http://www.faz.net/-hzv-7zzst

: EZB erhöht erneut Notkredit-Rahmen für griechische Banken

  • Aktualisiert am

          Frankfurt/Main (dpa) - Die Europäische Zentralbank (EZB) lässt den Geldhahn für griechische Banken vorerst offen.

          Wie am Mittwochabend aus Notenbankkreisen verlautete, hat die EZB den Rahmen für Notkredite («Emergency Liquidity Assistance»/ELA) für griechische Banken erneut erhöht - von 65 auf 68,3 Milliarden Euro. Das aktuelle ELA-Hilfsprogramm laufe über zwei Wochen.

          Hintergrund ist die angespannte Lage der griechischen Banken, die zunehmend unter Mittelabflüssen in Milliardenhöhe leiden, weil Bürger und Unternehmen wegen der ungewissen Zukunft ihre Konten leerräumen.

          Seit 11. Februar können sich griechische Banken nicht mehr bei der EZB frisches Geld besorgen, weil die Notenbank Hellas-Staatsanleihen sowie staatlich garantierte Bankanleihen nicht mehr als Sicherheiten akzeptiert. Die Institute sind nun auf die teureren Notkredite angewiesen, die die griechische Zentralbank vergibt.

          Sollte sich Griechenland nicht bald mit seinen internationalen Geldgebern über die Fortführung des Hilfsprogramms einigen, könnte die EZB nach Einschätzung von Experten den Geldhahn zudrehen. Denn die EZB darf ELA-Kredite für einen längeren Zeitraum nur gewähren, wenn die Zahlungsfähigkeit des griechischen Staates gesichert ist.

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          An der Börse wird gefeiert Video-Seite öffnen

          Frankfurt am Main : An der Börse wird gefeiert

          Einmal Sekt für alle. Die Deutsche Börse AG feierte auf dem Parkett ihren 25. Geburtstag. Auch mit Blick auf die Zukunft zeigten sich die Anleger zu Beginn der neuen Handelswoche zuversichtlich. Der Dax legte zum Börsenstart leicht zu.

          Topmeldungen

          Bestehen neben der AfD : Sächsische Schocktherapie

          Sachsen ist für die CDU eine Bewährungsprobe: das erste Bundesland, in dem sie von einer Partei rechts überholt wurde. Der neue Ministerpräsident Michael Kretschmer muss den Abstieg verhindern. Ein Kommentar.