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Aktionsprogramm Frankfurter CDU: Weniger Flüge auf neuer Landebahn

 ·  Die Frankfurter CDU hat nach ihrem Debakel bei der Oberbürgermeisterwahl im Süden der Stadt ein Aktionsprogramm gegen Fluglärm erarbeitet. Auch der neue Rathauschef Feldmann (SPD) zählt den Kampf gegen Fluglärm zu seinen fünf wichtigsten Themen.

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Die Frankfurter CDU will wegen des Lärms weniger Flüge auf der neuen Landebahn des Flughafen. „Keine Landungen auf der neuen Nordwestbahn nach 22 Uhr und vor 6 Uhr, soweit die Kapazität der anderen drei Bahnen es erlaubt“, heißt es in einem am Mittwoch bekanntgewordenen Aktionsprogramm mit dem Titel „Frankfurter Süden schnell vom Fluglärm entlasten“.

Die drei alten Bahnen verfügten „an den meisten Tagen“ über genügend Kapazitäten für die 133 vom Bundesverwaltungsgericht in den Randstunden (5 bis 6 und 22 bis 23 Uhr) erlauben Starts und Landungen. Die Anflüge auf das alte Bahnensystem berühren das Frankfurter Stadtgebiet weit weniger.

CDU nicht für erweitertes Nachtflugverbot

Anders als der künftige Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) spricht sich die CDU aber nicht generell für ein erweitertes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr aus. Die neue Bahn solle aber auch tagsüber nur genutzt werden, wenn die anderen keine Kapazität mehr haben. Außerdem solle sie nur von Flugzeugen angeflogen werden, die unter noch festzulegenden Lärmwerten liegen.

Die CDU der Hessenmetropole hält die Erweiterung des Flughafens zwar nach wie vor für notwendig, betont aber, dass seit der Inbetriebnahme der neuen Landebahn der Fluglärm zu einer „erheblichen Belastung für mindestens 20.000 bis 30.000 der 90.000 Bewohner der drei südlichen Stadtteile“ geworden sei. Damit seien in Frankfurt weit mehr Menschen betroffen als in irgendeiner anderen Stadt im Umfeld des Flughafens.

Zuschusskriterien für passiven Lärmschutz

Die von der Union geführte Landesregierung und der Flughafenbetreiber Fraport müssten die Zuschusskriterien für passiven Lärmschutz ändern und Frankfurt stärker berücksichtigen. Die Bürger des Frankfurter Südens dürften nicht länger schlechter behandelt werden als die Bewohner des Umlandes, die seit der Inbetriebnahme auch mit mehr Lärm leben müssen.

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