25.10.2007 · Ausschlaggebend für meine Bewerbung war das fundierte Programm und der wissenschaftliche Beirat. Am meisten gefreut habe ich mich über ein Stellenangebot während der Summer School.
Mein Name ist Britta Rottbeck, ich bin 24 Jahre alt und studiere im 9. Semester die aussterbende Magisterstudienkombination Politikwissenschaft, Wirtschaftspolitik und Öffentliches Recht an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Derzeit verbringe ich ein Semester an der schwedischen Universität Växjö. Mit dem Start in das kommende Jahr werde ich mit meiner Magisterarbeit zum Thema „Politischen PR im Internet“ beginnen. Die unumgängliche Frage: „Was kommt danach?“, brennt mir daher unter den Nägeln. Promovieren, weitere Praktika sammeln oder doch den Sprung ins Arbeitsleben wagen? Diese Fragen haben mich dazu gebracht, mich bei der Summer School des „Campus of Excellence“ zu bewerben.
Keine reine Recruiting-Veranstaltung
Die Veranstaltung erschien mir als eine gute Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und neue Eindrücke zu gewinnen. Schon im vergangenen Jahr habe ich aus den Medien erfahren, dass es die Summer School gibt. Ausschlaggebend für meine Bewerbung war die Tatsache, dass sie mit einem fundierten Programm und einem wissenschaftlichem Beirat aufwartet, von dem zu erwarten war, dass dabei etwas raus kommt und dass es sich nicht um eine Recruiting-Veranstaltung in ihrer reinsten Form handelt.
Die 10 Tage waren anstrengend und vollgepackt mit Terminen, aber ich kann für mich persönlich sagen, dass ich sowohl menschlich als auch inhaltlich profitiert habe. Im Klartext: Ich habe in meiner Gruppe „Arbeit“ Menschen kennengelernt, mit denen ich nicht nur gut arbeiten und diskutieren konnte, sondern mit denen ich auch gerne über die Welt philosophiert habe, ohne dabei gleich in hochtrabende Sphären abzugleiten. Gleichzeitig habe ich „so ganz nebenbei“ lebenspraktische Tipps von den Nachwuchsführungskräften und Journalisten erhalten, die mehr Wert sind, als jeder Karriereratgeber es zu leisten vermag. Ich habe demnach, wie es so schön heißt, ein Netzwerk gesponnen.
In einer „Denkfabrik“
Zugleich hat die Summer School in einer Atmosphäre stattgefunden, die man an Universitäten selten findet. Dabei geht es weniger um die Rahmenbedingen, die ruhig weniger exklusiv sein könnten, sondern vielmehr um das Gefühl, sich in einer „Denkfabrik“ zu befinden. Ideen, wie abwegig sie auch sein mögen, zu entwickeln, zu durchdenken und kontrovers zu diskutieren - mit Menschen, die ganz unterschiedliche berufliche und persönliche Hintergründe haben.
Ich habe für mich zudem herausgefunden, dass ich mich in meinem späteren Berufsleben gerne verstärkt mit meinem Thema „Arbeit“ sowie dem Spektrum des Internationalem Management auseinandersetzen möchte. Außerdem ist mir nochmals bewusst geworden, wie wichtig Teamfähigkeit und interkulturelle Kompetenzen in einer globalisierten Arbeitswelt geworden sind.
Am meisten gefreut habe ich mich über ein Stellenangebot, das ich während der Summer School erhalten habe und von dem ich mir durchaus vorstellen kann, es anzunehmen. Alles in allem ein voller Erfolg - und ich hoffe, dass mein Netzwerk auch in Zukunft Bestand hat.