28.12.2012 · Die kleine Vittoria sorgt im EU-Parlament für Furore, weil die Mutter in Straßburg keine Betreuungsmöglichkeit hat. Deshalb nimmt Licia Ronzulli ihre Tochter einfach mit in den Plenarsaal. Das Modell ist nicht unkompliziert - findet aber Nachahmer.
Von Hendrik KafsackRichtlinien für Lesermeinungen
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typisch deutsch diese Diskussion um Kinderfreundlichkeit in der Gesellschaft.
die Trennung von Familie und Beruf ist doch sehr neu und erst seit dem
industriellen Zeitalter
Es ist doch schon länger bewiesen, das Kinder am liebsten bei
Eltern und Freunden sind und sich dort auch positiv entwickeln. Am
unbeliebtesten sind andere Erwachsene ohne Verständnis für Kinder.
Diese Freiheit an Empathie ist in D weit verbreitet.
Die Folgen wie der demografische "Wandel" wird dieses heutige
dekadente Gesellschaftsmodell dann erst begreifen, wenn sie da sind.
Die FAZ wird dann wieder berichten, wenn die wenigen Reichen dann noch
reichen für eine bezahlte Zeitungsredaktion. Arme Menschen kommen
ohne Zeitung aus.
Es ist ja schon einmal ein gutes Zeichen, dass eine Eruopaabgeordnete in
Brüssel wohnt. Wenige tun das.
Aber es ist ein weiteres Zeichen des Irrsinns, das Parlament, das in
Brüssel sitzt, in Brüssel warbeitet jeden Monat für eine
Woche nach Starssburg umziehen zu lassen.
Assistent(inn)en der Parlamentarier verbringen jeden Monat 3 Tage mit
einpacken, einen Tag in Starssburg mit auspacken, danach das gleiche
wieder bei der Rückkehr nach Brüssel. Die Infrastruktur in
Starssburg ist exakt in Brüssel repliziert, weil die Woche in
Strassburg eh nur Alibi ist.
Ach, und wie machen das denn eigentlich die Assistent(inn)en? Die haben
schliesslich auch ihre Kinder in Brüssel (ja, die wohnen da
wirklich)? Wo bringen die eigentlich ihre Kinder unter? Die schaffen es
auch, zumindest meine Bekannten.
Man sollte der Dame aus Italien nahelegen, ihr Mandat niederzulegen,
wenn sie Beruf und Privatleben nicht organisieren kann. Alles andere ist Murks.
in Europa jetzt offiziell erlaubt?
Die EU-Parlamentarier werden ohnehin viel zu gut bezahlt
jetzt sollen wir auch noch für die Kinderbetreuung, am besten eine Einzelbetreuung bezahlen. Die Parlamentarier sind schliesslich soooo produktiv - oder doch nicht?
Passender Artikel zum Fest der "Unschuldigen Kinder"(28.Dezember)
Es scheint unter den Nachbarn und Beobachtern in Straßburg sowie
Kommentatoren offensichtlich kaum ein Gedanke darauf verwendet zu
werden, daß dieser Bericht zum 28.Dezember sehr treffend gestaltet
und ausgewählt wurde.(Positive Ausnahme: Bild 7 mit Saaldiener!)
Hätten wir mehr "Integration der nachwachsenden
Generation" in die "Arbeitswelt der Erwachsenen",
gäbe es weniger Zielkonflikte und vielleicht auch weniger
Aggression und Mißverständnisse in unserer Gesellschaft.
Na, da wünsche ich der Dame doch sehr, dass sie immer hübsch gesund bleibt. Tolle Vorstellung, dass sie mal ins Krankenhaus muß, um sich einer Operation zu unterziehen. Wenn die Chirurgin und OP-Schwestern dann eine ähnliche lasche Vorstellung von Beruf und Mutteraufgaben haben, kommt italienisches Leben in den OP. Viel Spaß!
Das wird bestimmt meine italienische Nachbarin interessieren,
sie hat vor knapp einer Woche ihr Baby bekommen.
Im Juni 2013 wird sie wieder arbeiten.
Da kommt das Kind eine Woche zu der einen Oma, die nächste Woche zu
anderen Oma,
da es in Italien an Betreuungsmöglichkeiten fehlt, und wenn
ziemlich kostspielig.
Gut wenn man eine ital. nonna hat.
Selbstredend, dass sie nicht den Verdienst (u. die Möglichkeiten)
wie ihre ital. Abgeordneten im EU-Parlament hat, ihr Ehemann
ebensowenig, doch haben beide einen festen Arbeitsplatz.
Ich sehe aber nun eine gute Lösung - sie sollte ihr Kind auch mit
zu ihrem Arbeitsplatz nehmen, sie kann dabei ganz in ihrer Mutterrolle
aufgehen, braucht sich keine Gedanken zu machen -
und ganz fix wird der Kleine dazu noch zum Maskottchen der Firma.
Sig. Licia wie machen es die anderen vielen Mütter in Ihrem
Heimatland Italien ????? haben Sie sich das schon einmal gefragt ?
´ne Story für beknackte Freunde der EU
In EU-Ländern gibt es bereits hungernde Kinder
d a n k der EU, und nun kommt so etwas daher!
Völlig abgehoben dieser Saftladen!
Hartz IV in Deutschland in der III Generation, Europa-Abgeordneter in
der II Generation - Warum nicht. Schlimmeres kann die Kleine auch nicht
anrichten als die Reding, van Rompuy, Barroso oder Schulz. Ob
EU-Parlament oder Brüsseler Komission.
und warum nicht der Kleinen den vorsitz geben und Schulz dafür
rausschmeissen. Wär doch mal was.
Die Zeichen stehen also auf Weiberwirtschaft. Aber nicht der
Tüchtigen, die auch in Vorständen und Aufsichtsräten aus
eigener Kraft gut aussehen könnten. Sondern die Laberer, Abnicker
auch unter den Männern, haben die Macht übernommen und wir
lassen uns diesen gesponserten Schwachsinn gefallen. Kindergarten
EU-Parlament. Genauso ist es.. Italien aber kann froh sein, seine "
Eliten " auf diese Art zu versorgen, versorgt zu wissen.
Danke für Ihre gute Meinung !
Denn so geht es nicht weiter.
... Kinderbetreuung durch die Allgemeinheit ...
... ist das letztlich: Das EU-Parlament als Kita-Ersatz und das
möglichst publikumswirksam.
Was sagt uns das? Sie hat einen Job, der das ohne weiteres zulässt
und ist so mutig/dreist, ihre private Kinderbetreuung für sich
optimal zu organisieren.
Das EU-Pseudoparlament ist dafür anscheinend bestens geeignet. Ob
da nun noch Kinder herumsitzen oder nicht, ist vermutlich ohnehin egal.
Wahrscheinlich könnte man da auch nur Kinder reinsetzen und der
Unterschied wäre nicht wesentlich.
Schlimm finde ich allerdings, dass das als Modell positiv propapiert
wird, wo es nur eine Anekdote zur Sinnlosigkeit des Pseudoparlaments und
der seltsamen Einstellungen seiner Abgeordneten ist. Denn, wie schon
richtig bemerkt wurde, bei c.a. 7500 Euro brutto + Kostenpauschale von
v.a. 4000 Euro könnte sie sich ohne weiteres einige bulgarische
Nannies zur individuellen Betreuung leisten....
Eine plumpe Werbekampagne (Hallo, ich bin auch noch da.....)
Die Dame ist doch finanziell bestens versorgt, somit ist eine privat bezahlte Kinderaufsicht kein Problem. Eigentlich eine Frechheit für ihre Wähler, von denen viele im Niedriglohnsektor arbeiten und ihre Kinder auch versorgen müssen. Wieso hat niemand im Parlament so viel "Zivilcourage" und erklärt der Mutter die Sachlage?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.12.2012 16:02 Uhrfinanziell bestens versorgt ist die eine Sache,
aber dadurch wird man (Frau Abgeordnete) auch noch bekannt, zwar nicht
unbedingt aufgrund ihrer Tätigkeit. Schon alleine für viele
ital. Frauen, die Probleme haben, Arbeit und Kind unter einem Hut zu
bringen - ist das ein Affront.
Die Politcasta Italiens - so ist sie, Kasse machen, sich wichtig machen
u. für den Rest kein Interesse.
Eine Europaabgeordnete will bei ihren üppigen Bezügen behaupten, keine Nanny auftreiben zu können? Auf mich wirken solche Geschichten eher so, als ob sich hier jemand eine besonders gut bezahlte Elternzeit organisiert hat - vermutlich nicht unbedingt im Sinne der Wähler.