Home
http://www.faz.net/-gyl-77r9x
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Arbeitswege Lange Fahrten ins Büro

Für ihren Wunscharbeitsplatz sind viele junge Menschen bereit, lange Anfahrtswege in Kauf zu nehmen. Mehr als die Hälfte der Berufseinsteiger schreckt selbst vor einer Stunde Fahrt nicht zurück, besagt eine repräsentative Umfrage.

© dpa Pendeln? Kein Problem, sagen junge Berufseinsteiger.

Viele Berufseinsteiger sind bereit, für ihren Wunsch-Job täglich einen langen Arbeitsweg in Kauf zu nehmen. Das besagt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Yougov im Auftrag des Versicherungskonzerns Axa.

So erklärte die Hälfte der befragten jungen Menschen, die kurz vor Eintritt in das Arbeitsleben standen, dass sie Distanzen von bis zu 60 Minuten Fahrtzeit nicht scheuen würden. Bei den Berufseinsteigern, die bereits einen Job haben, sind es mit 41 Prozent etwas weniger, die eine Anfahrt von bis zu einer Stunde auf sich nehmen würden. Nur für sieben Prozent aller Berufsstarter sollte der Arbeitsweg nicht länger als 15 Minuten dauern.

Mehr zum Thema

Lange Anfahrtswege zu Uni und Schule

Die jungen Menschen sind offensichtlich aus der Ausbildungszeit Kummer gewöhnt: Schon heute braucht ein Drittel der Befragten (33 Prozent) für den Weg zu Universität, Schule oder zum Arbeitsplatz tatsächlich bereits tagtäglich mehr als eine halbe Stunde.

Gut drei Viertel aller Befragten (76 Prozent) würden für ihren Wunsch-Job auch umziehen. Männer sind dabei eher zum Wohnortwechsel bereit als Frauen: Während 80 Prozent der männlichen Befragten bereit sind, berufsbedingt umzuziehen, liegt dieser Wert unter den weiblichen Befragten bei 72 Prozent.

Die Umfrage macht auch Aussagen zur Umzugsbereitschaft ins Ausland. Hier zeigte sich, dass mit zunehmendem Alter die Arbeitsplatzmobilität ansteigt. Sind unter den 16- bis 19-Jährigen 22 Prozent der Befragten bereit, für den Job in ein anderes Land zu ziehen, ist unter den 25- bis 29-Jährigen fast jeder Dritte offen für einen solchen Schritt (30 Prozent).

Quelle: FAZ.net

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Fortbewegung in der Stadt Das Auto bleibt der Wiesbadener liebstes Kind

Pro Tag fahren die Wiesbadener 60.000 Mal mit ihrem Auto, das zeigt eine neue Statistik. Auch Kurzstrecken werden gern auf vier Rädern zurückgelegt. Mehr Von Ewald Hetrodt, Wiesbaden

29.06.2015, 10:12 Uhr | Rhein-Main
Umfrage Hamburg will Olympia nach Deutschland holen

64 Prozent der Hamburger befürworten eine Bewerbung ihrer Stadt für Olympia 2024. In Berlin ist die Zustimmung mit 55 Prozent etwas niedriger. Mehr

11.03.2015, 23:08 Uhr | Sport
Neue Studie Viele Eltern nehmen Kinderstress kaum wahr

Eltern wollen das Beste für den Nachwuchs – und sorgen damit aber oft vor allem für Stress. Nicht nur Schuldruck macht Kindern und Jugendlichen Probleme, zeigt eine neue Studie. Mehr

25.06.2015, 13:53 Uhr | Feuilleton
Mehrere Tote MERS-Infektionen in Südkorea nehmen zu

In Südkorea sind bereits 64 Personen an dem Virus gestorben. 14 weitere Personen haben sich infiziert. Die Bevölkerung kritisiert den Umgang der Behörden mit der Infektion. Bei MERS gibt es eine 38 Prozent höhere Sterberate als bei SARS. Mehr

08.06.2015, 14:12 Uhr | Gesellschaft
Neue Studie Jeder zweite Deutsche weiß nicht über sein Geld Bescheid

Momentan fühlen sich ältere Menschen finanziell gut versorgt, doch ihre Sorgen wachsen. In eine Form der Geldanlage investieren sie besonders gerne. Mehr Von Kerstin Papon

17.06.2015, 10:15 Uhr | Finanzen
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 18.03.2013, 15:20 Uhr

Stellensuche
Was
Wo