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Die Hamburger Fine Art Fair Gegenüberstellungen

25.09.2008 ·  Ohne Rücksicht auf Epochengrenzen lockt die Fine Art Fair hochkarätige Aussteller nach Hamburg. „Crossover“ lautet das Schlagwort - eine vielversprechende Aussicht für die Besucher.

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Unter dem coolen Motto „Crossover“ präsentiert sich vom 25. bis zum 28. September die Fine Art Fair im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe mit Feinstem von der Antike bis zur Gegenwart. Zwanzig Aussteller, darunter acht Teilnehmer der European Fine Art Fair (Tefaf) in Maastricht, machen, so wird betont, die Messe zum „Klein-Maastricht an der Elbe“. Die zeitgenössische Kunst wird unter anderem von Jablonka nach Hamburg gebracht, etwa mit einer großen Meerlandschaft aus Maine von Alex Katz (um 315.000 Dollar) - gegenüber präsentiert Gordian Weber aus Köln seine klassischen Antiken.

Eine fruchtbare Konfrontation

Bernheimer zeigt einmal mehr, dass Fotografie und Alte Meister sich bestens vertragen: Er konfrontiert Guido Mocaficos Fotografie „Vanité et objets de musique“ von 2007 (9800 Euro) mit einem Stillleben des Willem van Oedekerken (425.000 Euro). Die Hamburger Flo Peters Gallery ergänzt das Thema mit frühen und zeitgenössischen Schwarzweißfotografien.

Salis & Vertes bringen impressionistische und klassisch-moderne Bilder mit und setzen sie den afrikanischen Objekten von Dierk Dierking aus Köln aus: So wird einer „Mediation“ Jawlenskys aus dem Jahr 1934 (170.000 Euro) eine schön erhaltene Maske der Pende aus dem Kongo gegenübergestellt.

Zeichnungen aller Zeiten

Auch die Galerie Brockstedt kommt mit dem 20. Jahrhundert, darunter ein lange verschollenes Werk von Willi Baumeister. C.G. Boerner hält Zeichnungen und Graphik vom 15. Jahrhundert bis zum Expressionismus vor, Martin Moeller Gemälde, Zeichnungen und Aquarelle des 16. bis zum frühen 20. Jahrhundert, ebenso wie Thole Rotermund mit einer reizvollen Arbeit von Hans Reichel.

Thomas le Claire zeigt Sahnestückchen wie die das Gemälde „Segelschiffe auf See bei ruhigem Wetter“ (220.000 Euro) des Dänen Christoffer Wilhelm Eckersberg. Bei den Möbeln hält Frank C. Möller ein Steh- und Zeichenpult für Architekten aus Mahagoni von Roentgen bereit (Preis auf Anfrage). Daniela Kumpf bringt ein Paar Reitergruppen der Porzellan-Manufaktur Wien von 1744/49 mit (65.000 Euro), die Teil der Sammlung jenes Rudolf Just waren, der als „Utz“ in Bruce Chatwins Erzählung einging.

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