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Veröffentlicht: 31.01.2013, 10:43 Uhr

Migrationsbericht Mehr hochqualifizierte Zuwanderer

Neuesten Daten zufolge kommen immer mehr Menschen mit Hochschulabschluss nach Deutschland, um hierzulande zu arbeiten. Aber auch die Zahl der Bildungsausländer, die an deutschen Hochschulen studieren, steigt.

© dpa Eine Medizinisch-technische Assistentin im Lübecker Krankenhaus.

Immer mehr hochqualifizierte Migranten kommen nach Deutschland, um hierzulande ihre berufliche Karriere voranzutreiben. Das geht aus dem neuesten Migrationsbericht der Bundesregierung hervor. Nachdem sich in der Wirtschaftskrise weniger ausländische Fachkräfte um eine Aufenthaltserlaubnis beworben hatten, um in Deutschland zu arbeiten, stieg die Zahl in den Folgejahren wieder an. Der nun erschienene Bericht bezieht sich auf das Jahr 2011.

Vor allem Hochschulabsolventen und Menschen, die im Rahmen des internationalen Personalaustauschs nach Deutschland kamen, beantragten vermehrt eine Aufenthaltserlaubnis. Allerdings kamen weniger IT-Fachkräfte aus dem Ausland zu deutschen Firmen. Insgesamt stieg die Zahl der Menschen, die eine Aufenthaltserlaubnis bekamen, um in Deutschland erwerbstätig zu sein im Jahr 2011 um 27 Prozent auf etwa 36.000 Personen. Die meisten kamen aus Indien, China, Amerika und Kroatien.

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Auch die Zahl der Zuzüge von Migranten aus EU-Ländern, die besonders von der Finanzkrise betroffen sind, ist gestiegen. Viele von ihnen seien gut ausgebildet und erhofften sich in Deutschland bessere berufliche Perspektiven als in ihrem Heimatland, sagte die Staatsministerin Maria Böhmer. Aus Griechenland kamen 84 Prozent mehr Einwanderer, aus Spanien 31 Prozent mehr als 2010.

Gestiegen ist dem Bericht zufolge auch die Zahl der ausländischen Studierenden an deutschen Hochschulen. Sie ging um rund zehn Prozent auf 73.000 nach oben und erreichte damit einen Rekordstand. Angesichts des drohenden Fachkräftemangels sei es gut, dass Deutschland mehr und mehr zum Einwanderungsland werde, sagte Böhmer. Die meisten ausländischen Studierenden kamen aus China, danach folgte Amerika. Viele Bildungsausländer strebten zudem aus Spanien, Frankreich und Russland an die deutschen Hochschulen.

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