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Anti-Ratgeber Teil 2 Was unsere Leser nie wieder studieren würden

 ·  Der kleine Anti-Ratgeber unserer Redaktion zu den schrecklichsten Studienfächern hat zahlreiche Leser motiviert, uns über ihre Fächer zu schreiben. Von Nasenvergleichen und Porscheträumen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (30)
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Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 02.02.2013 17:32 Uhr

Am besten ist man Reich und braucht nicht zu arbeiten

Dann kann man studieren, was man will.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 19:34 Uhr
Thomas Mirbach
Thomas Mirbach (lurkius) - 02.02.2013 19:34 Uhr

Wie wahr!

...

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peter neumann
peter neumann (wammy) - 01.02.2013 19:47 Uhr

komischerweise

laufen einige studiengänge über bis zum geht nicht mehr,warum wundert es dann jemand das wenn die uni schon überläuft das es auf dem arbeitsmarkt ähnlich aussieht.
anderrerseits kämpfen in kleineren bereichen die hochschulen um jeden student.und finden kaum welche.
obwohl die jobaussichten toll sind.
wie wär es mit werkstofftechnik in höhr grenzhausen,ich finde es toll und würde nicht tauschen.

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Nadie Nessuno

Ingenieurwissenschaften

In meinem deutschen Ingenieurwissenschaftsstudium nahm ich an einem Sammelsurium von Berufsausbildungen teil: Verkehrsplaner, Tragwerksplaner, Raumplaner, Ingenieurmathematiker, Geologe, Hydrologe, Hydrauliker, Vermessungsingenieur, Statistiker, Meteorologe und vieles mehr.
Vor dem Branchenwechsel arbeitete ich einige Jahre in etwa zwei von diesen Berufen und wendete einen kleinen Teil der dazu erworbenen Fertigkeiten an. Meine Ingenieurmethoden waren nach dem langen Studium teils überholt. Unter 10 % des Uniwissens war also anwendbar.
Entscheidendes Wissen fehlte: Wie einen Wirtschaftsbetrieb steuern und Mitarbeiter führen?
Ingenieur wird man, indem man Ingenieurprojekte bearbeitet. Vielleicht vorher eine Lehre machen, in der man sich bei oft rauem Umgangston auch einmal die Finger schmutzig machst.
Anders in Frankreich: die Studieninhalte an der grande grande école d‘ingénieurs waren ohnehin konsequent zweckfrei. Aber mit 23 Jahren war man offiziell Ingenieur.

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Thomas Mirbach
Thomas Mirbach (lurkius) - 01.02.2013 18:01 Uhr

Mathematik, Herr Kalinski

Herr Kalinski, Sie schreiben, dass Sie als 35-jähriger promovierter Mathematiker 28-jährigen Schmalspurmathematikern (BWLer) zuarbeiten müssen. Ich vermute mal, dass Ihre 28-jährigen englischen (oder jedenfalls nicht-deutschen) Kollegen min. 6-8 Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel haben. Sie hindessen (rate ich einfach mal) haben so um 30 die Elfenbeintürmer Deutschlands verlassen. Stellen Sie sich übrigens schon mal darauf ein, dass Sie, falls Sie mal nach Deutschland zurückkehren sollten (wovon ich dringend abraten würde), in ca. 15 Jahren, wenn Sie so um die 50 sind zum alten Eisen gehören werden und von Arbeitgebern "aussortiert" (in extremis rausgemobbed) werden! Heisst also: aus Ihrer insgesamt knapp 20-jährigen Erwerbstätigkeit so viel Kohle wie möglich rausschlagen!

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 17:36 Uhr
Thomas Mirbach
Thomas Mirbach (lurkius) - 03.02.2013 17:36 Uhr

Oh ich stelle durchaus den Menschen in den Mittelpunkt Frau Orti!

In meinem Bekanntenkreis befinden sich mehere hochqualifizierte, arbeitslose Banker die mit ~ 50 von den Banken rausgeschmissen wurden. Frankfurt wimmelt davon! Sie sind auf dem deutschen Jobmarkt chancenlos! Da spielen sich Tragödien ab Frau Orti!

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Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 02.02.2013 21:11 Uhr

"Welche Volkswirtschaft kann sich das leisten?"

Genau da ist das Problem: diese negative Sicht. Menschen werden nur betriebswirtschaftlich gesehen, als ein zu allimentierendes Problem, wenn sie in das System nicht passen oder nach Abschreibung nicht mehr passen. Jedes Fach hat seine Argumentationsweise: Menschen verschiedener Fachrichtungen zusammen zu bringen, fördert die Kreativität. Ich meine, BWL als Studium sollte abgeschafft werden, nur als Nebenfach und Ergänzungsstudium weiter existieren. Ingenieure, Naturwissenschaftler, Mathematiker, Historiker, Philologen, usw sollten nach einer Weiterqualifizierung Manager werden.

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Thomas Mirbach
Thomas Mirbach (lurkius) - 02.02.2013 19:34 Uhr

Behaupte ich auch nicht Frau Orti

Auffällig ist aber doch aber, dass Herr Kalinski als Hochqualifizierter 1. Nicht in Deutschland arbeitet "sogar in London" (wo die Verdienstmöglichkeiten ein vielfaches sind) 2. Ist er, was ich jetzt einfach mal unterstelle, ein Produkt des deutschen Bildungswesens. Damit beträgt sein typisches Erwerbsleben als Hochqualifizierter hierzulande ca. 20 Jahre (mit ca. 30 in den Beruf mit 50 wirds dann eng).Welche Volkswirtschaft kann sich das leisten?

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Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 02.02.2013 17:12 Uhr

Vielleicht alles wahr, ...

... aber noch kein Grund, Mathe nicht zu studieren. Ich verstehe Ihre (und Kalinskis) Kommentare als ironisch gemeint. Es gibt viele Fächer, bei denen man wenige Arbeitsmöglichkeiten hat: das sind die besten Fächer, die echten Wissenschaften. Es hat damit zu tun, das andere Fächer auf den späteren Beruf orientiert sind, während bei den Wissenschaften es allein um die Wissenschaft selbst geht. Mittlerweile gibt es "Wirtschaftsmathematik", "Versicherungsmathematik" und "Technomathematik" als Fach, aber das ist nicht Mathematik.

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Tom Eitel
Tom Eitel (tomos) - 01.02.2013 15:58 Uhr

wo ich denn gesucht habe

in vielen vielen Portalen, einfach auch initiativ beworben. Was im Artikel leider gekürzt wurde, ist die Tatsache, dass ich eigentlich in der Überschrift vermerkt hatte: "Sozialpädagogik an einer Universität". Das Problem ist Überqulifizierung, häufig - mir auch schriftlich vorliegende Absagen, weil ich überqualifiziert bin durch mein Studium an der Uni. Man müsse zuviel für mich bezahlen. Ich bin kein Sozialarbeiter (FH), sondern Diplom-Pädagoge (UNI). Selbst Quereinstiege in andere Bereiche gestalten sich aufgrund des heutigen Spezialisierungswahnsinns als sog. Generalist als schwierig bis unmöglich. Heute funktionieren Einstiege immer häufiger nur noch über das sog. "Vitamin B". Oft kommen Bewerbungen trotz korrekter Postanschrift gar nicht beim Empfänger an. Das habe ich auch erfahren. Per Mail ist meist die beste Methode. Es werden immer mehr Absolventen produziert, die Bewerbung von Frauen und Migranten (m / w) bei halbwegs finanziell tragenden Stellen ausdrücklich erwünscht

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Georg v. Boroviczeny

wo haben Sie denn gesucht?

@Tom Eitel: 80% der Sozialarbeiter sind -innen; oft müssen aber Stellen in Projekten einigermaßen paritätisch besetzt sein. Jedesmal, wenn meine Kolleginnen und ich einen KollegEN gesucht haben, war es schwierig, KollegINNEN meldeten sich viele.
Wo also haben Sie nach einer Stelle gesucht?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.02.2013 18:27 Uhr
Tom Eitel
Tom Eitel (tomos) - 01.02.2013 18:27 Uhr

wo ich denn gesucht habe

wo ich denn gesucht habe

in vielen vielen Portalen, einfach auch initiativ beworben. Was im Artikel leider gekürzt wurde, ist die Tatsache, dass ich eigentlich in der Überschrift vermerkt hatte: "Sozialpädagogik an einer Universität". Das Problem ist Überqulifizierung, häufig - mir auch schriftlich vorliegende Absagen, weil ich überqualifiziert bin durch mein Studium an der Uni. Man müsse zuviel für mich bezahlen. Ich bin kein Sozialarbeiter (FH), sondern Diplom-Pädagoge (UNI). Selbst Quereinstiege in andere Bereiche gestalten sich aufgrund des heutigen Spezialisierungswahnsinns als sog. Generalist als schwierig bis unmöglich. Heute funktionieren Einstiege immer häufiger nur noch über das sog. "Vitamin B". Oft kommen Bewerbungen trotz korrekter Postanschrift gar nicht beim Empfänger an. Das habe ich auch erfahren. Per Mail ist meist die beste Methode. Es werden immer mehr Absolventen produziert, die Bewerbung von Frauen und Migranten (m / w) bei halbwegs finanziell tragenden Stellen a

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Karl Schade
Karl Schade (J.K.S) - 01.02.2013 14:01 Uhr

Welches Studium macht nun glücklich?

Denken lernen oder ein geistiges Handwerk lernen? Das ist ja wahrscheinlich die Hauptalternative vor der ein Abiturient mit generellem Studienwunsch steht. Wie man sieht, bergen die Geisteswissenschaften, die das Denken anhand beruflich kaum direkt verwertbarer Objekte lehren, ein hohes Frustrationspotential, wenn es mal ums Geldverdienen geht. Beim geistigen Handwerk, den direkt in Berufstätigkeiten umsetzbaren "Brotstudien" scheint die Beglückung von dem Grad des erreichbaren sozialen und beruflichen Aufstiegs abzuhängen, wenn dann auch ein solcher nicht vor der Verachtung intellektuell inferiorer oder irrelevanter Studieninhalte schützt.

Am zufriedensten sind wohl die Diplomingenieure, da sie in beiden Lästerrunden fehlen. Da scheint das Verhältnis zwischen eigenem Anspruch, Studium und beruflich-sozialem Aufstieg derzeit am stimmigsten zu sein. Das könnte auch damit zu tun haben, dass ein Ingenieurstudium kaum ohne ein Machbarkeitsideal begonnen wird.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.02.2013 16:01 Uhr
Tom Eitel
Tom Eitel (tomos) - 01.02.2013 16:01 Uhr

Schauen Sie mal bei diaa.de rein

Ja, den Ingenieuren scheint es zum Teil besser zu gehen, aber schauen Sie mal bei www.diaa.de rein und erleben Sie, dass man das auch anders sehen kann. Nicht zuletzt kam Dr. Jens Romba, ein Chemieingenieur (meine ich) bei mdr Plusminus unlängst im Fernsehen.
Aus meiner Zeit als Pressevertreter weiß ich auch, dass da gerne Leute unter den Tisch gekehrt werden, die angeblich zu alt, zu lange aus dem Job 3 Jahre und mehr) oder zu unbequem sind.

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Dekin Strun

Sand am Meer

Architekten gibt es wie Sand am Meer. Den Traum von der Verewigung der eigenen Kunst im Bauwerk, groß honoriert von der Gesellschaft dürfen auch nicht alle träumen. Auch in der Branche sind 1.800 Brutto vorhanden.
Warum keine Empfehlung für's Chemieingenieurwesen als Beispiel ? Die Polymerindustrie und organische Elektronik werden für unsere (technische) Zukunft noch sehr viel mehr an Bedeutung gewinnen. Davon fließen sogar auch viele Materialien mit in die Baukunst ein, aber der Nutzen für die Gesellschaft wäre noch wesentlich größer.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.02.2013 16:40 Uhr
Tom Eitel
Tom Eitel (tomos) - 01.02.2013 16:40 Uhr

Chemieingenieur

Schreiben Sie das doch einmal über diaa.de Der dort genannte Ingeneur freut sich vielleicht über ein attaktives und ehrlich gemeintes Angebot? Das können Sie gerne an den vorstand dort schicken mit dem Hinweis - für den Verfasser des "dritten Bericht"s

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Markus Teuber

Chemiker

sind doch ,die uns (seit Jahrzehenten) vergiften ?! Oder liege ich da falsch ?

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ludmila lobkowicz

...

Zu jedem passt ein anderes Studium,das ist doch kein Grund ,weil man das falsche für sich ausgewählt hat, dieses Studium für alle schlecht zu machen.

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Andrea Seibert

Zu "Kunstgeschichte" von Ruth Mätzler

Ich habe selbst Kunstgeschichte erfolgreich studiert und kann Frau Mätzlers Aussagen so nicht stehen lassen. Ja, es gibt bei den Kunsthistorikerin eine ganze Reihe von Leuten die, nach erfolgreichem Berufsleben, als Rentner noch einmal ein Studium anfangen. Und zwar mit allem Drum und Dran: Referaten, Scheinen, Magisterprüfung. Was ist dagegen einzuwenden? Nach meiner Erfahrung waren gerade die "Alten" erstklassige Studenten, die viele wertvolle Beiträge geleistet haben. Und Spaß hatten wir alle gemeinsam dabei auch noch! Auch wir haben Skulpturen analysiert, aber ich kann mich beim besten Willen nicht an stundenlange "Nasenvergleiche" erinnern. Zu Ihrer Arbeit über Schloß Sanssouci: Entschuldigung, doch wenn Sie stattdessen ein Referat über das problematische Verhältnis Friedrichs II zu seinem Vater halten, dann haben Sie das Thema verfehlt und die Konsequenz ist logischerweise ein "Ungenügend". Offensichtlich war Ihnen dies ja wenigstens ein Hinweis auf Ihre eigentlichen Interessen.

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Marcus Fronto

Wozu dieses Studiengang-Bashing? Und wo bleibt die Selbstkritik?

Die Texte haben meist einen Subtext: es wurde offenbar ein Studiengang oder eine Universität/ein Institut gewählt, wo die Studierenden nicht das vorgefunden haben, was sie erwartet haben. Diese Diskrepanz bedeutet aber nicht automatisch, dass der Fehler beim 'Anbieter' liegt, er kann und wird in vielen Fällen bei den Studierenden liegen, die nicht so selbstkritisch sind, sich ihren Fehler nach kurzer Zeit einzugestehen. Dem Kunsthistoriker, dem exaktes Beobachten zuviel ist, hat sich genauso getäuscht wie der Psychologe, der partout keine Statistik machen möchte.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.02.2013 16:09 Uhr
Tom Eitel
Tom Eitel (tomos) - 01.02.2013 16:09 Uhr

Bashing und Selbstkritik

Da ist schon etwas dran, an dem, was Sie da schreiben, allerdings wäre ich auch vorsichtig damit, die wirtschaftliche Verwertbarkeit von Studienabschlüssen schön zu reden. Die fällt leider sehr unterschiedlich aus - sei es inhaltlich, sowie auf Basis der Qualität des vorhandenen oder nicht vorhandenen Vitamin B.
Ich sehe schon den Fehler auch beim Anbieter, denn kaum jemand wird in jungen Jahren freiwillig eine wirtschaftlich wertlose Kunst studieren, oder?
Hätten - falls Sie studiert haben - Ihre Eltern Brotlosigkeit unterstützt?
Wenn man viele Informationen zu den Studiengängen ansieht, findet man die tollsten Dinge, die man damit machen kann - angeblich. Wieviele Bewerber auf eine Stelle kommen, erfährt man meist erst, wenn man sich dann selbst bewirbt. Aufgrund der Vielzahl an Informationen bei der Studienwahl gehen allerdings auch die spärlich gesetzten Informationen zu den Nachteilen schnell unter.
Hinzu kommt, dass Leute mit 20 oft noch euphorischer handeln, als mit 30

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Janosh Gnisleh

Alle haben ein gemeinsames Problem...

...und das liegt am viel beschworenen aber dennoch erlogenen Fachkräftemangel! Es ist völlig egal was man studiert hat, die Anzahl der Jobs, in denen man wirklich Akademiker benötigt sind nunmal rar gesät und somit reine Glückstreffer. Für ein Unternehmen ist es nunmal schöner einen "Dipl. was auch immer" auf einem Sacharbeiterjob zu wissen und diesen nach außen hin zu verkaufen als einen Facharbeiter. Ich kann den Unmut nur allzugut verstehen, ich habe sowohl als Facharbeiter (Elektroniker) als auch als Akadmiker (Physiker) einige Jobs gemacht, lustigerweise waren die Jobs als Facharbeiter (dazu bei besserer bzw. "mittlerweile" gleicher Bezahlung) deutlich anspruchsvoller... Willkommen im Affenzirkus der BRD, in dem nicht nur Gelder verschwendet werden, sondern auch geistige Ressourcen offenbar wertlos sind! Eine Trendwende ist nicht in Sicht, eher das Gegenteil wird offensichtlich.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 11:16 Uhr
Janosh Gnisleh

@Bastian Müller

Ich wundere mich vielmehr über Ihren Kommentar! Wenn Sie bereits zu der Generation mit Textverständnisproblemen gehören sollten, dann seien Sie doch zumindest so schlau und sparen Sie sich Ihre Kommentare.

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Bastian Müller

Wenn Sie sich nach dem Studium auf die selben Stellen bewerben ...

... brauchen Sie sich nicht wundern wenn Sie den selben Job machen. Jeder bekommt was er verdient und daran ändert auch ein Studium nichts. Nur weil Sie 5 Jahre studiert aber nichts dabei gelernt haben heisst das noch lange nicht dass Sie deswegen einen besseren Job bekommen!

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Boris Hollas

Studiengänge müssen gefüllt werden

Denn oft genug hängen Mittelzuweisungen von Studentenzahlen ab. Deshalb stellen die Fakultäten die Berufsaussichten häufig rosiger dar als sie sind. Daß die Berufsaussichten in überlaufenen Fächern wie Germanistik unterdurchschnittlich sind, sollte aber auch der blauäugigsten Abiturientin bekannt sein.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.02.2013 16:46 Uhr
Tom Eitel
Tom Eitel (tomos) - 01.02.2013 16:46 Uhr

FAZ vom 9.3.2011 Exportweltmeister beim akademischen Überschuss - Studiengänge müssen gefüllt werden

Ihr Kommentar wird auch sinngemäß untermauert durch den Beitrag von Caspar Hirschi, Exportweltmeister beim akademischen Überschuss, faz.net vom 9.3.2011 – hier geht’s vor allem um Geisteswissenschaftler als Obergruppe. Bei der Eingabe des Namens Hirschi bei der Suchfunktion von faz.net findet sich dieser Artikel - leider inzwischen gegen eine Gebühr von 2 Euro - warum wohl?
Der Beitrag ist m. E. klasse und lohnt sich

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Michael Müller

Politikwissenschaft

Aus einem recht blauäugig gewählten Magisterstudiengang in diversen romanischen Sprachen wechselte ich nach wenigen Semestern in die Politikwissenschaft, um herauszufinden, was die Welt im Innersten zusammenhält. Leider blieb dem "Institut für Wissenschaftliche Politik" die Empirie bis kurz vor Ende meines Studiums recht fremd, nur vereinzelt gab es Einführungen in statistische Methoden u.ä. Und so studierte ich ein sehr text- und theorielastiges Fach, das bisweilen eher an Geschichte oder Literaturwissenschaften gemahnte als an den gesellschaftswissenschaftlichen Bereich, nur um kurz vor dem Abschluss festzustellen, dass ohne belastbare Statistikkenntnisse mit der Politikwissenschaft heute kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Dass ich dafür, im Gegensatz zu vielen Menschen mit universitärem Hintergrund, nicht in jedem Satz die deutsche Sprache vergewaltige, zahlt sich bisher leider nicht in barer Münze aus. Daher kann ich mein Fach nur mit geschickt gewähltem Nebenfach empfehlen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.02.2013 13:59 Uhr
Dekin Strun

Erdkern

Der Erdkern besteht vorwiegend aus ca 5500 °C heißen festen Eisen und etwas Nickel.

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Lill Schmidt

Veterinärmedizin

Es ist ein Traum - und auch nicht mehr: Tieren helfen, das Ganze mit Medizin verbinden, und dabei auch noch gutes Geld einstreichen. Das, weshalb sich pro Studienplatz 7 Bewerber und mehr in Deutschland finden, 90% und mehr weiblichen Geschlechts (mich eingeschlossen).
Über die "Qualen" des Medizinstudiums wurde schon eingehend berichtet, bei uns kam noch einiges hinzu: unendlich viel Lebensmittel-Gedöns, denn aus den meisten deutschen Tieren wird Schnitzel; demzufolge auch Shlachthof - und Fleischuntersuchungspraktika. Alles nicht so schlimm, denkt man sich bis zum Ende. Die Kommolitonen allesamt tough bis zur Erschöpfung, wer nicht nebenbei noch mindestens einen Job und Hund, Pferd oder Leguan versorgt und schonmal unbezahlte Praktika macht, ohnehin ein Looser. Und danach? Jobangebote für 1800 brutto oder auch mal für nichts, "weil man was lernen darf", 12Std und mehr in der Kälte und/oder in Fehlhaltung, bissige und Tritt-sichere Patienten, zahlungsunwillige Besitzer.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.02.2013 13:10 Uhr
Roland Magiera

Meine Nichte wollte als sie noch klein war auch Veterinär werden

Da ich damals der Ansicht war und heute noch, dass sie der Gesellschaft in anderer Position nützlicher sein kann, etwa als Architekt, habe ich ihr das damals ausgeredet und zwar mit wortreich umschriebenen Szenen, bei denen der Tierarzt bis zm Schultergelenk im Hintern der Kuh steckt. Wenn so etwas am Mittag und Nachmittag im Fernsehen läuft, kann ich es auch weitergeben.

Ein paar Wochen später hatte sich das mit dem Veterinär für immer erledigt :)

Jetzt mag sie Architekt werden, da hab ich ihr sofort eine DSLR von Nikon gekauft und hoffe, damit den Wunsch zu fördern und ein wenig ihren Blick zu trainieren.

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01.02.2013, 06:00 Uhr

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