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Smartphone und Co. Ständige Erreichbarkeit stresst Manager

 ·  Nur zwei Prozent aller Führungskräfte sind nach Feierabend nicht für Kollegen und Geschäftspartner zu erreichen. Die Vermischung von Beruf und Privatleben hat unangenehme Folgen.

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Nach Feierabend schaltet auch der Chef mal ab - von wegen! Nur zwei Prozent der Führungskräfte sind in ihrer Freizeit konsequent nicht erreichbar. Smartphones und Co. sind aus dem beruflichen wie privaten Alltag nicht mehr wegzudenken. Durch die ständige Erreichbarkeit sind jedoch 86 Prozent der Führungskräfte in Deutschland zumindest zeitweise höherem Stress ausgesetzt, mehr als jeder Dritte spürt diese Mehrbelastung sogar häufig oder jederzeit.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Mercer zusammen mit der Technischen Universität München. Dafür wurden mehr als 150 Führungskräfte in Deutschland befragt.

Ein Handy für alle Lebenslagen

Für einen großen Teil der Befragten stellt das Smartphone eine mobile Verbindung zum Arbeitsplatz dar. 70 Prozent gaben an, dass sie ein und dasselbe Gerät sowohl im Geschäft, als auch für private Zwecke nutzen. Mercer geht davon aus, dass diese Vermischung von Arbeitszeit und Freizeit zu erhöhtem Stress führt und die Regenerationszeit verkürzt. Dies könne sich langfristig negativ auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Führungskräfte auswirken.

Lösbar seien die Probleme wie Burnout bei Führungskräften laut Mercer durch Präventionsmaßnahmen des Arbeitgebers – beispielsweise im Rahmen eines integrierten Gesundheitsmanagements. Einige Konzerne wie die Telekom oder Volkswagen haben für die Benutzung technischer Geräte in der Freizeit schon verbindliche Regeln zum Schutz der Beschäftigten aufgestellt.

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