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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kolumne Die Schlampsche Sphärenlehre

 ·  Schlamp mochte keine klaren Verhältnisse. Wenn Vorgesetzte forsch nach Arbeitsergebnissen fragten, dann doch nur, weil sie selbst unter Druck standen. Schlamp war ein Meister darin, sich solchen Fragen zu entziehen.

Kolumne Bilder (1) Lesermeinungen (4)

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Uwe Holz
Uwe Holz (uwe.holz) - 10.11.2012 18:15 Uhr

Überlebensregel, aber keine Karriereanleitung

Ist schon was dran an dieser These.

Wer aber mehr als nur überleben, also auch vorwärts kommen will, muß sich schon von Zeit zu Zeit exponieren und damit Risiken eingehen. Dazu ist eine gründliche Kenntnis der Mentalitäten und Machtverhältnisse im Unternehmen unabdingbar. Wie in der Politik ist dann der Aufbau von Alliancen hilfreich, was wiederum die Analyse der Interessenlage potentieller Verbündeter voraussetzt.

Eigene Leistung ist die Grundlage, führt aber nur im Verbund mit politischem Gespür (Umstände, Menschen, Zeitpunkt und Dimension) zum gewünschten Erfolg.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.11.2012 07:56 Uhr
Closed via SSO

Wichtig ist aber auch, Zwischentöne - vielleicht sogar ironische - zu erkennen,

Herr Holz, gell?

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Egon Weissmann
Egon Weissmann (EgonOne) - 10.11.2012 16:02 Uhr

Nur die Besten ueberleben

Die Schlampsche Sphaerenlehre bestaetigt die Darwinsche Idee von "Survival of the fittest" -- und zeigt wie man auf elegante Weise durch den Corporate Business Tschungel wandert und sogar als "Winner" herauskommt. Respekt.
Meister Schlamps Geschick den wechselnden Wind der Geschaeftswelt zu erkennen, und die Segel seiner Karriere passend zu setzen ist beachtlich . Ein Talent.
Manche moegen ihn "schluepfrig" bezeichnen, aber man muss ihn bewundern fuer die Faehigkeit zu wissen wenn was zu tun ist und wenn nicht -- denn Corporate Directions haben ein kurzes Leben. Ehe man weiss was anliegt, aendert sich die Richtung.
Schlamp kennt das und folgt der Idee: "Let's not rush into anything" -- erst gucken wie es geht.
Dass er es bis zur Pension schaffte, bestaetigt seinen Erfolg und seine Lehre.
Ich hoerte eine Englische Version: "Say yes to everything, and do as little as possible." Ich weiss nicht von wem das kam. Es soll wirken.
Pax vobiscum


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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.11.2012 16:47 Uhr
Gunsbert Hausner

Die Besten sind nicht die Leistungsfähigsten

Ganz genau. Darwin wird tatsächlich oft mißverstanden. "Survival of the Fittest" heißt soviel wie "Überleben der Anpassungsfähigsten", nicht "Überleben der Stärksten/Fittesten".

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