20.11.2009 · Martin Sonneborn hat ein schwieriges Verhältnis zu Beamten, Fernsehklamauk und zur FDP.
Ein guter Arbeitstag beginnt mit . . .
. . . dem Wirtschaftsteil der F.A.Z. und meinem eigenen Gesicht vorne drauf.
Die Zeit vergesse ich, wenn . . .
. . . ich Zeitung lese oder bei blindem satirischen Aktionismus.
Wer es in meinem Geschäft zu etwas bringen will, der . . .
. . . muss bei „Titanic“ anheuern.
Erfolge feiere ich . . .
. . . bei einem guten Glas 2009er Andechs-Bier.
Es bringt mich auf die Palme . . .,
. . . wenn ich Fernsehklamauk sehe oder Satire nicht aggressiv ist. Außerdem noch Rundfunkgebühren, Kirchensteuer und Spaßparteien wie die FDP.
Mit 18 Jahren wollte ich . . .
. . . nicht Beamter werden.
Im Rückblick würde ich nicht noch einmal . . .
. . . versuchen, mein iPhone zu aktualisieren und damit meine Festplatte zum Absturz zu bringen – wie gerade geschehen.
Geld macht mich . . .
. . . glücklich – es macht es mir möglich, meinen Kaffee, meine Zeitung, zwei Pullover und eine Jeans im Jahr zu bezahlen.
Rat suche ich bei . . .
. . . den übrigen Mitherausgebern des Faktenmagazins „Titanic“ oder in kostenpflichtigen Anrufen bei 9live.
Familie und Beruf sind . . .
. . . schwer unter einen Hut zu bringen, gerade wenn man keinen bürgerlichen Beruf hat.
Den Kindern rate ich . . .
. . . Beamte zu werden oder in die Satire zu gehen.
Mein Weg führt mich . . .
. . . an die Spitze der Wochenzeitung „Die Zeit“.