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Studienfinanzierung Hochschulen klagen über Wegfall der Gebühren

 ·  Studienbeiträge stehen in Deutschland vor dem Aus. Allerdings sagen Hochschulvertreter voraus, dass es sie bald wieder geben wird. Angesichts steigender Studentenzahlen seien sie unverzichtbar.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (9)
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Akif Ciftci
Akif Ciftci (Makif) - 22.02.2013 10:43 Uhr

Semsterbeitrag und Studiengebühren

Hallo Herr Wenz,

wenn man keine Ahnung hat, sollte man sich lieber informieren.
Es gibt Studiengebühren und Semesterbeitragsgebühren. Die Semesterbeitragsgebühren, zahlen alle Studenten an den Universtitäten, diese belaufen sich meist zwischen 200-350Euro.
Und zu diesen Semesterbeitragsgebühren, kamen noch die Studiengebühren dazu, die ungefähr 1000Euro waren.
Also die Studenten geben schon einen Beitrag pro Semester ab und das erstaunliche ist, es heißt sogar Beitrag.
Gruß
Makif

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Klaus Letis

Erleichterung macht sich breit

Bei Eltern und den Studenten.

Die Eltern haben mehr Geld. Und das ist doch was schönes.

Und die Studenten?
Kein Stress mehr.
Man kann alles mal ausprobieren.
Zeit spielt keine Rolle.
Die Gemeinschaft bezahlt ja. Und später gibts richtig Kohle.

Das Schlimmste ist auch verhindert worden:

Blos nicht zur Arbeit. Nicht um 7 Uhr aufstehen.
Die Leute, die da arbeiten müssen, waren ohnehin komisch.
Wer macht denn sowas, in der schlimme Welt der "die wollen doch nur Geld verdienen".
Alles Ausbeutung. Das ist erstmal verhindert worden.

Mit der Abschaffung der Studiengebühren werden den jungen Leuten ein Gefängnis gebaut.
Wer ist nochmal der Verursacher für diesen Unsinn?

Es sind dieselben, die so aufgewachsen sind. Die 68er.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 21.02.2013 20:56 Uhr

Warum keine Gebühren?

Es ist doch wohl eher die Höhe, die oft unangemessen ist. Müllentsorgung kostet auch - bezahlt jeder mit einer Mülltonne. Jeder der Zur Uni geht, kann doch einen Bitrag pro Semester abgeben (100,00 €, 150,00 € pro Semester) - es geht ja auch um Wertschätzen für das, was man an der Uni erhalten kann. Politik neigt wie immer zu Übertreibung - unapetitlich hohe Gebühren oder gar nichts. Gesunder Menschenverstand wird da wohl nicht eingebracht werden, nur eine Parteimeinung. So oder so.

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Jupp Grüner

Mit den Gebühren wäre das gleiche Gejammer

Wären überall Gebühren würde man beklagen dass sie zu niedrig wären. Das Wehklagen über zu wenig Geld ist unabhängig davon wieviel man hat. Wenn schon Gebühren, dann für den Abschluss - diese Gebühren können entweder bezahlt werden oder werden erlassen nach x Jahren Arbeit hierzulande - so bilden wir nicht teure Experten für andere Staaten aus.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 09:26 Uhr
B. Zimmer

Wachstum

Ihr Kommentar klingt für mich sehr plausibel. Jahrzehntelang hats ohne Studiengebühren funktioniert. Plötzlich sieht man dafür absolute Notwendigkeiten - laut diesem Artikel. Vlt wäre nach einer einheitlichen Einführung erst mal Ruhe. Aber die Diskussionen würden wahrscheinlich wieder aufheizen - es reicht noch nicht - wir dort brauchen mehr, damit wir konkurrenzfähig bleiben können. Wir brauchen mehr Stühle, mehr Beamer, mehr Toilettenpapier für Studenten.
Das Ego des Menschen strebt eben immer nach mehr. Es zieht sich in ganzer Linie durch das Bewusstsein der gesamten Gesellschaft. Oh du heiliges Prinzip des Wachstums - die Wirtschaft muss wachsen, damit du mehr konsumieren kannst. Aber dafür musst du entsprechend (mehr) arbeiten - damit sich im Endeffekt der Reichtum der Reichen mehrt und der unbedarfte Bürger eine weitere Runde im Hamsterrad drehen darf. Wehe das Rädchen steht mal still !

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Olaf Barheine

Mehr Drittmittel

Sind die Universitäten wirklich auf die zwei Milliarden Euro Studiengebühren angewiesen? Ich glaube nicht. Die Hochschulen haben laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2010 fast 6 Mrd. Euro an Drittmitteln u.a. aus der Wirtschaft erhalten. Das ist sicher an den meisten Unis im Land noch ausbaufähig.

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Mark Möschl
Mark Möschl (Cimpoler) - 21.02.2013 16:10 Uhr

Forschungsvermarktung

Bisjetzt lief das immer so.. die Uni bezahlt ein Forschungsprojekt, dann wird was entdeckt / entwickelt, dann geht der Professor mit den Ergebnissen die seine Studenten erarbeitet haben anschliessend in die freie Wirtschaft / gründet ein Unternehmen und wird steinreich wie ein Scheich.

Wie wäre es, wenn man die Unis ein klein wenig daran beteiligt ????

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Rick Steinert
Rick Steinert (Steelix) - 21.02.2013 15:34 Uhr

Idee

Wann kommt eigentlich einer mal auf die Idee, die Ausbildungskosten der Studenten denjenigen aufzulasten, die direkt davon profitieren, nämlich den Unternehmen? Ein Azubi kostet jedem Unternehmen Geld, auch wenn er bloß in der Berufsschule sitzt. Ein ausgebildeter Akademiker, dessen Bildung wesentlich mehr kostet, kommt aber kostenlos ins Unternehmen. Merkwürdiges System.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2013 16:43 Uhr
Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 21.02.2013 16:43 Uhr

Gerecht ist die Finanzierung mit Steuern

Wenn der Student wegen des Berufes wirklich profitiert, dann wird er mehr Steuer zahlen. Ebenso Unternehmen, die ausgebildete Arbeitskräfte anstellt. Ausbildung ist in Deutschland etwas wesentliches, Deutschland lebt davon, leider gibt es kein Geld mehr aus Steuern für das wesentliche, man braucht das Geld, um Banken und Staaten zu retten. Am Ende wird Deutschland wie Griechenland und Portugal aussehen.

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21.02.2013, 15:00 Uhr

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