31.07.2006 · Auf Vorschlag des BDI-Präsidenten Jürgen Thumann bleibt Ludolf v. Wartenberg ein Jahr länger im Amt, um Zeit für die Suche nach einem Nachfolger zu gewinnen.
Auf Vorschlag des BDI-Präsidenten Jürgen Thumann haben die Vizepräsidenten des Industrieverbandes den bisherigen BDI-Hauptgeschäftsführer Ludolf v. Wartenberg einstimmig gebeten, seinen Vertrag um ein Jahr zu verlängern. Wartenberg, der im BDI lange als heimlicher Chef galt, sollte eigentlich sein Amt als Altersgründen am Jahresende an den CDU-Politiker Norbert Röttgen abgeben. Aufgrund starker Proteste der Ex-Präsidenten Hans-Olaf Henkel und Michael Rogowski hatte Röttgen aber auf sein neues Amt verzichtet, weil er zusätzlich Mitglied des Deutschen Bundestages bleiben wollte. Um Zeit für die nun eher schwierige Suche nach einem neuen Geschäftsführer zu bekommen, bleibt v. Wartenberg ein Jahr länger als geplant.