Eine herausfordernde Tätigkeit, ein guter Standort, flexible Arbeitszeiten - im Jahr 2010 standen diese Entscheidungskriterien noch ganz oben auf der Liste von Arbeitnehmern, wenn sie sich für einen Arbeitgeber entschieden. Doch nach zwei Jahren Dauerkrise haben sich die Gewichte verschoben: Nun steht an erster Stelle die Sicherheit des Arbeitsplatzes und an zweiter die Höhe des Grundgehalts. Das hat eine Umfrage der Unternehmensberatung Towers Watson unter 32.000 Arbeitnehmern auf der Welt ergeben, darunter 1000 aus Deutschland.
Hinsichtlich der Frage, was Arbeitnehmer langfristig in einem Unternehmen hält, steht gar das Grundgehalt an erster Stelle, erst dann kommen die Karriereperspektiven. „Viele Arbeitgeber schätzen ihre Mitarbeiter in dieser Hinsicht falsch ein“, sagt Studienautorin Heike Ballhausen.
23 Prozent sind „engagiert, aber ausgebremst“
Die Arbeitgeber würden glauben, dass es auf die weichen Faktoren ankomme, auf das Arbeitsumfeld etwa oder den Ruf des Unternehmens. Dem sei aber nicht so.
Insgesamt sind nach der Einteilung von Towers Watson 29 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland mit vollem Elan bei der Sache. Im internationalen Durchschnitt sind es 35 Prozent. Zu der Gruppe „Engagiert, aber ausgebremst“ zählen in Deutschland 23 Prozent der Befragten, Dienst nach Vorschrift machen 22 Prozent und die restlichen 26 Prozent seien „richtig frustriert“.
Das deckt sich mit meinen praktischen Erfahrungen
Alex Merck (AlexM3)
- 18.07.2012, 21:30 Uhr
Man muss gesagtes von gedachtem bzw. gelebtem Trennen
Ralf Kleemann (aikon123)
- 18.07.2012, 15:44 Uhr
