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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Führung „Halt doch endlich mal dein Maul!“

 ·  Allen Führungskräfte-Trainings zum Trotz: Viele Vorgesetzte haben einen Hang zu Wutausbrüchen. Betroffene Mitarbeiter sollten die Zornestiraden nicht persönlich nehmen. Was hilft, ist Humor, Gelassenheit - und Schokolade.

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Sabine Becker

Eine Form von Täterschutz

Wenn einer ausrastet und aggressiv wird, nicht mehr zurechnungsfähig ist, dabei Dinge zerstört und Mitmenschen beleidigt und/oder angreift - dann ist das reiner Terror.
Warum sollte man, wie Claudia König rät, lernen, damit umzugehen?
Warum schiebt sie einen Teil der Verantwortung auf das unschuldige Gegenüber? Für aggressives Ausrasten gibt es keine Entschuldigung, diese Art des Täterschutzes sollte vergangen Zeiten angehören.
Choleriker sind gefährliche und höchst unangenehme Menschen, die eben nicht gut einzuschätzen sind, sondern ihren Mitmenschen unnötig Stress machen.
Wer solch gravierenden Schaden in seinem Sozialverhalten aufweist, braucht gute therapeutische Begleitung. Terror muss sich niemand gefallen lassen, egal ob er vom Chef kommt oder vom Kollegen, egal ob vor oder hinter verschlossener Tür.


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Sieglinde Alexander

Choleriker Problem

Warum sagt Coach Claudia König verteidigend, dass Choleriker relativ gut einschätzbar sind?
Warum sollen Menschen sich überhaupt gegen Choleriker verteidigen müssen?
Die Indikation, dass der/die Angestellte einstecken muss was ein Choleriker auftischet, hört sich sehr nach traditionellem deutschen Hierarchiedenken an.

Es ist der Choleriker der außer coaching und Langzeittherapie braucht und zusätzlich eine gehörige Lektion, in wie man Menschen respektiert.

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K. Peter Luecke

Natürlich gibt es Chefs, die pflegen ihr cholerisches ...

... Image. Die rasten aber nicht aus, das Verhalten ist inszeniert und gehört zur Selbstdarstellung. Gar nicht so selten ! Die Fälle jedoch, wo der Chef wirklich 'ausrastet' und die Kontrolle verliert, sollte man keinesfalls, wie der Artikel suggeriert, ihm (oder ihr) in die Schuhe schieben. Man kann sich bei den Mitarbeitern tatsächlich schon mal ordentlich die Haare raufen. Vor allem , wenn sich ignorantes Verhalten (z.B. besonders in brenzligen Situationen, wenn Mitarbeiter mit sachfremden Argumenten antanzen, Fehler auf andere schieben, Dienst nach Vorschrift praktizieren, sich nicht als zuständig erklären, ihre Privatverpflichtungen vorschieben etc etc) häuft und im Hintergrund die Folgen drohen. Tragisch dabei ist dabei vor allem, dass die Mitarbeiter, die solche Wutausbrüche auslösen, häufig noch nicht einmal verstehen (wollen), warum das passiert und sich - statt die Dinge ins Lot zubringen - in eine Opferrolle flüchten. Und genau dieses (ignorante) Verhalten kann dann leicht schon wieder einen neuen Wutausbruch provozieren ...

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Interessant

Angenommen, ich lege meinen Chef den Artikel vor und er findet Zeit denselben während seines 18,5 Stundentages (was macht er nur mit den verbleibenden Stunden?) zu lesen, hätte er dann Verständnis für mich falls ich mal ausraste? Oder muss ich nach wie vor mit einer Abmahnung oder gar Kündigung rechnen wenn ich ihn persönlich beleidige. Auch wenn ich es nach ein paar Minuten gar nicht so gemeint habe. Vielleicht sind das aber auch nur Einbahnstraßentipps und alles ist nicht so ernst gemeint? Wer weis Rat? Denken hilft hier nicht.

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