Besserverdiener leben bis zu fünf Jahre länger als Männer mit niedrigem Einkommen. Die höchste Lebenserwartung haben Beamte im höheren Dienst. Das ergab eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Die soziale Kluft in der Lebenserwartung habe sich damit nicht verringert, obwohl die Lebenserwartung insgesamt gestiegen sei, teilte das WSI mit.
Demnach lebt ein 65 Jahre alter Rentner im Durchschnitt noch weitere 15,8 Jahre. Je nach finanzieller Stellung im Berufsleben unterscheidet sich die fernere Lebenserwartung um knapp drei Jahre: Wohlhabende Ruheständler könenn sich auf 17,5 Jahre einstellen, schlechter gestellten verblieben noch 14,6 Jahre.
Hohe Beamte werden im Schnitt 85 Jahre alt
Die Pensionäre haben dagegen mit 65 Jahren noch eine durchschnittliche fernere Lebenserwartung von 17,8 Jahren. Sie variiert zwischen 15,8 Jahren bei pensionierten Beamten im einfachen und 19,6 Jahren bei Beamten des höheren Dienstes. Abhängig von wirtschaftlicher und sozialer Position unterscheidet sich die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern in Deutschland somit um bis zu fünf Jahre.
Äpfel mit Birnen verglichen
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