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Bei Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit Westerwelle fordert mehr Macht für die EU-Kommission

 ·  Außenminister Guido Westerwelle hält die Instrumente der EU-Kommission bei Verstößen von Mitgliedstaaten gegen die Rechtstaatlichkeit für unzureichend. In einem Gastbeitrag für die F.A.Z. schlägt er Maßnahmen wie das Einfrieren oder Kürzen von EU-Mitteln vor.

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typisch W Welle

Statt ein demokratisches Parlament zu fordern, das der Kommission und dem Rat Ketten anlegt, soll laut WWel die Kommission stark noch stärker noch diktatorischer gemacht werden;
ich sags ja, Juristen sind politische Blindschleichen, Physiker sind politische Hintendenker und Lehrer sind unbedarfte Politik-Idioten

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Ulrike Schütt

Herr Westerwelle - der Retter der Rechtsstaatlichkeit! Gott sei Dank, da kann er gleich bei uns

anfangen!

Als einer von denen, die hier in Deutschland die Rechtsstaatlichkeit abschaffen (nicht nur Zustimmung zum ESM, Hurra für Draghi, auch Zustimmung zur Beschneidung Minderjähriger, ...), will jetzt über die Rechtsstaatlichkeit anderer Staaten wachen! Lächerlich!
Mir würde es schon langen, wenn er bloß für sich selbst aufpasst, dass er sich in rechtsstaatlichen Schranken bewegt - mehr erwarte ich gar nicht! (Hoffen auf die 5%-Hürde!)

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Dieter Spethmann
Dieter Spethmann (dspeth) - 06.09.2012 14:27 Uhr

Diese EU hat ganz Deutschland ins Wackeln gebracht, und dieser Herr will noch mehr davon

Nach 14 Euro-Jahren: (1) Das Wachstum der deutschen Realwirtschaft war in der DM-Zeit 50 Jahre lang jährlich 2,5%. Jetzt tendiert es gegen Null. (2) Der Notenbankzins tendiert gegen Null – also gibt es keinen auskömmlichen Anlagezins mehr, was die Kapitalbildung im Inland unattraktiv macht. (3) Die Überschüsse unseres Aussenhandels werden uns entschädigungslos weggenommen, um die Defizite anderer Euro-Staaten auszugleichen. (4) Der deutsche Sozialstaat wackelt, nachdem er vorher jahrzehntelang als gerecht empfunden worden war. (5) € 10 Billionen deutscher privater Ersparnisse sollen nach dem Willen unserer politischen Freunde € 36 Billionen EU-Bankeinlagen retten (darin € 15 Billionen in der Eurozone, darin € 5,5 Billionen der Euro-Problemstaaten). Unsere jährliche Wirtschaftsleistung ist aber nur 2,5 Billionen. Facit. Wir leben in Absurdistan, und Herr Westerwelle verteidigt das. Verantwortlich? Alle Regierungen seit 1990. CDU und FDP waren 15 Jahre dabei, vor allem seit 2010.

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Verstöße von Mitgliedsstaaten gegen die Rechtsstaatlichkeit

Wer im Glashaus sitzt, Herr Westerwelle, sollte nicht mit Steinen schmeißen!
z.B. Zustimmung zum ESM- und EFSF-Vertrag und auch die Äußerungen zu Beschneidungsdebatte vertragen sich nicht mit unserer Rechtsstaatlichkeit. Und mehr Macht für die EU-Kommission heißt nichts anderes wie Aushebelung unserer Verfassung, ist verfassungswidrig und berechtigt die Bürger zum Widerstand.

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Eva  Plecita

Der Polizeipräsident des Landes wurde vor wenigen Tagen gefeuert.

Was hatte er falsch gemacht?

Nun er hatte einiges geändert. Er hatte zum Beispiel eine alte Praktik in Tschechien abgeschafft, die darin bestand Anzeigen von Bürgern gegen gewisse Leute, korrupte Politiker zum Beispiel, zunächst an das Innenministerium weiterzuleiten, ehe man sie weiter bearbeitete. Die Täter wurden dann informiert und vernichtigten alle möglichen Unterlagen, die Hausdurchsuchung wurde dann im Anschluss genehmigt, die natürlich nichts zu Tage brachte.

Wer solche Kapitalfehler begeht als Polizeipräsident und gegen die wahre grosse Kriminalität vorgeht kann nichts besseres erwarten, wo kämen wir denn da hin?!

Nun der höchste Rechtsanwalt von Transparency International vor Ort hat den Fall jetzt übernommen und blässt auf Gegenangriff.

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Jack Murphy

Theodor Körner 1813

"Noch sitzt ihr da oben ihr feigen Gestalten,
vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott.
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten
dann richtet das Volk und es gnade euch Gott."

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Hartmut Jacques

Dann fangen Sie mal an, Herr Westerwelle.

Am besten mit einer Selbstanzeige. Was die Parlamente der Bundesrepublik in den letzten Jahren so abgeliefert haben, lässt doch erhebliche Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit auch dieses Landes aufkommen.
Beispiele? Bitte sehr. Ganz aktuell: Beschneidung. Was gilt hier? Das Recht oder die Religionsfreiheit, wenn diese die körperliche Unversehrtheit ignoriert? Wollen Sie wirklich das Recht teilen? Sie haben den Vergleich zur spätrömischen Dekadenz gezogen. War Ihnen nicht klar, was das heißt? Spätrömische Dekadenz ist die Veränderung des römischen Rechts in die Beliebigkeit (etwa mit Cäsar beginnend ohne spätere Korrektur) Dazu müsste man natürlich die römische Geschichte einigermaßen kennen, was bei dem heutigen Bildungsstand nahezu ausgeschlossen ist.
Herr Westerwelle: Überdenken Sie Ihre Äußerungen nochmals. Von den Vertragsbrüchen in Sachen Euro, Lissabonvertrag usw. gar nicht erst zu reden.

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K. Peter Luecke

Ich hätte da einen Fall für den Herrn Westerwelle und die EU-Kommission ! Ich zitiere aus ...

... "Die Welt" von heute: "Der frühere NPD-Chef Udo Voigt muss sich ab heute wegen Volksverhetzung vor dem Berliner Landgericht verantworten. 2010 soll der 60-Jährige in einer Bezirksverordnetenversammlung die Soldaten der deutschen Wehrmacht und der Waffen-SS verherrlicht haben. Voigt soll außerdem für die Herstellung und Verbreitung eines Wahlwerbespots verantwortlich sein... In dem Beitrag soll ... ein Zuwanderungsstopp von Ausländern gefordert worden sein.". Was hier in D so alles zu strafrechtlichen Verfolgungen führt, erscheint geradezu abenteuerlich. Schlimmer kann es in China auch nicht sein. Also, Herr Westerwelle ! Oder schließen Sie etwa den hierzulande praktizierten Gesinnungsterror von den Verstößen gegen die Rechtstaatlichkleit aus!?

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Eva  Plecita

Vielen, vielen Dank Herr Westerwelle!

Rechtsstaatlichkeit in der Tschechischen Republik wird hoffentlich doch irgendwann eingeführt. Obwohl ich die Hoffnung fast aufgegeben habe. Meine Nerven sind dahin und ich werde nach vielen Jahren in meine Wahlheimat England zurückkehren.

Ich habe viele Fälle gegen korrupte Poliker bearbeitet, nicht ein Einziger von ihnen wurde belangt. Einer trat auf Druck seiner Partei ob der überwältigen Beweislage zurück. Selbst sein ganzes lokales Parteibüro (Prag) wurde geschlossen und alle Mitglieder aus der Regierungspartei ODS rausgeworfen. Das ist aber nur ein Spitzchen des Eisberges.

Was mit einigen Mitstreitern geschah sollte Ihnen allen zudenken geben. Man hängt ihnen eine Verleumundsklage an, wir unterstützten sie wo man kann. Man sitzt mit ihren Familienangëhörigen im Gerichtssaal, man unterstützt die schwachen Rechtsanwälte gegen die starken teuren mit Korruptionsgeldern bezahlten Anwälte der Anklage. Familien leiden, brechen auseinander, Kinder sind für immer geschädigt. Usw.

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Peter Müller

Seltsame Analogie ...

Ein Minister einer Partei, der nach dem aktuellen Stand jede Existenzberechtigung abzusprechen ist, schlägt vor, dass ein noch weniger demokratisch legitimierter zentralistischer Moloch den Mitgliedsstaaten vorschreiben soll, wann diese das Rechtsstaatlichkeitsgebot nach deren Meinung erfüllt hat, das ist ja absolut absurd. In Anbetracht dessen, dass die FDP bei der nächsten Wahl zu Recht aus dem Parlament fliegt, für ihn persönlich durchaus nachvollziehbar. Er möchte wohl gerne auf seine alten Tage noch ein bissel wichtig sein und in Brüssel beim Aufbau einer zentralistischen EU-Regierung mitwirken. ... und ich Vollhorst dachte immer, das F im Parteikürzel stünde für Freiheit! So kann man sich irren ...

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Michael Laube

EU-Kommission könnte dann auch gegen Deutschland vorgehen

 
Ob dem Westerwelle bewusst ist, dass die EU-Kommission dann auch gegen Deutschland vorgehen könnte.

Denn in Deutschland findet etwas statt, dass gegen grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien verstößt:

Es gibt keine Gewaltenteilung.

Mitglieder des Legislative werden zu den Führern der Exekutive bestimmt und bestimmen ihrerseits die Mitglieder der Judikative.

Auf gut Deutsch: Die Parlamente wählen die Regierung und diese bestimmt (über die jeweiligen Ministerien) die Richter.

Dadurch hat die Politik, die eigentlich nur etwas in der Legislative zu suchen hat, Einfluss sowohl in der Exekutive als auch in der Judikative.

Beamte und Richter werden nicht immer nach ihrer Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung bestimmt, sondern nach ihrer politischen Zuverlässigkeit.

In der täglichen Arbeit der Exekutive ist oftmals weniger das Recht als die Politik der jeweiligen Regierung entscheidend.

Mit rechtsstaatlicher Gewaltenteilung hat das wenig zu tun

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Hans  Wollschläger

...immer wieder neue Maßnahmen...

…neue Richtlinien, Handhaben, Hürden, Sanktionen, Verstöße, Zusagen. Sieht denn niemand auf was wir uns in Europa zubewegen. Die FDP ist einfach nicht mehr wählbar (gilt für gesamte Regierung einschl. Opposition) …die derzeitigen Protagonisten in der FDP haben versäumt, sich dem ankündigenden undemokratischen EU-Bürokratiemonster ( verbunden mit der abzusehenden sehr hohen finanziellen Belastung für Deutschland ) entgegen zu stellen…das hätte einer Partei mit dem Türschild „Freie Demokratische Partei“ gut angestanden… diese Rolle werden in Berlin ab 2013 wohl die Freien Wähler übernehmen…und das ist gut so…

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Michael Laube

Nur eine weiteres Beispiel für das erschreckende Demokratieverständnis der deutschen Regierung

 
Die Europäische Kommission besteht aktuell aus 27 Mitgliedern, die von den Mitgliedsstaaten entsendet werden. [...] Das Ernennungsverfahren der Europäischen Kommission wird häufig als Teil des Demokratiedefizits der Europäischen Union angesehen, da sie – anders als eine nationale Regierung, die direkt vom Parlament gewählt wird – nur indirekt über die Regierungen der Mitgliedstaaten legitimiert ist und das Europäische Parlament bei der Ernennung lediglich begrenzte Mitspracherechte hat. Tatsächlich wurde die Kommission bei ihrer Gründung vor allem als eine technokratische Institution angesehen, die ähnlich wie eine Zentralbank nach Möglichkeit dem Einfluss der täglichen politischen Auseinandersetzungen entzogen sein sollte. [Quelle: Wikipedia]

Und diesem nur wenig demokratisch legitimierten Organ will Westerwelle mehr Macht einräumen.

Allerdings deckt sich das ja auch mit der Politik der gegenwärtigen Bundesregierung, die für Demokratie auch nicht viel übrig zu haben scheint.

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Jürgen M. Backhaus

zu Westerwelle -WW- fällt mir fast garnichts mehr ein

Dass die EU-Kommission praktisch außerhalb jeder Rechtsstaatlichkeit operiert, muss WW bisher entgangen sein? Kann so ein kleiner Glühbirnen-Despot wie Öttinger irgendwie zur Verantwortung gezogen werden, für den Sch[...], den er so von sich absondert und als Grundlage für nationale Regelungen definiert? WW wird seine "Karriere" wohl in Brüssel fortsetzen müssen, dort wird Klientelpolitik im großen Stil betrieben, das sollte er ja zwischenzeitlich sogar in Berlin gelernt haben?

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Christian Meyleran

Eine nicht-demokratische EU-Kommission soll also gewählte Regierungen maßregeln ?

Ich habe da so meine Zweifel, dass sich unsere "Partner" und "Freunde" in Europa das gefallen lassen. Mit solche wirren Vorstellungen versuchen unsere deutschen Politiker von ihrem Versagen in der Euro- und EU-Krise abzulenken. Die Einsicht, dass die EU für Deutschland nicht mehr funktioniert und uns wie ein Mühlstein am Hals hängt, wird es aber bei keinem verantwortlichen deutschen Politiker geben. Zum Glück ist Westerwelle eh bald Geschichte, genau wie seine FDP. Ich weiß nur noch nicht, wie wir die anderen Schuldenmacher und Demokratieabschaffer loswerden. Es wird höchste Zeit.

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Veronika Soey

Guter Vorschlag einer leider schlechten Organisation (EU)

Bei allem berechtigten Missmut über die EU, die in letzter Zeit mit Sicherheit als die letzte aufgetreten ist, die sich mit Vertragssicherheit und Rechtsstaatlichkeit befasst hat, ist dieser Vorschlag doch ein Vernünftiger, da es ansonsten keine Möglichkeiten gibt, den in der Tat bedenklichen Vorgängen wie der Einschränkung der Pressefreiheit in Ungarn, zu begegnen.

Davor sollte allerdings ersteinmal das eklatante Demokratiedefizit der EU beseitigt werden und die EU-Politiker aufhören die Bürger (z.B. über Konsequenzen des ESM-Vertrages) zu belügen. Das würde die Glaubwürdigkeit der EU immens erhöhen.

Was wir brauchen ist weniger Rechte für die EU, dafür aber die richtigen.

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Joachim  Ulmer

Unappetitlich

Herr Dr. Westerwelle hat kürzlich rechtsstaatlich einwandfreies Verhalten von Beamten als un-
appetitlich bezeichnet. Herrm Dr. Westerwelle als Gastkommentator zu engagieren, ist in mehr als nur einer Hinsicht und in besonderer Weise unappetitlich

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Ulla Nachtmann

Eines weiß ich genau...

bevor ich solches Pack nochmal wähle, hacke ich mir lieber die Hand ab!
Ein opportunistischer Rechtsbrecher der "Rechtsstaatlichkeit" mit Hilfe einer ungewählten feudalistischen Brüsseler Funktionärsclique einfordert!
Wirklich, schlimmer gehts nimmer!

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Thomas Frieling

EU-Kommission schreitet gegen EU ein

Kreisen zufolge ist die EU-Kommission gegen die EU eingeschritten. Wegen eklatanter Demokratiedefizite wurden alle Mittel eingefroren.

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Wolfgang Richter

Nein!

Eine "Gemeinschaft", die gegen alle Regeln verstößt und deren Brüsseler Zentrale jeden Tag mehr Macht usurpiert, gehört zurückgedrängt und nicht gestärkt.
Ein Roll-Back und eine Re-Nationalisierung vieler EU-Kompetenzen ist überfällig.
60% der Hofschranzen gehören frühverrentet (oder besser in Hartz IV, angesichts ihrer "Verdienste") und nach Hause geschickt.

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Von Philip Plickert

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