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Mittwoch, 15. Februar 2012
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Wohnen 250 Euro für das Zimmer

17.10.2006 ·  Wohnen ist der größte Posten im studentischen Haushalt. Ein Drittel des Budgets geht für das eigene Zimmer drauf, durchschnittlich 250 Euro. Nur die wenigsten bekommen einen der günstigen Wohnheimplätze.

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Glücklich, wer in Ilmenau studiert! 40 Kilometer südlich von Erfurt und mitten in Deutschland sind die Mieten für Studenten am niedrigsten. Das hat das Deutsche Studentenwerk ermittelt, das alle vier Jahre Studenten befragt - unter anderem nach ihren Ausgaben für Miete plus Nebenkosten. Die Ilmenauer zahlen demnach nur 181 Euro im Monat, da staunen Frankfurter, Hamburger und Münchener Studenten, die im Schnitt mehr als 300 Euro ausgeben.

Wohnen ist der größte Posten im studentischen Haushalt. Ein Drittel des Budgets geht für das eigene Zimmer drauf, durchschnittlich 250 Euro. Nur die wenigsten bekommen einen der günstigen Wohnheimplätze. Die anderen leben in Wohngemeinschaften, alleine, mit dem Partner oder zur Untermiete. Ein Fünftel spart sich diese Ausgabe lieber ganz und bleibt bei den Eltern.

Größere Stadt, teureres Zimmer

Wer mit wenig Geld haushalten muß, sollte nicht in die Großstadt ziehen. Es gilt die Faustregel: Je größer die Stadt, desto teurer das Zimmer. Auch zwischen Ost und West geht die Schere auseinander. In Ostdeutschland zahlen Studenten etwa 60 Euro weniger pro Monat als im Westen.

Das Internet hilft bei der Suche nach einem Dach über dem Kopf. Zimmer und Wohnungen in allen Preiskategorien ohne Maklerprovision gibt es zum Beispiel unter www.studenten-wg.de oder www.wg-gesucht.de. Dort kann man auch das eigene Zimmer zur Zwischenmiete anbieten. Nützlich für reisefreudige Studenten: Ein Frankfurter, der seine Wohnung zwei Monate in den Semesterferien untervermietet, kann damit schon fast die Kosten für den Flug nach Australien zahlen.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 15.10.2006, Nr. 41 / Seite 56, lika.
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