28.05.2008 · Ein Praktikum oder ein Semester im Ausland ist mittlerweile fast zur Pflicht geworden. Ich war in Amerika und konnte vom ersten Tag an voll mitarbeiten. Das hat mein Selbstbewusstsein deutlich gestärkt.
„Ins Ausland wollte ich eigentlich schon gleich nach der Schule gehen, das hat dann aber damals nicht geklappt. Stattdessen habe ich in Chemnitz angefangen, Medienkommunikation zu studieren. In den sechs Semestern Regelstudienzeit fand ich es schwierig einen Auslandsaufenthalt zu integrieren, deshalb entschloss ich mich zu einem Praktikum am Ende meines Studiums in Los Angeles.
Dort war ich von Oktober 2007 bis April 2008 als Praktikantin in der „California Film Commission“ im Bereich Marketing und Kommunikation tätig, habe am neuen Design der Internetseite mitgestaltet und bei der Implementierung eines neuen Softwaresystems für die Location-Datenbank gearbeitet. Ein Praktikum oder ein Semester im Ausland ist mittlerweile fast zur Pflicht geworden. Ich selbst hatte zuerst Bedenken, dass ich an meinem Arbeitsplatz die an mich gestellten Erwartungen nicht erfüllen können würde, aber ich konnte vom ersten Tag an voll mitarbeiten und habe eigene Aufgabenbereiche erhalten. Das hat mein Selbstbewusstsein, was den Beruf angeht, deutlich gestärkt.
Außerdem habe ich eine echte Leidenschaft für die Vereinigten Staaten entwickelt. Schon in ein paar Wochen hebt der Flieger nach New York ab, dort werde ich ein Jahr lang in einem Tourismus-Unternehmen arbeiten. Und danach den Master aufsatteln, wahrscheinlich in Berlin oder in Düsseldorf.“