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Veröffentlicht: 21.01.2014, 13:30 Uhr

Arbeitsorte Frankfurt hat die meisten Stellen im Angebot

Alle wollen nach Köln, Berlin oder Hamburg. Doch ein neues Ranking, das Großstädte nach der Zahl ihrer offenen Stellen ordnet, zeigt: Die besten Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz gibt es in Frankfurt.

© Fabian Fiechter / F.A.Z. Frankfurt ist laut New York Times ein „Place to go“. Einem neuen Ranking zufolge sind hier auch die Jobchancen so gut, wie nirgendwo sonst in Deutschland.

In Frankfurt sind im Vergleich mit anderen deutschen Großstädten die meisten offenen Stellen je 1000 Einwohner ausgeschrieben. Das jedenfalls berichtet die Recruiting-Plattform „Headhunter Light“ unter Berufung auf eine Analyse der Ausschreibungen der Bundesagentur für Arbeit und mehrerer Online-Jobbörsen.

Die zweitmeisten offenen Stellen gibt es demnach in Stuttgart, danach folgen München, Ingolstadt und Bonn mit ebenfalls vielen Chancen für Bewerber. Besonders wenige Stellenanzeigen im Vergleich zur Einwohnerzahl fanden sich dagegen in Chemnitz, Moers, Hamm, Cottbus und Bochum.

Auch Städte wie Berlin und Köln, die mit viel Großstadtflair locken, bieten vergleichsweise nur wenige offene Stellen: Köln landet im Ranking auf Platz 47, Berlin auf 52. Auch Hamburg ist weit entfernt davon, es in die Top-Ten zu schaffen und muss sich mit Platz 31 begnügen.

Insgesamt flossen die Daten von 80 Großstädten in Deutschland in das Ranking ein. Die Daten beinhalten Stellenanzeigen aller Branchen und Berufszweige für den Monat Januar 2014. Die ermittelte Plazierung kann einen Hinweis darauf geben in welcher Stadt es leichter für Arbeitnehmer ist, einen Job zu finden. Mittlerweile wechselt etwa jeder vierte Arbeitnehmer den Wohnort, um eine neue Stelle anzunehmen.

Das Ranking ist schon das zweite innerhalb kurzer Zeit, das ein positives Licht auf Frankfurt am Main wirft. Zuvor hatte schon die „New York Times“ die „52 Places to go in 2014“ ausgewählt, also die 52 Orte auf der ganzen Welt, die man unbedingt besuchen sollte. Frankfurt landete auf dem zwölften Platz und war damit als einzige deutsche Stadt dabei. Berlin, München, Köln und Hamburg guckten auch in diesem Ranking in die Röhre.

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