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Arbeitsmarkt Die Unternehmen suchen weiter Personal

07.09.2010 ·  Von Abkühlung noch keine Spur: Einer aktuellen Umfrage nach wollen deutsche Unternehmen ihre Belegschaften sogar noch ausbauen.

Von Sven Astheimer
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Die deutschen Arbeitgeber wollen in den kommenden Monaten weitere Arbeitsplätze schaffen. Einer repräsentativen Umfrage nach wollen 11 Prozent ihre Belegschaft ausbauen, während 4 Prozent einen Stellenabbau planen. Der Rest sieht keine Veränderungen vor. Dies ergibt sich aus dem aktuellen Arbeitsmarktbarometer, für das der Personaldienstleister Manpower mehr als 1000 Personentscheider regelmäßig befragen lässt. Die Umfrage wird parallel in 36 Ländern unter 62.000 Arbeitgebern durchgeführt.

Für Deutschland berechnen die Autoren einen sogenannten Nettobeschäftigungsausblick von plus 7 für das Schlussquartal des Jahres. Im dritten Quartal betrug der Wert 8 Punkte. Als Beschäftigungsmotoren erweisen sich aktuell vor allem die Finanzbranche (plus 19) sowie die Versorger (18). Dies sind die höchsten Werte seit Beginn der Erhebung im Jahr 2003. Auch die Unternehmen der Bereiche Verkehr/Kommunikation, Handel und aus dem Produzierenden Gewerbe gehen von zahlreichen Neueinstellungen aus. Nur im Bergbau und in der Landwirtschaft sind die Arbeitgeber pessimistisch.

Der Süden und Westen holen nach

Nach Regionen betrachtet ist die Einstellungsbereitschaft im Süden und Westen der Republik am größten, also dort, wo die Krise sich auch am deutlichsten niederschlug. Im Osten dagegen rechnen die Personalverantwortlichen kaum mit Veränderungen.

Im internationalen Vergleich bekunden Unternehmen in China, Taiwan und Indien sowie Brasilien die größte Einstellungsbereitschaft. Die niedrigsten Werte aller Länder weisen die europäischen Länder Griechenland, Italien und Tschechien auf.

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Jahrgang 1972, Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Beruf und Chance“.

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