Familie und Beruf lassen sich in der Großstadt besser vereinbaren. Dieser Meinung sind mehr als die Hälfte der Familien, die derzeit in Kleinstädten und Dörfern leben. Das hat eine repräsentative Umfrage des Immobilienvermittlers Immowelt ergeben. Die Hauptgründe, die für die Großstadt sprechen sind mehr berufliche Möglichkeiten, kürzere Wege und bessere
Kinderbetreuung. Großstädte punkten auch beim Bildungs- und Freizeitangebot
65 Prozent der Familien aus Kleinstädten und
Dörfern beanworteten die Frage „Können Sie sich einen Umzug in die Großstadt vorstellen?“ positiv. In einer vergleichbaren Studie aus dem Jahr 2009 waren es dagegen nur 40 Prozent. Befragt wurden jeweils Familien mit Kindern, die in Orten mit weniger als 100.000 Einwohnern leben.
Ganz oben auf der Liste von Argumenten für die Großstadt steht bei den Familien die größere Auswahl an Stellen. 54 Prozent der Landbewohner mit Kindern glauben, dass sie in der Großstadt leichter eine Arbeit finden, die sich mit den Bedürfnissen der Familie vereinbaren lässt. 53 Prozent geht es vor allem um kürzere Wege zur Arbeit und den damit verbundenen Zeitgewinn. 27 Prozent der Familien versprechen sich von der Stadt außerdem eine bessere Betreuungssituation für ihre Kinder und damit mehr Flexibilität für eine Berufstätigkeit.
Doch auch in anderen Bereichen punktet die Großstadt: Für 32 Prozent der Befragten mit Kindern ist die größere Auswahl an Schulen wichtig, 17 Prozent suchen die Nähe zu einer Hochschule. Für mehr als die Hälftet der befragten Umzugswilligen ist außerdem die große Vielfalt an Freizeitangeboten ein ganz wesentlicher Grund, sich in einer Großstadt niederzulassen.
Etwas zu grobe Einteilung
Jupp Grüner (Erdenmond)
- 19.08.2012, 15:42 Uhr
