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Im Fußballfieber : In jedem vierten Büro gibt es WM-Tippspiele

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Nicht nur die Fußball-Nationalmannschaften bereiten sich auf die WM vor, sondern auch die Tipper in den Büros. Unser Bild zeigt den brasilianischen Spieler Fred während einer Behandlung am Spielfeldrand. Bild: dpa

Gewinnt Deutschland sein erstes Gruppenspiel? Wie schlägt sich Gastgeber Russland? Die Deutschen sind im Tippspielfieber – besonders in den Büros. Manche halten Fußballwissen mittlerweile gar für karrierefördernd.

          Haben Sie schon die Ergebnisse der Vorrunde der Fußball-WM durch getippt? Ja? Dann ist die Wahrscheinlichkeit gar nicht klein, dass Sie das im Büro, zusammen mit Kollegen getan haben.

          Das jedenfalls suggeriert eine neue Umfrage der Stellenbörse “Ideed“, die sich mit der Rolle von WM-Tippspielen in der Arbeitswelt befasst und ließ das Marktforschungsunternehmen Respondi mehr als 4000 Arbeitnehmer zu diesem Thema befragen. Ergebnis: Mehr als jeder vierte Teilnehmer gab an, dass in seinem Büro eine Tippspiel-Runde geplant ist. Ein weiteres Viertel würde es begrüßen, sich gemeinsam mit Kollegen an WM-Tippspielen zu beteiligen.

          85 Prozent der Mitarbeiter, an deren Arbeitsplätzen die Ergebnisse der 64 WM-Spiele organisiert getippt werden, nehmen auch an diesen Spielrunden teil. 88 Prozent gsagen, dass die WM während der vier Wochen, in denen sie stattfindet, eine große oder wichtige Rolle in den Gesprächen an der Kaffeemaschine, am Schreibtisch oder in der Mittagspause spielt. Immerhin 29 Prozent glauben gar, dass Fußballsachverstand in solchen Gesprächen karrierefördernd sei.

          Und wer gewinnt?

          Organisiert sind die Tippspiel-Runden aber in aller Regel nicht vom Arbeitgeber, sondern von den Mitarbeitern. Nur 13 Prozent der Chefs organisiert die Kollegen-Tippspiele selbst. Die eingesetzten Geldbeträge sind übrigens meist recht klein; in den meisten Unternehmen handelt es sich um 5-10 Euro. 17 Prozent der Befragten antworteten, es gehe bei ihren Tippspielen bloß um Ruhm und Ehre.

          Glaubt man der Umfrage, werden Ruhm und Ehre jedoch überdurchschnittlich oft denjenigen zuteil, die das nicht unbedingt verdienen: Mehr als die Hälfte der befragten Arbeitnehmer sagt, es räumten regelmäßig diejenigen den Hauptgewinn ab, die am wenigsten von Fußball verstünden.

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