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Veröffentlicht: 25.11.2016, 08:58 Uhr

Künftige Akademiker In Deutschland gibt es so viele Studenten wie noch nie

Im Wintersemester 2016/2017 sind so viele Studierende wie noch nie an den deutschen Hochschulen eingeschrieben. Wo lernen sie? Und welche Fächer?

© dpa Erstsemester-Studenten und Studentinnen sitzen bei einer Begrüßungsveranstaltung im Audimax der Leibniz Universität Hannover in diesem Jahr.

Im Wintersemester 2016/2017 sind so viele Studierende wie noch nie an den deutschen Hochschulen eingeschrieben. Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren rund 2.806.000 Studentinnen und Studenten im aktuellen Wintersemester an einer deutschen Hochschule immatrikuliert. Damit erhöhte sich die Zahl der Studierenden im Vergleich zum Wintersemester 2015/2016 um 48.300 (+ 1,8 %).

1.773.600 (63,2 %) Studierende waren an wissenschaftlichen Hochschulen eingeschrieben, 36 100 (1,3 %) an den Kunsthochschulen. Fachhochschulen ohne Verwaltungsfachhochschulen hatten mit 957.500 Studierenden einen Anteil von 34,1 %. An Verwaltungsfachhochschulen studierten im Wintersemester 2016/2017 rund 38.900 Studentinnen und Studenten (1,4 %).

Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger, die im Studienjahr 2016 (Sommersemester und folgendes Wintersemester) erstmals ein Studium an einer deutschen Hochschule aufgenommen haben, ist gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,1 % auf 505.900 gesunken. Dabei lag der Rückgang an den wissenschaftlichen Hochschulen bei 0,9 % und an den Kunsthochschulen bei 3,3 %. Demgegenüber gab es an Fachhochschulen (+ 0,6 %) und Verwaltungsfachhochschulen (+ 7,9 %) einen Zuwachs.

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Bisher liegen für vier ausgewählte technisch orientierte Studienbereiche Informationen über die Zahl der Erstsemester im Studienjahr 2016 vor. Mit 37.600 Studierenden im ersten Hochschulsemester begannen 1,1 % mehr Personen ein Studium im Studienbereich Informatik als im Vorjahr. 37.400 Studierende schrieben sich in ihrem ersten Hochschulsemester in Maschinenbau/Verfahrenstechnik ein (- 2,8 %), 17 400 in Elektrotechnik und Informationstechnik (+ 0,1 %) sowie 11.500 im Bereich Bauingenieurwesen (- 1,0 %).

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