01.12.2008 · Für das Auktionshaus Im Kinsky ist Jubiläumszeit. In den Katalogen zum Fest sind ausschließlich Werke österreichischer Künstler versammelt - die Vorschau.
Von Nicole Scheyerer, Wien„Bin zwischen Auflösung und Zusammenballung der Farben entzweigerissen“, schrieb Maria Lassnig 1985 in ihr Tagebuch. In diesem Jahr entstand ihr Gemälde „Innerhalb - Außerhalb“, das sie gleichzeitig als Darstellende und Dargestellte zeigt (Taxe 100.000/180.000 Euro).
Österreichische Kunst zum Jubiläum
Zu seinem fünfzehnten Jubiläum am 2. Dezember hält das Im Kinsky rund fünfhundert Lose aus den Sparten Moderne, Zeitgenossen und Jugendstil bereit, die alle aus der österreichischen Kunstgeschichte stammen. In der Übergangsphase vom Realismus zum kantig-kubischen Stil schuf Wotruba 1946/47 die 120 Zentimeter hohe Figur „Sitzender“ in Kalkstein (80.000/150.000).
Bruno Gironcoli kombiniert in seiner Aluminiumskulptur von 1967 „Bogen mit Tropfenform“ (30.000/50.000). Die Studie einer „Tänzerin“, die Klimt für sein Fries im Brüsseler Palais Stoclet gezeichnet hat, bildet den Höhepunkt der Offerte des Künstlers (80.000/ 150.000). Bei den Antiquitäten fallen ein Spiegel (16.000/30.000) und eine weiße Kommode (25.000/50.000) von Dagobert Peche auf, die der Wiener-Werkstätten-Künstler mit goldenen Blättern und Füllhörnern verziert hat.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.377,69 | −0,11% |
| Dow Jones | 12.454,80 | −0,60% |
| EUR/USD | 1,2515 | −0,14% |
| Rohöl Brent Crude | 106,90 $ | +0,14% |
| Gold | 1.569,50 $ | +0,06% |