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Mobilität Akademiker ziehen häufig für den Job ins Ausland

Jeder siebte Akademiker hat schon für einen Arbeitsplatzwechsel schon einmal den Schritt ins Ausland gewagt. Das Gehalt spielt dabei für die Grenzgänger angeblich keine entscheidende Rolle.

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Wer einen Abschluss einer Hochschule oder Fachhochschule in der Tasche hat, den zieht es aus Karrieregründen am ehesten ins Ausland. Fast jeder siebte Akademiker (14 Prozent) hat Deutschland aus beruflichen Gründen schon einmal den Rücken gekehrt. Unter Absolventen von Fach-, Meister- und Technikerschulen zieht es immerhin noch jeden Zehnten in die Fremde. Der Anteil für Gruppen mit niedrigeren Bildungsabschlüssen ist deutlich geringer. Über alle Qualifikationsniveaus hinweg beträgt der Anteil 5 Prozent. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung unter rund 1000 Teilnehmer hervor. Davon verfügten 14 Prozent über ein Nettoeinkommen von mehr als 4000 Euro im Monat.

Als Hauptgrund für ihre Entscheidung gaben die Expatriaten an, eigene Auslandserfahrungen (83 Prozent) sammeln und neue Sprachen lernen (75) zu wollen . Etwas mehr als die Hälfte erhoffte sich durch den Schritt verbesserte Karrierechancen, fast jeder zweite erwartete sich im Ausland eine höhere Lebensqualität. Nur 40 Prozent nannten bessere Arbeitsbedingungen als Beweggrund, wozu unter anderem ein höheres Gehalt sowie mehr Arbeitsplatzsicherheit gehören.

Insgesamt hält sich die Umzugsbereitschaft deutscher Arbeitskräfte auch innerhalb des Landes noch in Grenzen. Rund 77 Prozent der Befragten gaben an, den Wohnort noch nie aus beruflichen Gründen gewechselt zu haben. Auch hier gilt: Je höher der Bildungs- und Qualifikationsabschluss, desto höher die Mobilität. Unter Akademikern und Abiturienten haben schon 40 Prozent aus beruflichen Motiven die Koffer gepackt, die Hälfte davon sogar schon mehrfach. Für zwei von drei Befragten war eine „unbefristete Stelle“ der wichtigste Grund für einen Umzug. Für einen Jahresvertrag verlässt nicht einmal jeder Zehnte seine Heimat.

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