09.01.2013 · Karriere zu machen hat einen Preis. Unter anderem auch den, ein Leben fern der Heimat zu führen. Das stört junge Jobnomaden wenig. Aber das kann sich ändern.
Von Ursula KalsRichtlinien für Lesermeinungen
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Aufschlussreicher Artikel/Karrierezwang als neue Krankheit ist den Pseudoneurosen(Viktor Frankl)zuzu
rechnen.
"Verlust der Freunde ist der Preis, der zu zahlen ist, wenn man den
Karrierestationen hinterherreist".
Was Freunde und Freundschaften anbelangt ist solchen Paaren geraten,dass
sie etwas tun müssen.Meistens kümmert sich der Mann nicht um
Beziehungen über den Primärkreis hinaus für weitere
Freundschaften,genauso nicht die Frau,wenn sie Karriere im Kopf hat,um
echte Freundschaften.Zu sehr betrachten solche Frauen weitere(neue)
Freundschaften als Lebensabschnittsfreunde(aus
Nützlichkeitserwägungen ,zB.Austausch von Info ,wenn Kinder
kommen,diese in die Schule,später ggf Universität kommen).
Dritte ,die solche Paare,Frauen,Männer in
Unternehmen,Freizeit,Gesellschaft erleben,sehen sofort,dass solche
Menschen auf Wetbewerb und Vergleich angelegt sind.Dies macht jede
Freundschaft im Verlauf kaputt.Freundschaften zu pflegen ist zudem
wesentlich schwieriger als die vertragliche
"Ehefreundschaft".Die beschriebenen Paare sind
freundschaftsunfähig.Karrierezwang und Egoismus macht blind.
Ursula Kals Jahrgang 1964, Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Jugend schreibt“.
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