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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Windkraft Neuland auf hoher See

 ·  Für die Energiewende sollen Tausende Windräder in der Nordsee aufgestellt werden. Spezielle Schiffe bringen die Giganten zum Einsatzort. Die Entwicklung dieser Fahrzeuge erfordert eine Menge Fachwissen und viel Freiraum.

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franz hofermaier

Perfekter Ökodilletantismus, da werden Unsummen in den Sand gesetzt! Unglaublich

Rietzschel schreibt betrübt:
"Wo das Wollen mehr gelten sollte, als das Können, wurde die Beherrschung der Sache nebensächlich. Die Stunde der Dilettanten hatte geschlagen."
Übrigens: Die Windkraft ist Dilletantismus pur und nur für die ökologisch, die sich nicht damit befassen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.09.2012 21:15 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 30.09.2012 21:15 Uhr

Rüschdüüüsch

Und Professionalität ist so definiert, das man gaaanz professionell Atommüll in einen Salzstock schmeisst, um ihn 20 Jahre später wieder mühsam für 5 Milliarden auszubuddeln.

Echte Profis!

:-)

Wieviel steuert denn eigentlich die Verursachergeneration (also die heute ü-50-jährigen) und Eon und co finanziell zur Endlagersuche bei?

Professionell den Schxxx an kommende Generationen vererbt.

Dann lieber Ökodilletanten, lassen Sie die mal machen, die sind gar nich so schlecht...

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Andreas Pätzold

Offshore Windkraft bald auch in Japan

"Offshore-Windparks für Japan Industriegrößen steigen ein
Mit einiger Verzögerung führt die Reaktorkatastrophe von Fukushima nun offenbar auch in Japan zu größeren Weichenstellungen in der Energieversorgung: Angeführt von großen Namen wie Toshiba und Hitachi will ein breit aufgestelltes Konsortium Offshore-Windparks nach britischem Vorbild errichten.
Die Industriekonzerne Toshiba und Hitachi wollen einem Medienbericht zufolge zusammen mit anderen Firmen massiv in Windparks investieren....
...Neben Toshiba und Hitachi wollen sich weitere Schwergewichte aus der japanischen Unternehmenslandschaft engagieren: Beteiligt an dem großen Plan zur Umsetzung der japanischen Energiewende sind demnach JFE Steel, Sumitomo Electric Industries, Toa sowie Toyo Construction...
..Japan hat es sich nach den traumatischen Erfahrungen aus der Reaktorkatastrophe in Fukushima im März 2011 zum Ziel gesetzt, die Windenergie auszubauen und orientiert sich dabei vor allem an Großbritannien."
Quelle: Webseite ntv

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Lutz Wendorff

Fukushima keine Todesopfer, Nordsee wieviele bereits?

Der Kleinkram der Landanbindung ist natuerlich auch noch eine grosse Herausforderung. Ausserdem gibt es einige wesentliche Knotenpunkte hier die Schaden nehmen koennen, vielleicht zu Zeiten wo die Nordsee eine Reparatur kaum zulaesst. Dann gibt es zwar Strom auf Marken, aber nicht in Saecken.
Manche sind so zukunftsglaeubig und glauben an den Energiespeicher, sagenhaft.
Aber an die laengst entwickelte Technologie wie den IFR, der nur aus wirtschaftspolitischen Gruenden gestoppt wurde, bei "Nuklearia" hervorragend beschrieben, daran mag keiner glauben. Warum eigentlich? Wollen Sie nur das glauben was irgendein links-gruener Lehrer ihnen waehrend der Schulzeit erzaehlt hat? Ja nicht noch einmal ueber den Tellerrand schauen? Ein GW fuer ein Jahr braucht etwa 3,8 Millionen Tonnen Kohle und erzeugt 900tausend Kubikmeter hochgiftige Flugasche neben 8,5 Mio Tonnen CO2 und anderes Unerwuenschte.
Der IFR braucht dazu nur 1 Tonne Uran gleich 53 Liter und genauso wenig relativ harmloser Muell.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.09.2012 10:39 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 26.09.2012 10:39 Uhr

Herr Wendorff,

Jaja, ominöse "wirtschaftspolitische Ziele" stoppen die Kernkraft.

Komisch nur, dass diese Verschwörung weltweit so erfolgreich ist...

Andersherum wird ein Schuh draus: Weil die Atomforschung nicht mehr so horrend subventioniert wird wie im Zeitalter des Atomhypes merken auch noch die letzeten Atomgläubigen, dass sich das Ganze vorne und hinten nicht rechnet. Erst recht nicht, wenn man das GAUrisiko und die ungelösten Abfallfragen mit in die Kalkulation mit hinein nimmt.

Ich weiss, es ist bequemer, an die grosse Antiatomverschwörung zu glauben als sich vom - zugegebenermassen verlockenden - Traum der "billigen" Energie aus der Kernspaltung zu trennen.

Aber das ist ja das schöne an der Kostenrechnung - sie lügt nicht.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 25.09.2012 23:18 Uhr

Wetten...

das Offshore-Windkraft rentabel ist, bevor das erste Endlager der Welt für ausgebtrannte Brennstäbe in Betrieb geht? Selbst 60 Jahre Vorsprung reichen da der Schrott-Technologie Atomkraft nicht aus...

:-)

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Florian Helm

Ökobilanz?

Ganz sicher werden die Offshore-Windparks im Laufe ihrer Stehzeit zumindest die Energie erzeugen, die zu Herstellung und Betrieb der Windkraftanlagen, der Fundamente und der Spezialschiffe benötigt werden, Kleinkram wie Landanbindung sei mal außen vor gelassen. Sonst müsste man ja annehmen hier würden schöne Subventionen in Alibi-Technologie versenkt während anderswo (vorzugsweise weit weg) die Schlote um so stärker qualmen.

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Thomas Heinzow

Sind die Wellen höher als 2 Meter ...

Das ist doch alles bekannt gewesen, als die Pläne von Lehrern, Soziologen, Juristen und Ökoträumern entwickelt wurden. Es ist völliger Schwachsinn dort Windmühlen aufzustellen, die Strom nur für einen Mindestpreis von 18 Cent/kWh frei Küste produzieren können.

Wer die Nachrichten aufmerksam verfolgt, stellt fest, daß sämtliche Windmühlenhersteller am Rande der Insolvenz herumschrammen, wie z.B. Fuhrländer, die eine Planinsolvenz beantragt haben. BARD, als Nordseewindmühlenpionier gefeiert, ist quasi Pleite, die finanzierende Bank muß fast eine Milliarde € abschreiben. Der Windpark BARD1 wird nie rentabel (trotz Subventionierung nach dem EEG) betrieben werden können.
In Bremerhaven steht seit mehreren Wochen eine Multibrid-Offshore-Testanlage still. Bei einer anderen ist ein Rotorblatt einfach so abgebrochen.

Wie es aussieht, wird es auf 18 Ct/kWh einen Nachschlag geben, denn Errichterschiffe sind teuer und liegen wohl an 200 Tagen im Hafen, wegen zu hohen Seegangs.

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Antworten (13) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.09.2012 15:32 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 28.09.2012 15:32 Uhr

Jaja, die Fakten und die Propaganda....

Soso, nach spätestens 20 Jahren sind die Schrott... Wo Sie die 20 Jahre herhaben, ist mir schleierhaft. Ich schätze mal, dass Sie da von den Kalkulationen zur Wirtschaftlichkeitn ausgehen. Diese sind allerdings sehr konservativ, der Praxistest wird zeigen, wie viele Jahre länger die Anlagen halten.

Das wissen übrigens auch die Landwirte, die das Land verpachten. Die Laufzeit der Pachtverträge beträgt Üblicherweise etwa 25 Jahre. Danach wird neu verhandelt.

Das Kupfer und Aluminium knappe Güter sind, ist mir neu. Im Gegensatz zu Öl und Erdgas können Sie Metalle wunderbar recyceln.

40 bis 50 TWh sind schon mal gar nicht so schlecht, für eine Technologie die sich gegen 50 Jahre Subventionsvorsprung der Kernkraft durchsetzen muss :-)

Aber wenn Ihnen das zu wenig ist, keine Sorge. Es wird bald deutlich mehr sein. Die Fakten sind da in der Tat recht eindeutig.

Nebenbei, haben Sie meine Quelle zur Recyclingfähigkeit mal geprüft?

Ach so, ich vergass, alles "Propaganda" :-D

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Thomas Heinzow

Wiederverwertung von Windmühlen, Windstrommenge ist ein Witz

Nach spätestns 20 Jahren sind die Schrott. Beton kann nicht wiederverwertet werden. Damit könnte man bestenfalls Straßen fundamentieren. Bei der Ressource Kupfer und auch Aluminium ist die Knappheit der Flaschenhals. Mal so eben pro qkm eine E-126 mit 7000 tonnen Masse hinstellen, dann den Bodensee auf 1200m Höhe pumpen, das sind die Perspektiven, die Sie und die Windmühlenanbeter, der Spiegel sprach von modernen Ökokathedralen, anbieten. Und selbstverständlich kostet dann die kWh 1 € ohne Berücksichtigung er Inflation. Bereits jetzt haben sich die Stromherstellungskosten durch die Winzmengen an Windmühlen- und Solapanelstrom verdoppelt. Was sind denn die 40 bis 50 TWh Windstrom bei einem Gesamtbedarf von 620 TWh. 27000 Windmühlen braucht es um diese Winzmenge zu erzeugen.
Windmühlen sind ineffizient, Ressourcenvernichter und werden es bleiben.

Da ändert Ihre Propaganda auch nichts dran, denn die Fakten sind eindeutig.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 27.09.2012 23:41 Uhr

Ehmmm....

Nein, Wind braucht kein Kupfer :-) Und auch kein "Bauxit" (Sie meinen vielleicht Aluminium). Wind braucht nur - Sonneneinstrahlung, und die gibts für lau. Der Rest macht die Erdrotation und die Corioliskraft, falls Ihnen das etwas sagt...

Windmühlen werden aus Holz gebaut, nur so nebenbei...

Was Windkraftanlagen angeht, "Bei der Untersuchung zum derzeitigen Stand der Entsorgung von Windkraftanlagen wurde deutlich, dass bereits 80-90 Gew.-% der verwendeten Materialien verwertbar sind." Quelle: Dipl.-Ing. Elisa Seiler et al, Fraunhofer Institut.

Also was bleibt wieder übrig von Ihrem Kommentar: Nichts Stichhaltiges, nur die üblichen Beleidigungen "labern, Verdummung, Märchen", Herr Heinzow ich bitte Sie, Sie enttäuschen mich. Haben Sie nicht was besseres zu bieten?

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Thomas Heinzow

Windmühlen brauchen keine Rohstoffe? Ihre Behauptung ist eine Lachnummer

Windmühlen sind wahre Rohstroffverbraucher 1. Klasse. Stahl und Beton müssen mittels fossiler Brennstoffe hergestellt werden. Dazu braucht man dann noch jede Menge an Bauxit und Kupferer und sonstige rare Grundstoffe, die in Deutschland nicht gefördert werdn können. Insgesamt ist der Rohstoffverbrauch der sog. "Erneuerbaren" - etwas, was es nicht gibt, der Begriff wurde zur Verdummung der Bevölkerung geschaffen - 500 mal so hoch, wie bei einer konventionellen Gasturbine.

Während Kohle und Erdgas locker zu heutigen Preisen noch für 100 Jahre reichen, also nicht knapp wird, sieht es bei Kupfer, Bauxit und Beton schlecht aus.

Das ficht Sie allerdings nicht an, weiter das Märchen von der Unabhängigkeit durch Windmühle & Co daherzulabern.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 27.09.2012 09:46 Uhr

Jaja, ich weiss,

Sie benennen Ihre Diskussionspartner als "Spinner" und andere Argumente als "asozial".

Seis drum, wenn Sie das glücklicher macht...

"Erneuerbare Energie" ist ein feststehender Begriff, nicht falscher als "ein Kilo Mehl" (was "tausend Mehl bedeutet") oder 50 Stundenkilometer (was "50 Stunden pro Kilometer" bedeutet). Ich verstehe ja, dass Sie sich an solchen Kinkerlitzchen aufreiben, das ist durchaus eine legitime Strategie wenn einem Sachargumente ausgehen.

Wo der Nutzen der Windkraft liegt?

Ganz einfach: Sie erzeugen Strom unabhängig von Rohstofflieferanten, politischen Interessen von letzteren, ohne Brennstoffkosten und können die gesamte Wertschöpfungskette selbst aufbauen. Uran wächst nicht auf Bäumen, Gas auch nicht.

Das ist das Alleinstellungsmerkmal aller Regenerativen :-)

Klar, wie könnten natürlich auch noch so tun als würden Fossile noch ewig reichen, aber schon Gorbatschow wusste, dass das Leben diejenigen bestraft, die die Realitäten nicht erkennen...

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Thomas Heinzow

@ T. Diesing: Zutreffende sprachliche Beriffe

Ein "Ökospinner" ist z.B. jemand wie Sie, der den Einsatz einer Technologie fordert, die mehr "klimaschädliche Gase" in die Atmosphäre emittiert, wie konventionelle Technik.

Windmühlen zur Energiebereitstellung sind Uralttechnik, die bereits die Babylonier nutzten, die aber wegen Ineffizienz vor mehr als 100 Jahren ausrangiert wurden.

Desinformation ist dann gegeben, wenn Sie den Menschen die Unmöglichkeit einer Energieversorgung mit Windmühle und Co verschweigen.

Daß der Begriff "erneuerbare Energie" Quatsch ist, sollte eigentlich selbst Hauptschulabsolventen bekannt sein. Ebenso ist es Quatsch Strom zu höheren Kosten zu produzieren und eine Zwangsabnahme zu dem überhöhten Preis vorzuschreiben.

Sie und die anderen hier bekannten Schreiber pro asozialem EEG - Umverteilung von unten nach oben - sind bisher nicht in der Lage gewesen einen positiven Nutzen der Nutzung der Windenergie zu beweisen.

Also Herr Diesing: Wo bleibt der ökonomische und ökologische Beweis für einen Nutzen?

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 26.09.2012 20:16 Uhr

Herr Fader,

Sie haben es hier mit Herrn Heinzow zu tun.

Herr Heinzow benutzt gerne Worte wie "Ökospinner", "Windmühle", "Uralttechnik", "Desinformation", "Ideologe" und "Quatsch".

Mit Argumenten kommt man da nicht weit, aber ich verstehe Sie, ich probier es auch immer wieder, man muss sich ja nicht dem Sprachniveau seines Diskussionspartners anpassen :-)

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Thomas Heinzow

@ Daniel Fader: Zukünftige Brennstoffpreise

"Wie ist denn der Wirkungsgrad bei Kohle und Gas?"

Im Gegensatz zu Windmühlen kann der Wirkungsgrad von konventionellen Wärmekraftwerken von derzeit (überwiegend im Betrieb) 37% für Steinkohle und 34% für Braunkohle der Wirkungsgrad durch verbesserte Kesselstähle auf über 50% (derzeitiger Standard 48% in WHV und 43% in NRW) gesteigert werden. Das beste Gasturbinenkraftwerk in Irsching schafft 60% im Vergleich zu den 40% der im Betrieb befindlichen Gaskraftwerke.

"Wenn dieser die erwarteten Preisanstiege nimmt, wackeln ihre Kalkulationen immer kräftiger."

Die Vorräte an Stein- und Braunkohle reichen zu heutigen Förderkosten für 150 bis 250 Jahre, bei moderater Steigerung der Förderkosten sogar für 750 Jahre. Wieso sollen sich da Preissteigerungen ergeben?

"Windkrafträdern (nicht -mühlen)"

Windmühle ist die korrekte sprachliche Bezeichnung für diese Apparate. Alles andere dient entweder dem Marketing oder Desinformation der Bevölkerung, wie auch der Begriff "erneuerbare Energie".

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Daniel Fader
Daniel Fader (Blaualge) - 26.09.2012 15:40 Uhr

Ich habe in der Schule gepennt

Mit Zahlen komme ich trotzdem ganz gut zurecht.
Ein Wirkungsgrad von ~50 % ist ernsthaft das, worüber sie sich als disqualifizierendes Merkmal der Windenergie empören?
Wie ist denn der Wirkungsgrad bei Kohle und Gas? Und: Woher kommt jeweils die kinetische Energie?

Natürlich trägt allein die Masse einen erheblichen Anteil zu den Konstruktionskosten bei. Aber einmal aufgestellt, produziert das Ding Strom ohne Zufuhr von Kraftstoff. Wenn dieser die erwarteten Preisanstiege nimmt, wackeln ihre Kalkulationen immer kräftiger. Denken Sie bitte nicht so kurzfristig ("Die wichtigste Ressource ist [...] Geld").

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Thomas Heinzow

@ Daniel Fader: Die Uralttechnik Windmühle ist nicht mehr verbesserbar

Bereits Betz hat 1920 erkannt, daß der Wirkungsgrad der Umwandlung der kinetischen Energie des Windes mittels Windmühlenflügel nicht mehr als 59,259 % betragen kann. Getriebelose Windmühlen erreichen bestenfalls 50% Wirkungsgrad in einem engen Bereich. Es gibt keine Möglichkeiten mehr den technischen Wirkungsgrad zu erhöhen. Sämtliche Bauteile einer Windmühle sind bereits was Kosten und Wirkungsgrade angeht, ausentwickelt. Uralttechnik läßt sich nun einmal nicht mehr verbessern. Wer dran glaubt, hat in der Schule gepennt.

Was das Masse/Leistungsverhältnis betrifft, so ist das ein Maß für die Ressourceneffizienz. Und da sind Windmühle & Co grottenschlecht. Die wichtigste Ressource ist übrigens das Geld, und da schneiden Windmühlen schlecht ab. Der Strom ist schlichtweg zu teuer.

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Daniel Fader
Daniel Fader (Blaualge) - 26.09.2012 13:30 Uhr

Kraftwerksgewicht?

Seit wann bildet das Verhältnis von Gewicht eines Kraftwerks zu dessen Leistung eine irgendwie interessante Größe?
Ich habe die Diskussion immer so verstanden, dass es hauptsächlich um die Menge an Kraftstoff geht, die in einem Kraftwerk zur Umwandlung in elektrische Energie verwendet wird. Und diese Menge ist bei Windkrafträdern (nicht -mühlen) ... naja, Sie wissen schon. Wenn man Bau und Wartung zur Vereinfachung der Rechnung als konstant annimmt (die ja für konventionelle Kraftwerke ebenso anfallen), spielt auf lange Sicht vor allem dieser Faktor die kostenbestimmende Rolle.

Außerdem tut sich sehr wohl einiges in der Forschung zu Verbesserung des Wirkungsgrades. Formen und Materialien der Rotoren und die Generatoren werden laufend weiter entwickelt. Was glauben Sie, was die Angestellten dort machen?

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Thomas Heinzow

Selbstverständlich habe ich um die Schwierigkeiten in der Nordsee gewußt

Küstenbewohner wissen nämlich im Gegensatz zu den Ökospinnern wie oft es in der Nordsee einen Ententeich gibt. Kluge Leute wissen auch, daß man mit der nicht mehr verbesserbaren Uralttechnik Windmühle und auch den Solarpanels keine bezahlbare Energieversorgung aufbauen kann.

Da werden 1800 Tonnen Material ins Meer gestellt, um eine mittlere Leistung von 1900 kW erzeugen zu können. Etwas Ineffizienteres zur Stromerzeugung gibt es nicht. 1 Tonne Material für 1 kW Leistung. Und dann braucht man immer noch genausoviel an konventioneller Kraftwerkleistung, damit das Netz nicht zusammenbricht.

Wann setzen Sie, Herr Kirschstein, Ihre Ideologiebrille ab und akzeptieren die Tatsache, daß die Nutzung der sog. "erneuerbaren Energien" - die es physikalisch nicht gibt! - Unsinn ist? Bis jetzt (einschließlich der Zahlungen für die nächsten 20 Jahre) hat den Verbraucher der Quatsch mit dem EEG 400 Mrd. € gekostet. Nutzen ist negativ, da Arbeitsplätze und Volkseinkommen vernichtet wurden.

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Ludwig Kirschstein

re..

"Das ist doch alles bekannt gewesen, als die Pläne von Lehrern, Soziologen, Juristen und Ökoträumern entwickelt wurden."

Sagenhaft. Sie haben schon alles vorher gewusst und darüber hinaus Ihr Mantra von Soziologen usw. platziert, obwohl sich der Redakteur alle Mühe gegeben hat, ein anderes Bild zu zeichnen. Aber das ficht Sie alles nicht an -scheint es. Blenden Sie Dinge aus, die nicht zu Ihrer Überzeugung passen?

Inzwischen werden die Vergütungen für Offshore-Strom von der Fotovoltaik lässig unterboten und die Schere öffnet sich weiter. Daher muss man sich fragen, ob es sinnvoll ist, 25 GW Windkraft ins Meer zu stellen; dafür kommen ohnehin nur kaptalkräftige Investoren infrage.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 25.09.2012 17:11 Uhr

Wenig nutzbarer Strom für teueres Geld

25 Gigawatt. Das entspricht bei Maximalwind einer Leistung von etwa 20 modernen Kern- oder Kohlekraftwerken, aber wohin mit dieser ganzen Energie an Schwachlasttagen, an denen auch die Sonne noch scheint? Im Jahremittelwert entsprechen aber 25 Gigawatt gerade mal 6 Kraftwerken mit 1,2 Megawatt Spitzenleistung. Dumm nur dass bei nahezu Windstille, was etwa 3 Wochen im Jahr vorkommt die Summenleistung weniger als ein einziges mittleres Kohlekraftwerk ist.
Letztlich eine gigantische Investition und sicher auch eine tolle Ingenieursleistung deren Sinn ohne die passende Speichertechnologie jedoch mehr als zweifelhaft ist. Die Hoffnung dass uns Norwegen einen Teil seine Pumpspeicherwerke dafür zur Verfügung stellt wird sicher von der Tatsache getrübt, dass wenn wir die 25 GW Spitzenleistung dieser Windparks nach Norwegen leiten wollten um sie zu speichern, etwa 25 HGÜ-Seekabel parallel geführt werden müssten. Eine gigantische Investitionssumme im 2 stelligen Milliardenbereich.

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Jahrgang 1972, Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Beruf und Chance“.

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