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Bildungsabschlüsse : Abgeordnete im Bundestag – was haben die so gelernt?

  • Aktualisiert am

Der neue Bundestag bei seiner konstituierenden Sitzung. Bild: dpa

Wer mehr über die Mitglieder des neuen Bundestags wissen möchte, für den lohnt durchaus auch ein Blick auf die Bildungsabschlüsse der Abgeordneten. Wie viele haben studiert oder sogar einen Doktortitel? Wie viele haben nur einen Schulabschluss?

          Was sind das eigentlich für Leute, die seit kurzem im neu gewählten Bundestag sitzen? Um sich dieser Frage zu nähern, ist unter anderem ein Blick auf die Bildungs- und Berufsabschlüsse eine gute Idee. Jetzt hat sich Kreditportal „Vexcash“ die Mühe gemacht, den Internetauftritt des Bundestages und Webseiten von Abgeordneten daraufhin zu untersuchen und die Ergebnisse in einer Statistik zusammenzutragen.

          Die Quintessenz: Die meisten Bundestagsabgeordneten haben studiert. Rund 24 Prozent der Abgeordneten haben einen Diplom-Abschluss an einer Universität gemacht; zählt man Fachhochschul-Absolventen hinzu haben rund 30 Prozent ein Diplom. Etwa ein Fünftel verfügt zudem über ein Staatsexamen. Stichwort: Lehrer- und Juristenparlament, an diesem Ruf scheint noch immer etwas dran zu sein. Hinzu kommen noch sechs Prozent mit dem Titel Magister, satte 15 Prozent Promovierte und 2 Prozent Habilitierte, sowie einige wenige Hochschulabschlüsse, die nach der Bologna-Reform erworben wurden.

          Die Nicht-Akademiker sind im neuen Bundestag dagegen deutlich in der Minderheit. Nur jeder achte Sitz ist durch einen Politiker besetzt, der das Abitur oder eine Berufsausbildung als letzten Bildungsgrad angibt. 14 Abgeordnete verfügen über den Titel „Meister“. Drei haben lediglich die mittlere Reife erworben.

          Zum Vergleich: Nach Erhebungen des statistischen Bundesamtes im Jahr 2015 verfügten nur rund 16 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland über einen akademischen Abschluss.

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