Berater haben einen schweren Stand, doch damit tut man ihnen Unrecht. Der wirtschaftliche Wert ihrer Arbeit mag zwar umstritten sein, völlig offensichtlich ist dagegen ihr Beitrag zur stetigen Verfeinerung der deutschen Sprache. In puncto innovativer Redestil sind sie aus dem modernen Sprachgebrauch gar nicht mehr wegzudenken, bereichern sie doch die Arbeitswelt um unzählige feinsinnige Formulierungen.
Sicherlich, vieles läuft systemgetriggert und ist Teil einer toughen Agenda. Aber letztlich ist der Content entscheidend, das ist der Kern der untold Story. Nun kann sich nicht jeder Entscheider einen kostspieligen Consultant ins Haus holen, der die entscheidenden Schlagwörter im Kollegenkreis implementiert. Doch das muss niemanden daran hindern, die Erfolgsrezepte auch in der eigenen Working Community umzusetzen. Für den Anfang reicht es, diesem exklusiven Pattern für effektives Personalmanagement zu folgen (das zweifelsohne mit Power Point noch überzeugender wäre):
-Priorisierung: Zunächst sollte jeder Entscheider mit einer klaren Priorisierung seines Arbeitsumfeldes starten. Je schneller, desto eher. Breite geht vor Tiefe, wahlweise auch umgekehrt.
-Innovationsmanagement: Dann muss ein überzeugendes Innovationsmanagement her. Es versteht sich fast von selbst, dass man als Entscheider erst einmal die Innovationsfähigkeit und das Innovationspotential seiner Mitarbeiter sondieren muss. Dabei klärt sich rasch die Frage: Gibt es bereits eine gut gefüllte Innovationspipeline, die auch zum Innovationserfolg führen kann? Visionen gehen vor kaltem Cost-Cutting. Manchmal mehr, manchmal weniger.
-Fokussierung: Das Erfolgsgeheimnis lautet ganz klar: Fokussierung. Und da man das als Berater nicht oft genug betonten kann, lautet das Erfolgsgeheimnis: Fokussierung, Fokussierung, Fokussierung. Das hat Muttern früher zwar schon auch immer bei den Schularbeiten gesagt, aber dafür hat sie schließlich kein fünfstelliges Gehalt bekommen.
-Potentiale schöpfen - Potentiale binden: Da muss man als Hard-Core-Entscheider jetzt auch gar nicht mit dem Einwand kommen, die Kollegen könnten das nicht handeln (sprich: händeln). Das Potential für Operational-Excellence-Projekte ist schließlich da, quasi systemimmanent, in jedem von uns - und in den anderen auch. Dieses Potential auch zu binden, ist das Kerngeschäft der Beratertätigkeit, doch dazu kommen wir beim nächsten Mal. Rom wurde auch nicht an einem Tag geschaffen.
-Opportunitäten nutzen: Gelegenheiten waren es früher, jetzt sind es Opportunitäten, die in Angriff genommen werden müssen. Eine nach der anderen, das versteht sich von selbst, bis keine mehr da ist.
-Look and feel: Das effektive Innovationsmanagement muss den Employees announced werden, dann bekommen sie dafür auch ein look and feel. Möglichst individuell, denn der Faktor Mensch steht immer ganz oben auf der Prioritätenliste.
-Effektive Messinstrumente: Dann gilt es, effektive Messinstrumente als Grundvoraussetzung für die Wertsteigerung einzusetzen. Ohne geht es nicht. Welche, das sind, sollten andere Berater bestimmen. Hauptsache Messinstrumente, Hauptsache effektiv.
-Impact-Endziel: Wer diesen straighten Weg zum Erfolg beherzigt, wird schnell den Impact sehen. Und der führt geradewegs - nicht etwa zum Zwischenziel - nein, gar zum Endziel. Wichtig dabei ist, an einem Strang zu ziehen.
Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit, die Rechnung bekommen Sie dann nächste Woche!
vielen Dank
Uwe Salokat (uwesalokat)
- 01.03.2011, 10:38 Uhr
