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Für Spontane und Verzweifelte : Studienplatz via WhatsApp

  • Aktualisiert am

Noch keinen Studienplatz? Eine WhatsApp-Nachricht könnte Abhilfe schaffen. Bild: Picture-Alliance

Am 1. Oktober beginnt das neue Wintersemester. Wer studieren möchte, aber noch nicht weiß, wo oder gar was, dem könnte eine derzeit laufende Kampagne weiterhelfen.

          Wer kurz vor Semesterstart noch keinen Studienplatz hat, bis einschließlich 14. September ein Angebot der länderübergreifenden Hochschulmarketingkampagne „Mein Campus von Studieren in Fernost“ nutzen. Während der Aktion „Traumstudium – Freie Studienplätze zum Verlieben“ können Studienwillige via WhatsApp „Dates“ mit Studienberaterinnen und Studienberatern ostdeutscher Hochschulen. Für interessierte Ex-Schülerinnen und Ex-Schüler mit Abitur in der Tasche heißt das: Einfach Traumstudienwunsch an die kostenlose WhatsApp-Nummer 0157-91231234 schicken, auf Vorschläge zu freien Studienplätzen warten und sich dann von der ausgewählten Hochschule informieren lassen.

          An der Kontaktbörse beteiligen sich 15 der insgesamt 43 Hochschulen der Kampagne. Ziel ist es, Studieninteressierten, die Einschreibefristen verpasst oder bislang nur Absagen auf ihre Bewerbungen erhalten haben, doch noch einen zu ihren Interessen passenden Studienplatz zu vermitteln. Dabei müssen sich die angehenden Studierenden nicht mühsam von Hochschul-Website zu Hochschul-Website klicken. Sie können ganz einfach ihre Wünsche und Vorlieben über WhatsApp an den „Date-Doktor“ schicken.

          Dieser fragt dann bei den teilnehmenden Hochschulen freie Studienplätze in dazu passenden Fachrichtungen ab und macht entsprechende Vorschläge. Am Ende wird ein „Date“ mit einer Studienberaterin beziehungsweise einem Studienberater des Hochschulangebots vermittelt, das die Studierenden in spe am meisten interessiert. Anfragen an den „Date-Doktor“ sind noch bis 14. September rund um die Uhr möglich. Antworten gibt es täglich zwischen 9 Uhr und 17 Uhr. Nach der „Date-Vermittlung“ können Hochschulen und Studieninteressierte selbst entscheiden, auf welchem Weg sie weiter miteinander kommunizieren wollen – per WhatsApp, per E-Mail oder Telefon.

          Vom Bildungsministerium gefördert

          „Mit der WhatsApp-Aktion wollen wir all jenen, die kurz vor Semesterstart noch keinen Studienplatz haben, helfen, doch noch dieses Wintersemester ins Studium zu starten“, sagt Marco Tullner, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, das die Länderübergreifende Hochschulmarketingkampagne koordiniert. „Unsere erste WhatsApp-Studieninformation im Mai hat gezeigt, dass es sich lohnt, Studienanfängerinnen und Studienanfänger dort abzuholen, wo sie sich kommunikativ bewegen. An diesen Erfolg wollen wir anknüpfen und gemeinsam mit den teilnehmenden Hochschulen kurzentschlossene Studierwillige informieren.“

          Die 15 Hochschulen, die an der WhatsApp-Aktion von „Mein Campus von Studieren in Fernost“ teilnehmen, sind: Universität Potsdam, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Westsächsische Hochschule Zwickau, Technische Universität Ilmenau, Fachhochschule Stralsund, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Technische Universität Bergakademie Freiberg, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena, Bauhaus-Universität Weimar, Hochschule Zittau/Görlitz, Fachhochschule Brandenburg, Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Hochschule Anhalt.

          Die Länderübergreifende Hochschulmarketingkampagne der ostdeutschen Länder – vormals Hochschulinitiative Neue Bundesländer – macht seit 2008 mit der Kampagne „Studieren in Fernost“ gezielt westdeutsche Studieninteressierte auf Studienangebote in den ostdeutschen Ländern aufmerksam. Seit 2013 wird die Kampagne unter dem Titel „Mein Campus von Studieren in Fernost“ fortgeführt. Ins Leben gerufen wurde sie von den Wissenschaftsministerien der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Das sachsen-anhaltische Ministerium ist für die Koordination verantwortlich. Die Kampagne wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

          Unter www.meintraumstudium.de finden Interessierte weitere Informationen zur Aktion.

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