Seit einem Jahr ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz in Kraft. Es verbietet die Ungleichbehandlung von Menschen im Rechtsverkehr und in der Arbeitswelt wegen ihres Alters oder Geschlechts, ihrer sexuellen Identität oder einer Behinderung, wegen ihrer Rasse, Herkunft, Religion oder Weltanschauung. Die Redaktion „Beruf und Chance“ hat Fachleute um ein Fazit gebeten, die durch ihre Arbeit mit dem AGG täglich zu tun haben.
Alle haben dieselben Fragen beantwortet:
- Ein Jahr AGG - feiern oder trauern?
- Alle Aufregung umsonst? Was sind die praktischen Auswirkungen des AGG bisher?
- Hat sich die öffentliche Wahrnehmung von Diskriminierung durch das AGG geändert?
- Schildern Sie eine Situation Ihres Berufsalltags, in der Ihnen das AGG begegnet ist!
- Welche Vorschriften des AGG würden Sie wie ändern und warum?
- Wagen Sie eine Prognose: Wo werden wir am 5. Geburtstag des AGG stehen?
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Joachim Vetter: „Es herrscht große Verunsicherung“
Renate Rampf: „AGG regt zum Nachdenken an“
Helmut Platow: „Kritiker werden zu Befürwortern“
Hanne Schweitzer: „Arbeitsuchende haben nie das richtige Alter“
Martin Schmitter: „Nicht ändern, streichen“
Roland Wolf: „Begriff der Diskriminierung verwässert“
Heide Lore Knof: „Sturm im Wasserglas“
