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Hochschule Markenzeichen "Studied in Germany"

10.07.2007 ·  Arbeitgeber, Industrie, Hochschulrektoren, Kultusminister: Sie alle sorgen sich um die Beschäftigungsfähigkeit von Akademikern und sprechen von „strategischen Allianzen“. Ein neues Markenzeichen soll her.

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Hochschulen und Unternehmen wollen künftig enger zusammenarbeiten, um die Beschäftigungsfähigkeit von Akademikern zu verbessern. Das haben Vertreter der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), der Hochschulrektorenkonferenz, der Kultusministerkonferenz und des Bundesbildungsministeriums auf einer Tagung in Berlin bekräftigt.

"Wir brauchen strategische Allianzen zwischen Hochschulen und Unternehmen, von denen nicht nur der Innovationsstandort Deutschland profitiert, sondern in erster Linie die Absolventen", sagte der Parlamentarische Bildungsstaatssekretär Andreas Storm. "Studied in Germany" müsse ein Markenzeichen für eine Hochschulausbildung sein, die höchste Qualität für Forschung und Praxis garantiere. Von der Modernisierung des Hochschulwesens hänge entscheidend ab, ob Deutschland zu den Gewinnern der Globalisierung gehören werde.

BDI und BDA versprachen, die Wirtschaft werde ihr Engagement "fortsetzen und weiter ausbauen". Schon jetzt unterstützten die Betriebe die Hochschulen bei der Konzeption neuer Studiengänge und dem Aufbau von "Career Services", die die Studenten nach ihrem Studium betreuen und ihnen Unternehmenskontakte vermitteln. Außerdem wirkten Unternehmensvertreter in Akkreditierungsagenturen mit oder übernähmen Lehrtätigkeiten.

In erster Linie seien aber die Hochschulen für die Beschäftigungsfähigkeit verantwortlich. "Sie müssen dafür sorgen, dass die Absolventen das nötige Rüstzeug mit auf den Weg bekommen." Josef Lange, Staatssekretär im niedersächsischen Wissenschaftsministerium, forderte die Wirtschaft im Namen der Kultusministerkonferenz auf, mehr Praktika anzubieten, den Absolventen von Bachelor-Studiengängen Perspektiven zu bieten und ihre Personalplanung nicht nur an der aktuellen Wirtschaftslage auszurichten.

Quelle: nf., F.A.Z., 10.07.2007, Nr. 157 / Seite 10
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