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Aktuelle Nachrichten online - FAZ.NET

Automatisierungsdividende für alle Roboter müssen unsere Rente sichern

 ·  Maschinen werden besser als Menschen, in allen Branchen. Eine Revolution bahnt sich an. Doch wir können die Folgen steuern: Wenn uns Roboter und Algorithmen in der Arbeitswelt ersetzen, sollten sie auch unseren Platz als Steuerzahler einnehmen.

Artikel Bilder (4) Lesermeinungen (75)

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Robert Korz
Robert Korz (rokopf) - 16.09.2012 12:19 Uhr

Diese Idee ist nicht originär

Die Idee dieses Artikels ist nicht wirklich neu! Bereits 2007, habe ich den Vorschlag in meinem Buch "Leben in einer vernetzten Welt - vernetztes Wirtschaften" Bd. 2 ISBN 9783833494284, S. 42 ff niedergelegt!!

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Erwin Stahlberg

Roboter arbeiten bereits heute superlukrativ für die Banken und Reichen

Immer mehr Menschen können heute arbeitslos und geduckt
werden, weil „Maschinen“ sie überflüssig machen.
Politiker „komprimieren“ seit langem
personalintensive Arbeitsbereiche wie

POLIZEI, SCHULEN, BAHN, POST, JUSTIZ u.a.
--- weil d i e sich „n i c h t r e c h n e n“.

Es wird also massiv entmenschlicht!

Dieselben Politiker schaufeln gegenwärtig diesem
ALPTRAUM-BANKWESEN gigantische Geldmassen in ihre
Faß-ohne-Boden-Welt.

Ich denke Griechenland wird uns demnächst ´was lehren
--- vielleicht sogar einen Anstoß zum Fortschritt bringen.

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Albert Endres

Zukunft unserer Enkel sichern

Frank Riegers FAZ-Artikel hat in der Online-Version einen sehr ansprechenden Titel bekommen. ‚Roboter müssen unsere Rente sichern‘ heißt es jetzt. Lasst uns also die papierne Version vergessen, an der sich Logik-Fans so festbissen.
Mit der Online-Version lässt sich nämlich sinnvoll arbeiten und weiter diskutieren. Zunächst muss man Rieger zugestehen, dass er noch um seine Rente besorgt ist. Vielleicht hat er bisher wenig selbst für seine Altersversorgung getan. Er hätte dann eine große Sorge weniger, wenn er andere Leute dazu überreden könnte, es statt seiner zu tun. Dass er deshalb gleich unseren ganzen Staat in die Pflicht nimmt, ist sehr egoistisch. Da ich aufgrund meines Alters mir keine Sorgen um meine Rente mache, möchte ich die Zeitachse um 50 Jahre verlängern. Es ist die Zeit, wenn meine Enkel gerne in den Ruhestand gehen möchten.
Viele Ideen in dem Beitrag von Rieger sind sehr nützlich. Es täte unserem Lande sehr gut, wenn ab und zu positive Utopi

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Seppel Mayer

Alles nur eine Frage der Zeit, die Situation ist aber nicht hoffnungslos

Ist alles nur eine Frage der Zeit! Und wahrscheinlich wird es uns überrennen - voraushandelnde Politiker gibt es leider in Deutschland nicht. Die Konsequenzen könnten tatsächlich katastrophal werden.
Rente zahlende Roboter? Das ist sicher keine Lösung! Dann schon eher einen Avatar für jeden, für den man die Verantwortung hat und der die (bezahlte) Arbeit erledigt.
Wobei Bezahlung in dem Moment überflüssig wird, wenn Energie nichts (oder fast nichts) mehr kostet. Letztendlich muss tatsächlich das Energieproblem gelöst werden! (Wie weit ist die Fusions-Forschung fortgeschritten?) Denn nur wenn Energie ausreichend und preiswert zur Verfügung steht, könnten zumindest die dann am nächsten liegenden Probleme für den Grossteil der dann nicht mehr arbeitenden Menschen gelöst werden.
Ob man das Ergebnis dann Paradies nennen kann, steht auf einem anderen Blatt.

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Closed via SSO

"Hunde wollt Ihr ewig schuften?"...könnte man in Abwandlung eines bekannten Romantitels fragen.

Die Schreckensvision, dass Computer und Maschinen uns die Arbeit abnehmen sowie die Reaktionen darauf lassen den Schluß zu: Ja, wir wollen schuften "im Schweiße unseres Angesichts". Ja die Menschheit hat die rüde Drohung bei der Verweisung aus dem Paradies ernst genommen und Alles daran gesetzt, dass diese böse Prophezeiung nicht endgültig wahr wird.
Wir haben uns ja so sehr auf die "Arbeit" eingerichtet. Zum Höhepunkt der Arbeits-Philosophie kamen 100 Tausende in großen Hallen zusammen und fertigten Mordmaschinen oder einfache Konsumprodukte. Und nun? Uns geht die Arbeit aus! Gott sei Dank! Niemand muß mehr in einen kalten Hochofen mit Giftgasen steigen um ihn auszumauern. Macht der Robo. etc. Und der Mensch? Der kann sich doch bilden, kann schöne Dinge machen, Kunst, Musik, Tanz, Ausdruck, Reisen, Literatur, Esoterik...es gibt viel zu tun, Kreativität können die Biester nicht, haben wir ihnen bewußt nicht beigebracht! Grundeinkommen JA! Und dann endlich frei vom Wulaken! Toll!

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Michael Schmidt

Tippfehler aus der Zeit der mechanischen Typenhebelmaschine

Interessanter Artikel. Allerdings:

Der Satz: "The company of the future will have no paper. The compnay of the future will have no inventory" enthält einen Tippfehler, der auf einen Autor mit Zweifinger-Suchsystem am traditionellen Keyboard schließen läßt.

Zur Erinnerung: im 19. Jahrhundert haben findige Ingenieure für die damaligen mechanischen Typenhebelmaschinen die bis heute übliche Tastaturbelegung ersonnen. Sie sollte verhindern, dass bei schnellem Schreiben im Zehnfingersystem die Typenhebel nebeneinander liegender Buchstaben sich miteinander verklemmen. Daher die bis zum Smartphone und darüberhinaus üblichen QUERTZ, QERTY, AZERTY usw. Tastaturen - ein lebender Beweis für die Trägheit unserer Gewohnheiten. Daher auch das Risiko für Zweifingerautoren, die Buchstabenfolge zu verwechseln - eben compnay statt company.

Wegrationaliert wurden offenbar nur die früheren Textkorrekturleser in den Zeitungsredaktionen. Geblieben sind die Tippfehler und die steigenden Preise.

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Christiane Wolf

Der Kapitalismus schaft sich ab

Die Konzentration von Vermögen wird sich wie in den letzten Jahren schon geschehen weite exponentiell verdichten.
Am Ende wird nur noch eine Superreiche Oberschicht da sein und 90% nicht mehr von dem leben können was die Reichen Ihnen hinwerfen.
Die Folgen werden dann sehr radikal sein.
Eine Möglichkeit, dass man diesen Prozess kontrollieren kann, ist die Wiederherstellung der Staatsgrenzen, denn so kann man über fiskale Schranken und Steuerung, Migration verlangsamen und auch das Geschehen als lokales Problem behandeln. Je kürzer die Wege zwischen den lokalen Politikern ist, dessto schneller und effektiver kann man an dem Problem arbeiten.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.05.2012 19:18 Uhr
Christiane Wolf

Übergang

Leider ist es unmöglich das Geld von Heute auf Morgen abzuschaffen. Einen Krieg kann man von Heute auf Morgen anfangen und die überschüssige Bevölkerung auf dem Schlachtfeld zum Ruhme der Führer fallen zu lassen.
Tja so einfach ist das.!

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Closed via SSO

Es gibt keinen Rückweg in die alten, nationalen, industriellen Strukturen...

die soviel Leid und Tod produziert haben! Wir müssen uns endlich lösen von der Vorstellung, dass Geld wichtig ist! DAS ist die Erkenntnis aus dem Artikel. Die neue Währung wird nicht Geld sein. Waren, Produkte, Nahrung wird durch maschinen erzeugt und bereitgestellt. Wenige Menschen überwachen diesen Prozeß. Und da dies so ist, werden die Menschen von den erzeugten Gütern, welche gleichmäßig verteilt werden müssen, und einem Grundeinkommen leben.
Die Anzahl der Menschen auf unserem Planeten wird lt. "Club of Rome" ab 2020 kontinuierlich auf natürlicher Basis sinken, denn es macht keinen Sinn, mehr Kinder zu machen, die nichts mehr produzieren. Es reicht eine kritische Menge zur Erhaltung der Art.
Der Rest der Menschheit beschäftigt sich mit sinvollen Dingen. Da erhält das Humboldt'sche Ideal der allgemeinen Bildung einen besonderen Wert. Wir werden reisen, lesen, schauen, das muß produziert und bereitgestellt werden, für kreative Wesen eine Herausforderung.

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Roy Rempt
Roy Rempt (kritizist) - 20.05.2012 12:54 Uhr

Rohstoffe, Energie, menschliche Zuwendung + weitere Aufwände für welchs Ziel ?

Wieviel steckt tatsächlich bis zum ferigen Roboter bereits jetzt in dem Langen Weg bis zu deren Herstellung? Wieviel Not wurde erzeugt, wieviel Naturraum verseucht, wieviel Luft verschmutzt, wieviele Menschen aus ihren Lebensräumen vertrieben,... Wieviel Lebenszeit opfer/te/n wir der Entwicklung & Produktion? Wohin wird eine solche Entwicklung gehen?

Auch Maschinen müssen immerfort gefüttert werden, brauchen Energie verbrauchen irgendwelche "Betriebsmittel". Irgendwie muss die Energie, müssen die Betriebsmittel auch zu den Maschinen kommen. Irgendwie werden damit immer Menschen beschäftigt sein
Woher wird die Energie, werden die Rohstoffe kommen?

Die Erdoberfläche ist begrenzt auf der durch Photosynthese Energie der Sonne in Materielle Energie umgewandelt wird, was meist Pflanzen oder Algen machen, von denen wir & andere Tiere, Bakterien, Pilze,... uns ernähren.

Ich empfehle den Film "Home" und den "Film ein neues WIR".

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.05.2012 11:19 Uhr
Denis Witt
Denis Witt (gpkvt) - 22.05.2012 11:19 Uhr

Rohstoffe

Wenn Maschinen die Rohstoffförderung in nennenswerten Ausmaß selbst übernehmen lassen sich ganz neue Rohstoffquellen erschließen. Überall dort wo es für Menschen zu gefährlich oder menschliche Arbeitskraft zu teuer ist. Auch kleine Rohstoffvorkommen können abgebaut werden, wenn die Maschinen diese abbauen und automatisch zum nächsten Vorkommen wandern. Auch könnten Maschinen entwickelt werden, die erheblich kleiner sind als menschliche Arbeiter und somit keine großen Stollen und riesige Löcher benötigen um an die Rohstoffe zu gelangen.

Auch im Bereich des Recyclings ist das Ende sicherlich noch nicht erreicht. Ebenso was die Versorgung mit Energie angeht. Hier dürfte allerdings vor allem was die Energiespeicherung angeht noch Forschungsbedarf bestehen.

Die Automatisierungsrevolution wird aber kommen, egal ob diese Probleme gelöst sind oder nicht, also sollte man sich der hier aufgezeigten Lösungsoption nicht verschließen.

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Roy Rempt
Roy Rempt (kritizist) - 20.05.2012 11:18 Uhr

Wieviel Aufwand wird hier ausgeblendet & welche Fern-/Ziele werden angestrebt?

Es werden einige Aufwände nicht erwähnt: auch die Roboter mussten geplant & hergestellt werden, brauchen Energie, brauchen Pflege, brauch(t)en Material & Rohstoffe, mussten transportiert werden wie auch die Maschinen, die diese herstellten & die Transport-Mittnel, die diese (+ deren Rohstoffe & Baugruppen) transportierten,... Für alles brauchte es jeweils Energie, Rohstoffe & menschliche Zuwendung. Oft waren Kriege nötig oder entstanden Ungerechtigkeiten bei den Menschen, die zuvor an den Orten friedlich gelebt hatten, wo die Rohstoffe entnommen wurden,... wurden die Menschen aus ihren Lebensgebieten verdrängt,...
Wieviel Material, Rohstoffe, Energie und menschliche Zuwendung ist in die Roboter, Computer, Maschinen, den Transport,... bereits investiert worden? Zeit, die wir Menschen nicht hatt/haben, um uns zu orientieren, was wir für ein globales freundliches Miteinander tun müss(t)en, Zeit, die wir Menschen nicht hatt/haben, um...

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Hesse Frank
Hesse Frank (fhesse) - 20.05.2012 10:37 Uhr

Schöne Ansätze

Ich habe diesen Artikel mit sehr viel Interesse gelesen. Leider sehe ich die soziale Abgabe für "technische Inovation" als eine theortische Möglichkeit. In der Praxis wird sich dieses als nicht umsetzbar erweisen, da Maschinen und Programme überall arbeiten können, im Gegensatz zu natürlichen Resorzen, ortsgebunden sind. Wie Sie schon feststellten ist der Motor der Entwicklung der Effizienzgewinn und die Gewinnmaximierung. Eine von einer Volkswirtschaft eingeführte Abgabe, welcher Art auch immer, würde zur Abwanderung dieser Industrie in "billigere" Länder zur Folge haben.
Wenn ich mich recht entsinne, gab esähnliche Vorderungen von Gewerkschaften, bezüglich der Robotorisierung in der Industrie.
Ich befürchte, dass diese Lösungsansätze uns hierbei nicht weiterhelfen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.05.2012 11:12 Uhr
Denis Witt
Denis Witt (gpkvt) - 22.05.2012 11:12 Uhr

Steuer...

Ein Weg könnte sein dass Gewinne, die ein Unternehmen in einem Land erwirtschaftet, auch zu 100% in diesem Land versteuert werden müssen. Das Produkt mag in China hergestellt sein, wenn es in Deutschland verkauft wird zahlt der Produzent dafür einen Anteil am Preis an den Staat. Bei einer vollautomatisierten Produktion (ggf. inkl. Forschung und Entwicklung) dürften die Margen locker ausreichen um Raum für eine solche Abgabe zu schaffen.

Um ein BGE wird man auf lange Sicht kaum herumkommen. Bisher war zur Gegenfinanzierung meist eine Mehrwertsteuererhöhung im Gespräch. Die Automationsdividende könnte eine weitere Säule werden.

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Dieter Reichert

Software erlangt Bewusstsein - der Mensch verliert es

Vernetzte Algorithmen entwickeln eine neue Form von Intelligenz und Bewusstsein. Ob diese Technologie "beseelt" sein kann werden wir in den kommenden Jahren besser verstehen können. Im gleichen Sinne scheint jedoch der Mensch Intelligenz und Bewusstsein zu reduzieren. In dieser Polarisierung sind neue Gesellschaftsformen möglich, die den heutigen Kapitalismus als nicht mehr zeitgemäss erscheinen lassen. Die Aufgaben unserer Zeit sind durch die globalen Herausforderungen wie Klima, Ernährung und Verschuldung gestellt. Technologie wird uns helfen die menschlichen Qualitäten von Nächstenliebe und Autonomität in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen und damit grundlegende Veränderungen zu bewirken.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.05.2012 11:27 Uhr
Roy Rempt
Roy Rempt (kritizist) - 20.05.2012 11:27 Uhr

Welche Fern-/Ziele werden angestrebt?

... das ist, was Richtung, Aktion und Wirkweise lenkt, beim Mensch genauso wie bei der Maschine oder künstlicher Intelligenz.

Entwickelt die Maschine Eigeninteressen, wird sie auf uns verzichten können oder wofür wird sie uns brauchen?

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Sandor Ragaly
Sandor Ragaly (ragaly) - 20.05.2012 06:54 Uhr

Der Mensch bleibt der Kreativere

Danke für die sehr eindrucksvolle Diagnose! Anregung:
1. Ihre Prognose: "Lediglich der Mensch vor dem Bildschirm wird durch Software im Inneren des Computers ersetzt." "Lediglich der Mensch" hat aber etwas, das die Rechner auf längere Sicht so nicht erreichen werden (Ausnahme: s. spezielle Software ->Schach): das Schöpferische, Kreative, die Schaffenskraft - zunächst n. im Sinn effiz. Leistung, sondern als Hervorbringen von etwas Neuem, Eigenem: unter kombiniertem! Einsatz von ratio (die am ehesten ers. werden könnte), aber auch Gefühlen/Intuition, Werten und v.a. einer erfindungsreichen Einbildungskraft als Moderator kreat. Prozesse (vgl. Kunst, Spiel). Das wird auch zuk. unser Vorteil im Vgl. z. Rechner sein - ähnlich, wie er ggüber der chines. Massenproduktion besteht - er braucht aber immer *Entwicklung* , weil der Druck dieser bd. Konkurrenzen steigt.
2. Eine Umverteilung der (digital erwirtsch.) Gewinne ist m.E. n. durchsetz- & machbar, und verschärfte Effizienzprob. (China..).

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 19.05.2012 22:33 Uhr

ich nehme an der text wurde durch eine maschine erstellt

von daher ist es vernünftig wenn er auch nur von maschinen gelesen wird, für den menschlichen konsum ist er ungeeignet.

was macht der mensch mit seiner gewonnen zeit?
variante a-er nimmt eine tablette um seine unruhe besser auszuhalten
variante b-er strickt einen pullover, fährt dann mit dem fahhrad zum markt und verkauft ihn dort um sich für der erlös kartoffeln, tomaten und wolle zu kaufen.

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Torsten Klier

Wie kommt das eigentlich, dass das

unsinnige "die Maschinen ersetzen den Menschen" für viele so faszinierend ist?
Obwohl dieser Unfug seit Jahrhunderten gepredigt wird und obwohl die Vorhersage seit Jahrhunderten nicht eintrifft, hat dieser Nonsens einen immer größeren Kreis von Anhängern.
Ich glaube es ist die Faulheit, oder präziser: das Schmarotzertum, das hier seine "wirtschaftstheoretische" Begründung sieht: Ich will nicht mehr arbeiten und Ihr müsst mir meinen luxuriösen Lebensstil finanzieren. Mal wird als "Grund" die "soziale Gerechtigkeit" vorgeschoben, dann wieder heißt es "für die Bankster ist das Geld ja auch vorhanden". Und nun sind es die Roboter, die für die anderen arbeiten sollen.
Dabei ergibt schon die einfache Plausibilitätsprüfung, dass das nicht funktionieren kann.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.05.2012 02:49 Uhr
Christian Zavrtak
Christian Zavrtak (za.ch) - 24.05.2012 02:49 Uhr

Die blanke Realität ist nicht 200 sondern fast 2000 Jahe alt

Ganz besonders im finsteren Mittelalter wurden immer mehr Menschen durch Maschinen ausgetauscht und mussten sich anpassen.

Je mehr sich verändert, je mehr bleibt sich doch alles gleich, jede Arbeit bei der eine Maschine einen Menschen ersetzt wird praktisch Wertlos, das ist doch genau der Grund für unseren Luxus, unsere Produktivität und überhaupt erst die Idee warum eine Maschine einen Menschen ersetzen soll.

Wo früher 500 Weber saßen, sind heute 3 für die Wartung, einer fürs Controlling, und 500 in der Entwicklung besserer Maschinen tätig, dazu eine dutzende im Marketing, und 30 weitere im Telefon-Support der Hersteller aller beteiligten Firmen.

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Johannes Korn

Unfug?

Der Ersatz von Menschen durch Maschinen ist doch kein Unfug, sondern seit grob 200 Jahren die blanke Realität, die sich jetzt nur schneller und in mehr Bereichen vollzieht. Natürlich geht's nicht in allen Branchen ganz ohne Menschen, nicht jetzt und vermutlich auch in keiner Zukunft. Aber die menschlichen Aufgaben verlagern sich vom "Selbermachen" aufs Einstellen, Kontrollieren, Begleiten. Wo früher 50 Weber saßen, sind heute 3 Maschineneinsteller tätig, ebenso ist es in automatisierten Produktionsstraßen aller Art, und wo gestern 10 Kassiererinnen saßen, steht heute eine einzige zwischen 10 SB-Kassen und hilft auf Anfrage mit der Bedienung. An den Finanzmärkten sind statt vieler Händler eher wenige finanzmathematische Experten gefragt, die die Algorithmen für den Hochfrequenzhandel schmieden. Die Gesellschaft wird zum Glück nie Altenpfleger, Polizisten, Sozialpädagogen ersetzen können, allerdings könnte man diese wichtigen Menschen von der Automatisierungsdividende anständig entlohnen

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Roy Rempt
Roy Rempt (kritizist) - 20.05.2012 11:49 Uhr

es ist nicht mehr Energie vorhanden als auf & in der Erde zu finden ist + die Energie der Sonne

... und bisher haben die Pflanzen uns und andere Tiere, Pilze, Bakterien,.. gut versorgt, mit allem was wir benötigten.

Irgendwann (warum auch immer) sind aber einige "Hochkulturen" sehr viele geworden und sehr konzentriert gelebt.
Soweit ich weis, haben diese dann begonnen, andere zu erpressen, oder?
Wahrscheinlich weil sie sich irgendwann nicht länger selber versorgen konnten, oder?

Für die Menschen, die nicht so konzentriert lebten war einst von allem genug da, oder?

Warum haben sich die Menschen irgendwann so stark vermehrt?

Gab es eine Zeit in der Menschen sich auf das Nötige beschränkt haben?
(Einige Menschen leben noch heute sehr karg und wollen auch garnicht mehr haben, weil sie sich dann auch um mehr kümmern müss(t)en. Und diese Menschen erscheinen glücklich.)

Der Film "Home" zeigt m.A.n. interessante Zusammenhänge und der Film "Ein Neues WIR" interessante Lösungsmöglichkeiten für unsere selbst gemachten Probleme.

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Rüdiger Kalupner

evolutionseigenes Umsteuerungsoption ist theoriegestützt und projektfähig erkannt

"Die Vergesellschaftung der Automatisierungsdividende ist daher ein Projekt von historischen Dimensionen. Sie bietet ... eine positive Utopie, die langfristige soziale, gesellschaftliche und wirtschaftliche Stabilität garantiert und die Würde des Menschen wahrt."

Ein solches historisches Projekt kann nur auf der Grundlage einer operationalen, kybernetischen Evolutionsprozess-Theorie auf die globale Schichtsschiene gestellt werden. Denn es gilt das Exodus- und Übergangs- und Neue-Ordnung-Aufbau-Potenziale zu erkennen und freizusetzen, das schon in der Systemkrise des Ancien Régime herangewachsen ist.

Tatsache ist, dass der notwendige Erkenntnisse vorhanden sind und dass Angela Merkel dies schriftlich schon angedeutet (BILD v. 22.5.2009, S.3 über Ludwig Erhard) hat: Stichwort 'weiterentwickelten ORDOliberalismus' , den es dann global zu implementieren gilt.

Das könnte sie heute dem G8-Kreis offenbaren und sagen, was sie mit 'Wachstum durch Reformen' evolutonsprozess-logisch fasst.

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Florian Adler

Wie wir (nicht mehr) arbeiten werden

Ein begeisternder Text von Herrn Rieger mit einem der zentralsten Probleme unserer Tage: die Zukunft der Arbeit. Alle müssten aufgefordert werden mitzudenken - Politiker, Medien, Unternehmer, Arbeitnehmer - und ihren Beitrag zu den notwendigen Reformen leisten. Mit den aktuellen Politikern, MainstreamMedien, Unternehmen und Wissenschaft an politisch-motivierten Subventionstöpfen ist das unmöglich. Eine Handvoll BT-Parlamentarier peilt die Möglichkeiten der IT/TK und Automatisierungstechnik. Die anderen: Konzentration auf Postenerhalt + Lobbys, Diskussions-Killerphrasen zu innovativen Steuersystemen und zu nichtmonetisierte + nichtmonetarisierte Tätigkeiten und der Notwendigkeit eines Grundeinkommens, die Energiewende ohne Not als Rohrkrepierer projektiert, ansonsten Reformverschleppung. Ausgiebige Debatten, innovative Ideen, kontroverse Thesen, ganzheitliche Reformansätze verdienen keine grosse öffentliche Aufmerksamkeit, sondern werden als nicht hilfreich abgebügelt. Bittere Realität.

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Patrick von Prince

Bürgergeld bedeutet nicht Verbot von Lohnarbeit

Natürlich wird es auch in Zukunft Arbeiten geben, die von Menschen erfüllt werden müssen, ebenso wie es Menschen geben wird, die arbeiten wollen, ich gehe sogar davon aus, dass jeder Mensch das möchte. Die Frage dabei ist, was wir unter "Arbeit" verstehen. Bereits jetzt werden recht genau doppelt soviel Arbeitsstunden ehrenamtlich geleistet wie bezahlte Arbeit, trotzdem wird dies in der breiten Öffentlichkeit nicht als Arbeit wahrgenommen, da diese Menschen nicht ihren Lebensunterhalt damit verdienen.

Ich halte es aber für vernünftiger anzunehmen, dass ehrenamtliche Arbeit zunimmt, wenn mehr Menschen nichtmehr bezahlte Arbeit leisten müssen, als davon auszugehen das es weniger wird.

Trotzdem wird es Raum für Leute geben, die mehr Geld haben wollen, jeder der im Moment mehr als zB. 1000€ pro Person im Haushalt verdient, wird das auch weiterhin wollen, sonst würde er bereits versuchen seine Arbeitsstunden zu reduzieren, was im Einzelfall bereits zutreffen mag, aber nicht in der Masse.

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Ralf Wittmann

Ja und Nein

Es ist unstrittig, dass uns Maschinen immer mehr Arbeit abnehmen können. Sie tun es bereits, und die Zeit, in der niemand mehr einer mühsamen, unbefriedigenden, von sich selbst entfremdenden Arbeit nachgehen muss - quasi "im Schweiße seines Angesichts" - könnte bald anbrechen.
Doch wird diese realisierbare Utopie ein gewaltiges Umdenken in Politik und Ökonomie erfordern, damit die Allgemeinheit, und nicht nur die Besitzer der Maschinen profitieren. Wenn hierfür eine Lösung gefunden wird, wäre z.B. das allseits kritisierte Grundeinkommen finanziell machbar, und Phrasen wie "Jede Arbeit ist besser als keine Arbeit" kämen endlich dahin, wo sie gehören: auf den Müllhaufen der Geschichte.
Was die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz betrifft, muss ich jedoch bremsen.
Bis ein universell intelligenter und kreativer Mensch durch eine Maschine ersetzt werden kann, werden noch sehr viele Jahre vergehen, wenn es nicht gerade zu unvorhersehbaren Quantensprüngen in der Forschung kommt!

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Jeena Paradies
Jeena Paradies (jeena) - 19.05.2012 10:58 Uhr

Wir sind die neuen Pferde

Der Artikel ist ganz gut nur verstehe ich nicht wie der Autor darauf kommt dass es uns anders ergehen wird wie den Pferden die er in einem Beispiel nennt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.05.2012 11:21 Uhr
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"Ochott, es gibt keine Pferde mehr"...so lief in den 1970ern ein zugegeben nicht mehr ganz

Zurechnungs fähiger Mensch durch die Innenstadt von Essen. Gut erkannt: Die Pferde sind durch Autos ersetzt worden im Verkehr. Und? Starben die Pferde aus? Nein! Es gibt heute wieder mehr denn 1970. Warum? Weil der Mensch das Pferd als Partner, Sportgefährten und Mitgeschöpf wieder entdeckt hat und es nicht mehr industriell ausbeutet, wie vormals.
Was bedeutet das? Die Menschen müssen sich einfach umstellen, ihre Kreativität neu entdecken und ihr Denken ädnern.
"Arbeit macht frei" war das unselige Schlag-Wort der Unmenschen.
Und danach wurde die "Arbeit" als Lebenszweck stilisiert.

Jedoch: Arbeit ist kein Selbstzweck, körperliche, monotone Arbeit ist überflüssig, man kann gut ohne solche Arbeit leben!

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Michael Klotsche

Kopierbare Technik als Grundlage

Die Besteuerung der Maschinenarbeit in Kombination mit einem bedingungslosen Grundeinkommen wäre zwar theoretisch eine mögliche Lösung für die Beteiligung der Gesellschaft an den Erträgen der Maschinen, aber sie ist kein selbststabilisierender Zustand. Ein Regierungswechsel reicht aus, und Menschen werden wieder von den Erträgen der Maschinenarbeit ausgeschlossen.
Deshalb muss die Technik, die menschliche Arbeit ersetzen wird, so konstruiert sein, dass sie für jeden leicht kopierbar ist. Erst die Kopierbarkeit von Technik verhindert, dass Menschen von den Erträgen der Technik ausgeschlossen werden können.

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Die große Unruhe

Von Klaus-Dieter Frankenberger

In vielen Ländern Europas ist das Tal der Tränen noch nicht durchschritten. Es wird unruhig bleiben, solange die Lasten der Anpassung nicht bewältigt sind. Mehr 16 3

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