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Ein Unikat Millionen für eine Münze

12.10.2009 ·  In Madrid soll eine einzige Münze zwei bis drei Millionen Euro einspielen. Das Hundert-Escudos-Stück wird im Rahmen einer Auktion der weltweit größten Privatsammlung spanischer Münzen zum Aufruf kommen - die Gesamttaxe liegt bei fünf Millionen Euro.

Von Clementine Kügler, Madrid
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Eine Hundert-Escudos-Münze, „un centén“, von Philipp III. aus Segovia aus dem Jahr 1609, 339,35 Gramm schwer und 71 Millimeter im Durchmesser, soll bei einer Münzauktion in Barcelona zwei bis drei Millionen Euro einspielen. Es handelt sich um ein Unikat, weil die Münze in keinem Museum und keiner Sammlung vertreten ist.

Eine Million Euro für einen centén

Unter dem schönen Namen „Caballero de las Yndias“ versteigert das Auktionshaus Aureo & Calicó am 21. und 22. Oktober im Hotel Arts eine der weltweit größten Privatsammlungen mit spanischen Goldmünzen. Während der erste Teil mit Münzen aus Übersee (Lateinamerika und Philippinen) im April mehr als 3,5 Millionen Euro und der zweite Teil (Europa) im Juni zwei Millionen Euro einspielte, wird für den dritten Teil (Spanien) mit 980 Münzen eine Gesamtschätzung von fünf Millionen Euro angesetzt. Allein eine Million Euro soll ein weiterer seltener, 1633 in Segovia geprägter „centén“ von Philipp IV. einbringen.

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