http://www.faz.net/-gyl-9cmm2

Mietpreise in Uni-Städten : Wo Studenten am meisten zahlen

  • Aktualisiert am

Wohngemeinschaften sind für viele Studierende eine günstige Wohnalternative. Bild: dpa

Unter den zehn teuersten Universitätsstädten 2018 sind die üblichen Verdächtigen. In einer deutschen Großstadt wohnt es sich aber weiterhin auch für klamme Studenten zu moderaten Mieten.

          Viele Abiturienten sind derzeit nicht nur auf der Suche nach einem Studienplatz – wenn sie zugelassen werden, heißt es auch, dass sie auf Wohnungssuche gehen müssen. Doch viele haben nur ein kleines Budget für ihre Mietkosten zur Verfügung und sind daher meist auf der Suche nach einem Zimmer in einer Wohngemeinschaft. Aber auch das kann teuer werden, wenn man in großen oder beliebten Städten eine Unterkunft sucht.

          In Zusammenarbeit mit einem Immobilienanbieter hat das Wohnvermittlungsportal „wg-suche.de“ die derzeit durchschnittlichen Warmmieten für WG-Zimmer in 160 verschiedenen deutschen Städten analysiert. Als Grundlage für die Berechnung diente die durchschnittliche Warmmiete der jeweiligen Stadt für eine 3er-WG mit 80 Quadratmetern.

          Platz eins belegt mit 616 Euro wenig überraschend die bayerische Landeshauptstadt München. Damit sei die Durchschnittsmiete für ein WG-Zimmer dort im Vergleich zum Vorjahr um 37 Euro gestiegen, so das Portal.

          Platz zwei belegt Stuttgart mit einer Mietsteigerung von 30 Euro, danach kommt Frankfurt am Main mit einer etwas moderateren Steigerung von 30 Euro, gefolgt von Freiburg im Breisgau mit 438 Euro, Ingolstadt mit 425 Euro, Konstanz mit 415 Euro und Wiesbaden mit 410 Euro pro Zimmer, wobei für diese Städte keine Preissteigerung im Vergleich zum Vorjahr ausgewiesen wurde.

          In Hamburg und Heidelberg kostet ein WG-Zimmer im Schnitt ebenfalls 410 Euro, wodurch in Hamburg zwölf und in Heidelberg 15 Euro mehr als im Vorjahr bezahlt werden müssen. Auf Platz zehn der Rangliste der Städte, in denen Studenten am meisten für ein WG-Zimmer zahlen müssen, landet mit 402 Euro pro Zimmer Erlangen.

          Die deutsche Hauptstadt Berlin belegt in der Untersuchung der Mietpreise für ein WG-Zimmer in 160 deutschen Städten indes mit 363 Euro nur Platz 24, weist allerdings auch eine Mietsteigerung von 22 Euro auf.

          Weitere Themen

          So teuer ist das Studentenleben

          Steigende Mieten : So teuer ist das Studentenleben

          900 Euro im Monat braucht ein Student im Durchschnitt. Dann darf er aber nicht in Heidelberg oder München wohnen. In diesem Wintersemester müssen die Eltern wieder mehr Geld für ihren Nachwuchs ausgeben.

          Der Milliardär vom Hinterhof

          Gründergeschichten : Der Milliardär vom Hinterhof

          Hakan Koç, Sohn türkischer Einwanderer, verkauft mehr Gebrauchtwagen als jeder andere in Europa. Um gegen die Konkurrenz vorzugehen, verbündet sich Koç mit Großkonzernen in der Finanzbranche. So gehen Gründergeschichten in Deutschland.

          Topmeldungen

          Die FDP und Jamaika : Lindner auf der Couch

          In Bayern hat sich die FDP in den Landtag gezittert. Ihr Vorsitzender hat für den Bund „Jamaika“ wieder ins Spiel gebracht. Sein Selbstlob deutet auf kein gesundes Selbstbewusstsein hin. Ein Kommentar

          Missbrauchsskandal : Entzieht der Kirche das Geld!

          Die Immunisierung der Amtskirche beruht auf der Sicherheit ihrer Repräsentanten, die Finanzierung sei nachhaltig gesichert. Dreht man ihnen den Geldhahn zu, würde dies eine positive Erschütterung auslösen.
          Mahner im Erfolg: Lucien Favre warnt vor Übermut beim BVB.

          Borussia Dortmund: : Favre mahnt nach Torgala

          Die Torfabrik von Borussia Dortmund produzierte auch nach der Länderspielpause sofort wieder reichlich Treffer. Nach dem 4:0 in Stuttgart sind es schon 27. Trainer Favre findet dennoch Kritikpunkte.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.