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Stresslevel im Studium : Vor allem Studentinnen leiden unter Ängsten und Depressionen

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Für viele Studierende artet das Studium immer mehr in Stress aus. Bild: dpa

Für viele Studierende wird die Zeit an der Uni immer belastender. Laut einer aktuellen Umfrage leiden vor allem Frauen während des Studiums unter Nervosität und Anspannung. Die Gründe sind vielfältig.

          Jeder vierte Studierende in Deutschland fühlt sich einer Studie zufolge stark gestresst. Fast gleich hoch ist der Anteil derjenigen, die von Erschöpfung berichten. Das sind erste Ergebnisse der „Studie zur Gesundheit Studierender in Deutschland“.

          Die Untersuchung ist eine Kooperation des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), der FU Berlin und der Techniker Krankenkasse (TK).

          Für die Studie waren im Sommer 2017 knapp 6.200 Studierende online zu ihrer Gesundheit und ihrem Gesundheitsverhalten befragt worden. Laut TK gibt es damit erstmals bundesweite Daten zur gesundheitlichen Situation Studierender in Deutschland.

          Prüfungsdruck und Zukunftsängste

          Besonders bei Studentinnen ist die psychische Belastung den Angaben zufolge hoch: Jede Fünfte habe Symptome einer generalisierten Angststörung aufgewiesen.

          Die Frauen berichteten von häufiger Nervosität, Ängstlichkeit oder Anspannung sowie einem Mangel an Kontrolle über die eigenen Sorgen.

          Jede sechste Studentin zeigte Anzeichen eines depressiven Syndroms, habe sich also oft niedergeschlagen, schwermütig oder hoffnungslos gefühlt und Interesse und Freude verloren.

          Mögliche Ursachen seien etwa Orientierungslosigkeit und Überforderung durch den Beginn eines neuen Lebensabschnitts, aber auch Prüfungsdruck und Zukunftsängste, erklärte einer der Studienleiter, Burkhard Gusy.

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