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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kirche als Arbeitgeber Hauptsache Christ

 ·  Rund 1,3 Millionen Menschen arbeiten für die Kirche - zu deren Regeln. Wo die kirchliche Heirat zum Einstellungskriterium wird, haben Gewerkschaften nur wenig zu melden.

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udo fischer
udo fischer (udo44) - 27.12.2012 17:28 Uhr

Wie sieht das bei den Parteiorganisationen aus?

Müssen die Menschen, die bei den Partei- und Gewerkschaftsorganisationen arbeiten, nicht ebenfalls in der entsprechenden Organisation sein. Ich kann mir nicht vorstellen, das ein CDU-Mitglied in einer SPD-Organisation beschäftigt wird.

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Bernd Raedle
Bernd Raedle (berndle) - 24.12.2012 16:40 Uhr

Unglaublich

was die Kirchen in unserem Land sich nicht alles erdreisten. Nicht genug dass schon der Staat als Inkassoeintreiber für die Kirchensteuer herhalten muss, selbst geltendes Arbeitsrecht scheint diesen Herren der Kirche gleichgültig zu sein. Zehntausende sollten täglich aus diesem Verein austreten, damit endlich diese mittelalterliche patriarchalisch diktatotrische Instutition zugrunde geht!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.12.2012 20:16 Uhr
Sofia Talalay

Antwort galt Herrn Kunz

Weil die Forum-Funktionen hier bei FAZ eher eingeschänkt sind, kann man nicht klar erkennen wem ich geantwortet habe.
Unter falscher Logik meine ich die leidenschaftliche pro-katholische Tirade von Herrn Kunz. Mit Herrn Raedle's ursprunglicher Botschaft bin ich dagegen 100% einverstanden.

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Sofia Talalay

Falsche Logik

Glauben Sie wirklich, daß alle, die für kirchliche Einrichtungen arbeiten, tatsächlich gläubige Christen sind und über den Zwang zur "christlicher Bekenntnis" auch glücklich sind?
In den medizinischen Berufen ist es manchmal gar nicht möglich eine Ausbildungsstelle zu bekommen, ohne einer der Kirchen anzugehören und brav für Herrn Ratzinger's Papstmobil Steuer zu zahlen. Deshalb bleiben viele säkular gesinnte Menschen in der Kirche. Des Zwangs und Monopol wegen - NICHT aus Überzeugungen.
Diese Firma - die ah soooo heilige katholische Kirche - soll dort bleiben, wo sie hingehört - in den explizit religiösen Einrichtungen. Alles andere muss endlich säkularisiert werden, um transparente und gerechte Arbeitsbedingungen zu schaffen. Herr Ratzinger wird zwar weniger Steuergelder aus der Heimat bekommen, aber wen soll es noch kümmern?

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Klaus Kunz
Klaus Kunz (Kunz.K1) - 25.12.2012 13:15 Uhr

Bekenntnis noch gefragt !!

Im Unterschied zur allgemeinen prinzipiellen Prinzipienlosigkeit erwartet meine Katholische Kirche doch tatsächlich dasselbe wie jede (!) andere Firma in der freien Wirtschaft und wie der Staat selbst: Nämlich dass diejenigen, welche dort arbeiten w o l l e n , zumindest die grundlegenden Prinzipien dieser "Firma" anerkennen und nicht dagegen verstoßen!
So einfach ist das!
Herrlich und befriedigend finde ich, dass genau dies manche selbsgerechten Eiferer so aufregt!
Ihnen sei ihre Entrüstung von Herzen gegönnt, führt sie doch zu einer gesteigerten Selbstwahrnehmung. Man fühlt sich dann nicht mehr ganz so unbedeutend!
Ihnen sei mit Karl Kraus versichert: "Was nicht trifft - trifft auch nicht zu!"

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Jahrgang 1976, Redakteurin in der Wirtschaft.

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