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Berufsverband Mehr selbständige Freiberufler

 ·  Architekten, Ingenieure, Rechtsanwälte, Steuerberater, Ärzte und Kreative: Sie alle zählen zu den Freiberuflern. Immer häufiger arbeiten sie selbständig. Das geht aus einer Statistik des Verbands BFB hervor, die der F.A.Z. vorliegt.

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© dpa Vergrößern Zählen zu den Freiberuflern: Ärzte und andere Heilberufe

In den freien Berufen in Deutschland gibt es immer mehr Selbständige. Zum Jahresbeginn waren es 1,23 Millionen - gut 3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das geht aus einer aktuellen Statistik des Bundesverbands der Freien Berufe (BFB) hervor, die der F.A.Z. vorliegt. Zu den freien Berufen zählen Architekten und Ingenieure, Rechtsanwälte, Steuerberater, Ärzte und andere Heilberufe, aber auch viele Kreativberufe.

Besonders kräftig mit 4,7 Prozent legte in Sachen Selbständigkeit die Gruppe der technisch-naturwissenschaftlichen Freiberufler zu. In den Heilberufen waren es 3,6 Prozent mehr Selbständige, bei den rechts-, wirtschafts- und steuerberatenden Berufen 2,8 Prozent und in den freien Kulturberufe um 1,7 Prozent.

Ständig neue Arbeitsfelder

Die Nachfrage nach freiberuflichen „Vertrauensdienstleistungen“ steige mit dem Strukturwandel stetig an, sagte BFB-Präsident Rolf Koschorrek. Er verwies darauf, dass ständig neue Arbeitsfelder für Freiberufler entstünden - durch weitere Spezialisierung, aber auch durch die Digitalisierung.

„Die Berufsperspektiven für freie Berufe sind gut“, sagte Koschorrek, Freiberufler seien umworben. Neben der Selbständigkeit sei deshalb „für so manchen potentiellen Gründer“ eine Festanstellung eine Alternative. Der Berufsstand müsse aus diesem Grunde deutlich machen, wie attraktiv es sei, „sein eigener Herr zu sein“.

Neben den Selbständigen arbeiten derzeit noch knapp 2,88 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in den freien Berufen, ein Plus von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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