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Produktivität im Büro Ständige Sitzungen würgen Kreativität ab

Viele Arbeitnehmer haben das Gefühl, zu viel Zeit in Meetings zu verbringen. Ihre Kreativität und Produktivität leide darunter, sagte die Mehrheit der Befragten in einer neuen Studie.

© picture alliance / Image Source Vergrößern Verloren in langen Sitzungen und Debatten: Ständige Meetings werden von Arbeitnehmern als wenig produktiv empfunden.

Mal wieder den ganzen Tag lang nur in Sitzungen gesessen? Mal wieder das Gefühl, dass die wirklich wichtigen Arbeiten auf der Strecke geblieben sind? Viele Arbeitnehmer in Büros in ganz Deutschland denken regelmäßig so, wie eine neue Studie zeigt: Die Kreativität und Produktivität von Büromitarbeitern bleibe vielfach auf der Strecke, sagt die Mehrheit der in einer Umfrage angesprochenen Arbeitnehmer.  Althergebrachte Strukturen und festgefahrene Hierarchien seien die größten Hindernisse.

65 Prozent der von dem Marktforschungsunternehmen Yougov befragten Büroarbeiter gaben etwa an, dass ihrer Meinung nach die vielen Meetings, die den Arbeitsalltag prägen, die Produktivität behindern. 64 Prozent der Befragten würde schon eine einzige gute Idee reichen, um einen guten Arbeitstag zu haben.
Die repräsentative Studie hatte Microsoft Deutschland in Auftrag gegeben. Dafür  wurden innerhalb von acht Tagen im Oktober insgesamt 2018 Deutsche ab 18 Jahren befragt.

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Erst kürzlich hatte eine Arbeitseffizienzstudie der AKAD Hochschule Leipzig gezeigt, dass Bürotätige durchschnittlich fast ein Fünftel ihrer Arbeitszeit für Besprechungen aufwenden. Ein weiteres Fünftel geht für die Bearbeitung von E-Mails drauf. Viele Befragte dieser Studie gaben an, trotz Überstunden häufig das Gefühl zu haben, nicht genügend zu ihrer eigentlichen Arbeit zu kommen.

Es gebe großes Produktivitäts- und Kreativitätspotenzial auf Seiten der Arbeitnehmer, sagte Oliver Gronau, von Microsoft Deutschland anlässlich der aktuellen Studienergebnisse. Die Mitarbeiter wünschten sich mehr Unterstützung durch Technologie, flexibleres Arbeiten und flachere Hierarchien.

Quelle: nab. mit DPA-AFX

 
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Veröffentlicht: 20.11.2013, 09:59 Uhr