22.08.2007 · Seit einem Jahr ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz in Kraft. Hat es sich bewährt? Die Redaktion hat Fachleute um eine Bewertung gebeten, die mit dem AGG täglich zu tun haben - sechs Fragen, acht Köpfe.
Seit einem Jahr ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz in Kraft. Es verbietet die Ungleichbehandlung von Menschen im Rechtsverkehr und in der Arbeitswelt wegen ihres Alters oder Geschlechts, ihrer sexuellen Identität oder einer Behinderung, wegen ihrer Rasse, Herkunft, Religion oder Weltanschauung. Die Redaktion „Beruf und Chance“ hat Fachleute um ein Fazit gebeten, die durch ihre Arbeit mit dem AGG täglich zu tun haben.
Alle haben dieselben Fragen beantwortet:
Jobst-Hubertus Bauer: „Diskriminierung ist präsenter geworden“
Joachim Vetter: „Es herrscht große Verunsicherung“
Renate Rampf: „AGG regt zum Nachdenken an“
Helmut Platow: „Kritiker werden zu Befürwortern“
Hanne Schweitzer: „Arbeitsuchende haben nie das richtige Alter“
Martin Schmitter: „Nicht ändern, streichen“
Roland Wolf: „Begriff der Diskriminierung verwässert“
Heide Lore Knof: „Sturm im Wasserglas“