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Sprüth/Magers ziehen um Dann in Berlin

11.09.2008 ·  Die Hauptstadt bleibt unwiderstehlich: Im Herbst enden die Münchener Jahre der Galerie Sprüth/Magers. Berlin ist von Oktober an neben London ihr zweiter Standort.

Von Brita Sachs. München
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Die Galerie von Monika Sprüth und Philomene Magers wird zukünftig alle Kräfte auf Berlin und London konzentrieren. Während in Köln, wo Monika Sprüth vor fünfundzwanzig Jahren ihre Galeristentätigkeit begann und sich 1998 mit Philomene Magers assoziierte, kürzlich noch eine Abschiedsausstellung eröffnete, verläuft die Aufgabe der Münchner Niederlassung sang- und klanglos. Noch vor wenigen Wochen dachte Philomene Magers darüber nach, ein letztes Mal an der Münchner Saisoneröffnung Open Art vom 26. bis zum 28. September teilzunehmen, doch nun ist sie bereits ausgeflogen, um von Berlin aus den Umzug vorzubereiten und die dortige Einstandsausstellung.

Künstler für Berlin

Zwar ist in München das Büro noch geöffnet, und die letzte Ausstellung - sie zeigte neue Arbeiten von Axel Kasseböhmer - wurde noch nicht abgebaut, aber im Oktober ist endgültig Schluss. In die schönen Räume in der Schellingstraße soll wieder eine Galerie einziehen, welche, ist noch offen. Vor Monaten auf die örtlichen Umstrukturierungen angesprochen, die damals noch Gerücht waren, äußerte Philomene Magers, dass insbesondere die internationalen Zugpferde ihres Künstlerstamms einen repräsentativen Standort in Berlin verlangten.

Diesem Wunsch haben sich die Galeristinnen nun gebeugt und folgen dem Zug in die Hauptstadt. Für Münchens Galerienlandschaft ist der Weggang von Sprüth/Magers ein herber Verlust. In den neun Jahren ihrer Tätigkeit in der Stadt, die neben den großen Stars bald auch die junge Szene in einem eigenen Projektraum bedachte, hat die Galerie immer wieder frischen Wind spüren lassen und hohe Maßstäbe gesetzt, auf die man nur ungern verzichtet.

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