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Augsburger Pech Starke kennt die Ecke

 ·  Meistens ist es ja schön, alte Bekannte zu treffen, manchmal aber auch nicht. Sascha Mölders wäre es jedenfalls lieber gewesen, wenn ihn Tom Starke nicht so gut kennen würde. Bisher war der Stürmer mit seinen drei Saisontreffern der Held der Augsburger Bundesliga-Aufsteiger.

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Meistens ist es ja schön, alte Bekannte zu treffen, manchmal aber auch nicht. Sascha Mölders wäre es jedenfalls lieber gewesen, wenn ihn Tom Starke nicht so gut kennen würde. Bisher war der Stürmer mit seinen drei Saisontreffern der Held der Augsburger Bundesliga-Aufsteiger. Als er am Samstag gegen Hoffenheim in der 58. Minute zum Foulelfmeter-Duell mit dem gegnerischen Torwart antrat, da vertrauten ihm nicht nur Trainer und Kollegen, sondern auch die 30 000 Augsburger Fans im Stadion. Mölders würde nach Babels 0:1 den Ausgleichstreffer erzielen, so wie er es im ersten Heimspiel gegen Freiburg zweimal geschafft hatte. Aber diesmal fehlte der Stürmer. Starke ahnte die Ecke und hielt. Des Hoffenheimers Erklärung: "Ich kenne Sascha aus alten Duisburger Zeiten. Als Torhüter merkt man sich seine Pappenheimer. In Duisburg hat er im Training auch immer in die gleiche Ecke geschossen." Vielleicht hätte auch Mölders etwas länger über die gemeinsame Vergangenheit nachdenken sollen. "Ich habe mir den Ball genommen und gedacht, ich schieße ihn rein. Hat leider nicht geklappt", war sein lapidarer Kommentar. Später machte es der Hoffenheimer Salihovic besser, als er in der 75. Minute mit einem verwandelten Foulelfmeter das 2:0 für Hoffenheim, zugleich der Endstand, schoss. Aber der Augsburger Torwart Jentzsch wusste ja auch nicht, wo der Hoffenheimer hinschießen würde. Die schlechte Laune hielt sich in Grenzen nach der ersten Niederlage in der Augsburger Bundesliga-Geschichte, dazu war die Leistung des Aufsteigers zu gut. "Wenn wir weiter so gut arbeiten", sagte Trainer Luhukay, "werden wir auch belohnt."

peh.

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