22.05.2012 · Eine Gruppe von Frauen mischt gezielt Hauptversammlungen auf und stellt unbequeme Fragen zur Gleichberechtigung. Ein Ortstermin in Essen.
Von Caroline FreisfeldRichtlinien für Lesermeinungen
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...das bringt deutsche Firmen ja auch nach vorne. Keine anderen Fragen der frauen..seit Kahrzehnten nur ein Thema: Gleichberechtigung erkämpfen bei vermeintliche Diskriminierung. Diese Tanten diskriminieren das ganze weibliche Geschlecht, die meisten brauchen nämlich bei guter Arbeit deren Tun nicht. Und wo in D Frauern diskriominiert werden bei immenser Staatsquote und Flächentarifverträgen...dürfte interessant sein. Das wahre Motiv sicher auch hier sind gewünschte lukrative Angebote fürs Schweigen..also weibliche Gier.
"mischt gezielt Hauptversammlungen auf"
Da haben Sie noch nie jemanden gesehen, der eine HV wirklich aufgemischt
hat. Haben Sie bei der HV der Deutschen Börse Vedder/Florenz
mitbekommen? Wie Francioni - den es ohne Rücksicht auf Standort und
Aktionäre von Hanau ins glamouröse NY gezogen hat - da ins
Schwitzen gekommen ist? Haben Sie mal K-W Freitag in Aktion gesehen? Da
geht's zur Sache.
Die paar allgemeinen Fragen von den Diversity-Tanten bereitet Ihnen eine
gute HV-Beratung mit ein paar Allgemeinplätzen im Vorfeld vor, wie
das auch bei der EON-HV passiert ist. Da kann gar nichts passieren, das
ist wie die üblichen Fragen, warum Rheinmetall statt Waffen nicht
Windräder herstellt.
PS, @W. Müller-Schmidt: bei EON sitzt genau ein Techniker im
Vorstand, insoweit geht Ihre Argumentation etwas in die falsche Richtung...
Jura, Jura und Soziologie - Frauen studieren FALSCH
Die drei sind so ein echter Frauenquerschnitt, wie er im Buche steht.
Fehlt eigentlich nur noch irgendeine Psychologie-Tante und eine BWLerin.
Die drei stehen für alles, was an so einer Quote falsch ist und
für alles, was Frauen falsch machen, um in Führungspositionen aufzusteigen.
Frauen machen mehr als 50% der Abiture, studieren häufiger zu Ende
und all diesen ganzen Kram. Aber sie studieren "das Falsche".
EON, Daimler oder Bosch brauchen keine Soziologen. Da kommt man mit
einem Abschluss in Psychologie nicht in den Vorstand. Es interssiert
keinen Menschen, ob sie mit ihrem Studiengang sich persönlich
erfüllen und dann eben Soziologie studiert wird.
Man muss sich nur mal die deutschen Führungsetagen angucken: Da
wimmelt es von Dipl.-Ing., Dr.-Ing., Physikern, Chemikern,
Informatikern, Mathematikern, kurz: ehem. MINT-Studenten. Juristen ganz
wenige, Soziologen behaupte ich mal einfach 0.
Fazit: Solange Frauen so studieren, haben sie in Vorständen nicht
viel verloren.