wir blieben uns, von Äußerlichkeiten abgesehen, völlig gleich.

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Das ist vernünftig und sozial intelligent.

...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.03.2013 14:26 Uhr
Andy  Dufresne

Und daran, dass Frauen nicht an der Diskussion teilnehmen..

..sind wieder wir Männer schuld. Es weist jedenfalls in keinem Fall daraufhin, dass Frauen möglicherweise auch nicht so gesellschaftspolitisch interessiert sind, wie Männer. Nicht wahr? Neeeein! Es darf doch nicht sein, was nicht sein darf!
Wir wissen es schon. *gähn*

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08.03.2013, 13:00 Uhr

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