13.10.2008 · Trotz Finanzkrise und Konjunkturflaute müssen sich Fachkräfte und Akademiker einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft kaum um ihren Arbeitsplatz sorgen. Nur wenige der befragten 660 Unternehmen wollen Stellen abbauen.
Trotz Finanzkrise und Konjunkturflaute müssen sich Fachkräfte und Akademiker einer Umfrage des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) kaum um ihren Arbeitsplatz sorgen. 36 Prozent der befragten 660 Unternehmen wollen im kommenden Jahr mehr Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung einstellen, wie das IW am Montag mitteilte. Nur sechs Prozent wollen entsprechende Stellen abbauen. Bei Akademikern sei das Verhältnis mit 32 zu 5 Prozent ähnlich.
„Fachkräfte bleiben in Deutschland auf der Sonnenseite“, sagte IW-Experte Dirk Werner. IW-Direktor Michael Hüther sprach von einem „stabilen Personalbedarf der Unternehmen“. 36 Prozent der Unternehmen rechneten bis Ende kommenden Jahres mit einem Beschäftigungsanstieg. Dem stünden nur elf Prozent gegenüber, die voraussichtlich Mitarbeiter entlassen wollen. Trotz des Abschwungs sei deshalb „mit einer eher weichen Landung bei der Beschäftigungsentwicklung zu rechnen“.
Glänzende Aussichten haben demnach vor allem Fachkräfte und Akademiker der Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Fast 38 Prozent der Unternehmen klagten hier über spürbaren Personalmangel. Ganz oben auf der Suchliste stehen dabei Ingenieure der Fachrichtungen Maschinenbau, Anlagenbau und Fahrzeugtechnik. Wegen der Engpässe würden die betroffenen Betriebe verstärkt auf Aus- und Weiterbildung setzen, hieß es.
Fachkraefte bleiben auf der Sonnenseite
Edith Breburda (EBreburda)
- 13.10.2008, 20:18 Uhr