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Digitalisierung : Arbeit 4.0 schafft Top-Verdiener

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Was macht die Digitalisierung mit den Geringerverdiener-Stellen? Und was passiert am anderen Ende des Gehaltsgefüges? Bild: AFP

Was Roboter und künstliche Intelligenz mit dem Niedriglohnsektor machen – darüber diskutieren viele. Aber auch am anderen Ende des Gehaltsspektrums könnte sich Entscheidendes ändern.

          Durch die Digitalisierung der Arbeitswelt könnte eine neue Gruppe von Spitzenverdienern entstehen. Das zumindest glauben Geschäftsführer, Vorstände und Abteilungsleiter in mittleren und großen Unternehmen. Drei Viertel von ihnen sind der Meinung, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz dazu führen wird, dass besonders qualifizierte Menschen benötigt werden, um neue Geschäftschancen wahrzunehmen – und dass diese Menschen sich das entsprechend gut bezahlen lassen.

          Und werden uns Algorithmen und Roboter in Zukunft die Arbeitsplätze wegnehmen? Werden sie insbesondere die einfachen Tätigkeiten ersetzen? Nicht unbedingt! Immerhin 45 Prozent der Führungskräfte glauben, dass der Niedriglohnsektor sogar wachsen wird, weil der Bedarf an einfachen Hilfsarbeiten steigt, etwa in Callcentern oder Logistikzentren. Etwas mehr als die Hälfte ist jedoch überzeugt, dass die Digitalisierung die verstärkte Auslagerung von Dienstleistungen ins Ausland ermöglicht.

          Zu diesen Ergebnissen kommt eine Forsa-Befragung von 200 Führungskräften der ersten und zweiten Ebene im Auftrag der Unternehmensberatung Kobaltblau. Für ihr eigenes Unternehmen ist übrigens die große Mehrheit optimistisch: 98 Prozent glauben an positive Auswirkungen für ihren Betrieb.

          Allerdings investieren zwei von drei Unternehmen weniger als 30 Prozent ihrer gesamten Unternehmensinvestitionen in Digitalisierungsprojekte. Rund ein Drittel investiert sogar weniger als 10 Prozent. Die Digitalisierungsprojekte zahlen sich für die meisten der Befragung zufolge auch erst in der Zukunft aus: Gerade mal jedes siebte Unternehmen erwirtschaftet demnach mit seinen Digitalisierungsprojekten schon jetzt Gewinn.

          Quelle: nab.

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