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Expat Schwarz-Rot-Gold in Washington

22.12.2009 ·  Einer der Höhepunkte im Kalender der Washingtoner Feierlichkeiten ist zweifellos das Fest, das die Deutsche Botschaft einmal im Jahr ausrichtet. Diesmal stand die Party ganz im Zeichen des VW-Konzerns.

Von Claus Tigges
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An gesellschaftlichen Anlässen hat es in der amerikanischen Hauptstadt keinen Mangel. Wer mag, kann jeden Abend aus einer Fülle von Terminen auswählen, von geschäftlich-nüchtern bis feierlich-elegant. Einer der Höhepunkte im Kalender ist zweifellos das Fest, das die Deutsche Botschaft einmal im JAhr ausrichtet.

Die Residenz des Botschafters ist ein imposantes Gebäude, von Oswald Mathias Ungers gestaltet und 1994 fertiggestellt, nicht weit vom schicken Stadtteil Georgetown entfernt. Von der Terrasse hat man einen wunderbaren Blick über die Hauptstadt. Ihn genießen am Tag der Feier mehr als 2000 Gäste, sie tummeln sich dann in Haus und Garten und um ein Wasserbecken herum, das ein Swimmingpool hätte werden sollen, was aber am Einspruch des Bundesrechnungshofs gescheitert sein soll.

Die Party wird reihum von einem der deutschen Bundesländer gesponsert, dessen Ministerpräsident dann einfliegt, politische Gespräche führt und eine kurze Rede an die Festgesellschaft hält. Der kulinarische Höhepunkt wurde vor einigen Jahren erreicht, als der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck Starkoch Johann Lafer und seine Brigade mitbrachte, um für das leibliche Wohl der Gäste zu sorgen.

In diesem Jahr war Niedersachsen an der Reihe und somit auch der Volkswagen-Konzern. Landesvater Christian Wulff war jedenfalls sichtlich stolz, dass so viele Gäste die auf Hochglanz polierten Karossen der verschiedenen Marken des Hauses VW bestaunten.

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