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Arbeitsschutz Arbeitsministerin will Regeln gegen Handy-Stress

 ·  Wann muss ich meine Arbeits-Mails auf dem Smartphone checken? Muss ich ans Handy gehen, wenn der Chef am Wochenende anruft? Nach der Forderung von Arbeitsministerin von der Leyen nach klaren Erreichbarkeits-Regeln äußern sich nun Wissenschaftler und Arbeitsrechtler.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (28)

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Jürgen Rieger

Und noch ein weiterer Schritt zur Entmündigung durch die regelungswütige Politklasse -

Erst "Expertentips" Tempo 30 in Städten und dem ständig zunehmenden "Wechsel"schilderwald auf Autobahnen und Nebenstrassen (mein Gott - als ob man nicht der Verkehrssituation angemessen seit über 35 Jahren unfallfrei alleine fahren könnte). Dann seit Jahren (nachgewiesen) völlig sinnlose Feinstaubzonen, die mir nicht mehr erlauben, meine Mutter mit Familie im Campingbus zu besuchen. Nun Handyregelungen - als ob es nicht "Pflicht" ist, dem Arbeitgeber Rede und Antwort stehen zu KÖNNEN, wenn es wichtig ist (dafür habe ich übrigens 2 Telefone - Privat und Erreichbar; Letzteres liegt eben irgendwo, wenn ich nicht erreichbar sein will/kann und meine Chefs und Mitarbeiter wissen, dass ich echt sauer reagiere, wenn ein Anruf nicht wichtig war und hätte warten können).
Aber weder die Schaffung von virtuellem Geld durch Banken (einfach nur einen einzigen Handel am Tag pro Position zulassen), Rohstoffspekulation - noch die keinerlei Mehrwert schaffenden Hedgefonds kriegen sie in den Griff!!

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Dr. Wolfgang Klein

Schon gut gemeint ...

aber der Bund sollte vielleicht erst mal anfangen seine ineffiziente Organisation und das verwaltungsinterne Formularchaos in den Griff zu bekommen, und wenn's nur die Krankenversicherung für Beamte ist (vgl. Zentralstelle ZEFIR).

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Paul Losert
Paul Losert (aloserd) - 13.06.2012 02:55 Uhr

Endlich passiert mal was

Die Frau hat ja echt super Ideen. Und das ganze noch von richtigen "Wissenschaftler" und "Arbeiterechtler" untermauen. Oh, was kosten die Studien nochmal? Im dutzend billiger? Ach, ist doch Wurst denn ich Michels habt ja genug Jobs und Kohle..noch!
Gruesse aus dem Ausland

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Helga Zießler

Frau von der Leyen "will Regeln gegen Handy-Stress"

„Diese Regeln müssen vom Arbeitgeber gesetzt werden, aber auch von den Beschäftigten gelebt werden.“
Ist die Dame noch bei Trost? Hat Deutschland keine anderen Sorgen? Oder muss sie sich mal wieder in den Medien bemerkbar machen? Mit diesem Thema beschäftigen sich nun auch noch Wissenschaftler und Arbeitsrechtler (die werden doch auch vom Steuerzahler bezahlt. Haben die auch nichts Wichtigeres zu tun als Frau v.d.L.?)

Man muss sich immerzu in die Arme kneifen bei diesen Politikern, damit man merkt, dass man wirklich wach ist und nicht bloß schlecht träumt.
Allerdings: "Eine entsprechende Verschärfung des Arbeitschutzgesetzes plant die Ministerin nicht". Na, das ist ja wenigstens ein kleiner Trost... ;-)
Wann werden denn die "gesetzten Regeln" von mir "gelebt werden" müssen, Frau v.d.L.?? Und was passiert, wenn ich nicht will?

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Michael Arndt

Ich will

Regeln gegen Politiker-Stress.
Was ist mit unserer Sozialministerin los? Zur Zeit gibt sie zu allem ihren Senf.
Sind neue Stellen zu besetzen???

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Daniel Hirsch

Verbesserungsvorschlag

Anstatt gesetzlich vorzuschreiben, wann wir unsere Handys ausmachen sollen, könnte man doch einfach ab 18 Uhr eine Stromsperre verordnen. dadurch funktionieren die Handys nicht mehr, wir schaffen die CO2-Ziele doch noch und zwar ohne bösen Atomstrom und wir reduzieren alle unsere Stromrechnungen. Wir könnten auch abends die Bürgersteige hochklappen, dann reduzieren sich bestimmt die nächtlichen Unfallzahlen mit Fussgängern. Nach vollständiger Einführung des E-Autos sogar noch mehr! Wenn wir dann die Behördenöffnungszeiten noch in die Nachtstunden verlagern, könnten wir gleichzeitig die Effizienz der Verwaltung verbessern, die Probleme mit der Behörden-IT erledigen sich von selbst und die Bahn wäre auch endlich mal pünktlich (zumindest nachts). Mit ein bisschen Intelligenz und unkonventionellem Denken ist es so einfach das Leben der Bürger zu verbessern. Danke Frau von der Leyen!

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Sven Knippser

andere Themen ...

Wie wär es, wenn die Dame erstmal die Regeln für Zeitarbeit etc. weniger krankmachend gestalten würde...!

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Guido Wirtz

Allmachtsphantasie oder Machtinstrument?

Frau von der Leyens Intitiative offenbart womöglich nur die Geisteshaltung vieler Politiker:

Entweder sie erliegen der naiven Allmachtsphantasie, dass alles geschehe wie beordert, sobald es nur in ein Gesetz gegossen ist.
Oder derartige Gesetze(sinitiativen) sind ein schlichtes Mittel des Machterhalts. "Wählt mich, denn seht, was ich Gutes für Euch tue."
Nach der praktischen Umsetzung fragt ja keiner...

Doch wer wollte Politiker dafür verurteilen? Ist ihr Tun nicht lediglich ein populistischer Reflex auf einen vollkaskoverliebten Bürger, der verlernt hat für sich selbst zu denken und zu handeln?

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Richard Löwe

Eigeninteresse?

wahrscheinlich bekommt Frau von der Leyen zuviele Anrufe von der Chefin.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 12.06.2012 12:59 Uhr

Zuerst

soll die Dame mal ihre Fahrtenbücher offen legen. Und ein Gesetz schaffen für absolute Transparenz für Ausgaben und Privilegien, die Volksvertreter beanspruchen, aber dann verheimlichen wollen. Dies Ministerin ist mehr als nur überflüssig.

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Pete Thoureau

Die Bevormundung geht weiter

Vielleicht ist es die große Anzahl ihrer Kinder, die VdL glauben macht, alle Deutschen brauchen ihre Bevormundung.
Erreichbar ist in vielen Positionen ein Teil des Jobs und wird durch höheren Verdienst ausgeglichen. Wer das nicht anbieten möchte, hat die Möglichkeit selbst nein zu sagen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.06.2012 20:11 Uhr
Helga Zießler

Sie müssen da wohl etwas falsch verstanden haben, Herr Thoureau

Die schlichte Erkenntnis, dass ein Mensch selbst einfach Nein oder JA sagen könnte, passt nicht in das Gehirn eines Politikers. Denn wenn die das einsehen würden, würden sie sich doch total überflüssig machen... ;-)

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Sven Dahmen
Sven Dahmen (SDAHMEN) - 12.06.2012 12:44 Uhr

Irgendwas muss sie halt reglementieren...

... das liegt bei der Frau scheinbar in den Genen. Ist es wirklich so, dass sich ein beachtlicher Teil der Wahlbevölkerung ins Weltbild der Frau v.d. Leyen einordnet und fest daran glaubt, dass es eine Bundes-Nanny/Granny braucht, die jeden Bereich mit starren Regeln regelt?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.06.2012 20:17 Uhr
Helga Zießler

Nee, Herr Dahmen

Die meisten brauchen wohl keine Bundes-Nanny. Aber ein paar Ausnahmen dürfte es geben - siehe @Mathias Raschke...

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Rolf-Dirk Maehler

Ob diese Dame wenigstens auch mal etwas lernen kann? Ich habe so meine Zweifel

Ob man in der deutschen Bundesregierung schon mal etwas von Eigenverantwortung und Selbstbestimmung gehört hat. Das scheint nur für Sozialhilfemepfänger zu gelten. Menschen die arbeiten müssen offenbar laufend gegängelt werden und die Bundesregierung nimmt ihnen alle Entscheidungen ab. Früher hatte ich mal gelernt, daß das Gewerkschaftsprinzip im wesentlichen aus Informationsprevilegien besteht. Die Unsitte scheint sich immer mehr auszubreiten. Menschen, die erfolgreich im Beruf arbeiten, haben in der absoluten Mehrzahl der Fälle auch gelernt sich zur organisieren und den richtigen Rhythmus zwischen Arbeit und Ruhepausen zu finden. Und genau diese Fragen werden von unterschiedlichen Menschen unterschiedlich erfüllt. Aber diese begnadete Ministerin kann zwar nichts, aber in jedem Falle weiss sie alles besser als die Bürgere und deshalb muss sie natürlich auch alles entscheiden und das auch für alle.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.06.2012 20:24 Uhr
Helga Zießler

Politiker und etwas lernen?

Das halte ich für einen Widersprich in sich, Herr Mahler.
Und "Eigenverantwortung und Selbstbestimmung"? Die hat man uns Bürgern doch schon vor langer, langer Zeit abgesprochen. Aber wahrscheinlich bemerken wir es schon gar nicht mehr, wie sehr wir gegängelt werden, weil der Mensch sich eben an alles gewöhnt. Erschwerend kommt hinzu, dass es in D. zu viele Leute gibt, die überzeugt sind, Politiker wüssten alles besser als sie selber.

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Mathias Raschke

Wäre gut!

Es wäre zu begrüßen, wenn die Arbeitnehmerrechte bezüglich der Kommunikationsverfügbarkeit klar geregelt wären. Die Arbeitgeber können ja bei entsprechend besserer Bezahlung eine höhere Verfügbarkeit aushandeln.

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Andreas Seidl
Andreas Seidl (ASeidl) - 12.06.2012 12:13 Uhr

Wenn jemand der die wirklich gearbeitet hat die Arbeit regulieren will ...

... ist das ungefähr so, wie wenn jemand Landwirtschaftsminister wird, der noch nie eine Kuh gesehen hat. An diesem Vorhaben kann man wieder deutlich erkennen, daß die Frau v.d. Leyen in einer erdachten Scheinwelt lebt. Meine Lebenserfahrung zeigt, daß der Handy und email-Streß meist selbstgemacht ist, denn jeder einzelne kann das für sich steuern. Und egal was die Dame in ihr Gesetz schreibt, es wird niemanden interessieren, keiner wird sein Verhalten ändern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.06.2012 14:48 Uhr
Siegfried Müller

Arbeitsministerin ...Wenn jemand

"....wenn jemand Landwirtschaftsminister wird, der noch nie eine Kuh gesehen hat."
Nur zur Präzisierung: Im Laienspielerensemble in Berlin macht das eine Elektrotechnikerin zwischen zwei Biergartenbesuchen, unsere Ilse.

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Closed via SSO

Ich brauche ganz gewiss keine von der Leyen,

um mit ihrer Unterstützung zu lernen, wie ich mit Hääändi, Smartphone und Computer umgehe - nicht auf der empfangenden Seite und auch nicht auf der abgebenden Seite.

Diese Frau sollte endlich aufhören, die Bürger zu gängeln und zu bevormunden. Und sie sollte auch endlich lernen, dass Einige Stress aushalten und Andere eben nicht. "If you can't stand the heat, you better leave the kitchen." Basta!

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Thomas Berger
Thomas Berger (tberger) - 12.06.2012 11:10 Uhr

Dann aber auch bitte...

...ein Gesetz, dass es verbietet, sich einen neuen Rechtsanwalt zu suchen, weil der bisherige am Wochenende nicht erreichbar ist.
Auch der Freiberufler soll Freizeit haben!

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 12.06.2012 10:59 Uhr

Gibt es etwas, was UvdL nicht regeln möchte?

27% müssen sehr häufig erreichbar sein... Ich kenne das aus meiner aktiven Zeit nicht anders, da gab es Handys, noch keinen Tablet-PC und es war bei meinem Einkommen selbstverständlich, dass ich auch in der Freizeit verfügbar war. Urlaub zuhause endete am zweiten Tag im Büro, na und? Bezahlung von Überstunden oder Ausgleich für nicht genommenen Urlaub gab's nicht. Abschalten von der Arbeit daheim, schwierig und trotzdem hat mir meine Arbeit immer Freude gemacht. Spaß machte sie ebenfalls oft genug (im Gegensatz zu unserer Kanzlerin, der die Arbeit ja immer Spaß macht).

Ich bin der Meinung, aber einer gewissen Gehaltsklasse muss man mit Einschränkungen der Freizeit rechnen und kann nur jedem raten, beizeiten zu lernen, sich abzugrenzen, das habe ich verpennt. Geschadet hat es mir nicht, ich wünschte, ich hätte meine Arbeit noch und nicht die Rente ;-)

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.06.2012 13:14 Uhr
Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 13.06.2012 13:14 Uhr

Hallo Herr Rieger,

stimmt, ich habe seit meinem 14. Lebensjahr 44 Jahre ununterbrochen gearbeitet, davon 32 Jahre in der Werbung. Und dort galt "Gleitzeit", morgens bis spätestens halb 10 da sein, abends Ende offen, Wochenenden oft genug durchgearbeitet. Arbeit mit unendlich viel Stress, Spaß und viel Freude, wenn der Kunde wieder zufrieden war. Gleichzeitig habe ich mich während meiner Arbeit immer frei und ungebunden gefühlt (mein Chef saß 400 km entfernt).

Die meisten Arbeitnehmer möchten um 17h zuhause sein, was aber mit einem höheren Einkommen kaum in Einklang zu bringen ist. Wenn man sich aber, so wie ich, von der Kontaktsekretärin zur Geschäftsführerin, die nebenbei Kundenberatung und Produktion macht, mit allen Verantwortlichkeiten, die unterwegs rumlagen eindeckt und hocharbeitet, ist eine geregelte Arbeitszeit undenkbar. Dafür habe ich einen Kunden und den gleichen Etat u.a. 28 Jahre betreuen dürfen. Eine Ausnahme in der Werbung, die man aber nur mit Engagement und vollem Einsatz schafft.

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Jürgen Rieger

Das war ein Witz - oder?

Gehe davon aus, es war ein Scherz. Sklaven haben weder Rechte noch (gute) Bezahlung. Wenn der (zumeist) auf den Taschen der Eltern bis knapp 28 freizeitorientiert studierende Jungmensch dann auf die goldenen Eier wartet, die ihm seinen BMW/Porsche/... mit 6 Stunden Arbeit am Tag erlauben und den Rest der Zeit "hyperunglücklich" und gleichzeitig aktiv gelangweilt ist...habe(n Frau Simon und ?)ich seit dem 14. Lebensjahr bereits eigenes Geld verdient, neben einem guten Abi ein oder zwei Studien beendet und verdiene in einem Beruf, der manchmal 8, oft aber 12 bis 20 Stunden auch einmal über Monate ohne Wochenenden nicht nur recht gutes Geld, sondern sind auch aktiv bemüht, Familie, Ruhepausen (mit Handyregelung - siehe eigener Beitrag) und Berufsfreude in Balance zu halten.
Eine Regelung dafür brauche zumindest ich nicht - nur ein eigenes Hirn und ein Rückgrat dem Chef und den Mitarbeitern klar zu machen, wann ich anzurufen bin. Und einen Daumen für die Austaste...ist wie beim Fernsehen.

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Helga Zießler

"am Steuer und ohne Freisprecheinreichtung sollte niemand verfügbar sein"

Das ist so nicht ganz richtig, Herr Pätzold. Denn in dem Wörtchen "SOLLTE" steckt ja die Möglichkeit, es tun zu DÜRFEN. Das ist aber falsch. Sie dürfen eben nicht! Weil es dafür nicht nur eine Regelung gibt, sondern sogar ein Gesetz. Man sieht, wir alle haben uns schon sehr daran gewöhnt, in tausend kleinen Dingen gegängelt zu werden, ohne es zu bemerken - ob wir nun die "richtige" Glühbirne einschrauben oder uns im Auto anschnallen oder oder...

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Ulrich Paetzold
Ulrich Paetzold (UPae) - 12.06.2012 18:09 Uhr

@Henning Kratochwill: die Freiheit des Sklavenmenschen

Solch gut bezahlte "Sklaven" erfreuen sich üblicherweise auch großer Unabhängigkeit und Freiheit, auch wenn sich das ein "richtiger" Arbeitnehmer nicht vorstellen kann. Solche "Sklaven" hätten sogar die Freiheit, zu entscheiden, dieses Sklavenleben gegen das eines "richtigen" Arbeitnehmers zu tauschen. Und wenn sie das nicht tun, dann werden sie schon wissen, warum.

Die Dame auf dem Photo übertreibt es allerdings mit der telephonischen Verfügbarkeit: am Steuer und ohne Freisprecheinreichtung sollte niemand verfügbar sein, nicht einmal der "Sklave".

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 12.06.2012 17:43 Uhr

Nee, nicht Sklave, so habe ich mich nie gefühlt,

dazu bin ich viel zu gern arbeiten gegangen. Im Gegenzug bin ich eine miserable Hausfrau ;-)
Aber man muss ja nicht alles können und nicht alles wissen, wenn man weiß, wen man fragen kann.

Ich gebe zu, meine Arbeitsmoral war nicht unbedingt flächendeckend übereinstimmend mit der anderer Leute, aber ich konnte nicht anders und das war gut so.

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Henning Kratochwill

@Renate Simon

Wer sich so verhält hat die Bezeichnung Artbeitnehmer nicht verdient, zu so jemand sagt man Sklave, wenn auch evtl. gut bezahlt.

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