http://www.faz.net/-hzv-80fhe

: Bericht: USA wollen 150 Bosnier wegen Kriegsverbrechen abschieben

  • Aktualisiert am

          Washington (dpa) - Die USA bereiten angeblich die Abschiebung von mindestens 150 Bosniern vor, die an Kriegsverbrechen während des Jugoslawien-Konflikts in den 1990er Jahren beteiligt gewesen sein sollen. Insgesamt hätten die Behörden etwa 300 Immigranten ausgemacht, die ihre Vergangenheit verschwiegen hätten, als sie in die USA eingereist seien. Das berichtet die «New York Times» unter Berufung auf Beamte der US-Einwanderungsbehörde. Gesammeltes Beweismaterial deute darauf, dass möglicherweise mehr als die Hälfte der 300 bosnischen Verdächtigten beim Massaker im ostbosnischen Srebrenica 1995 eine Rolle gespielt hätten, hieß es weiter.

          Weitere Themen

          Selbstmordattentat in Pakistan Video-Seite öffnen

          Mindestens 20 Tote : Selbstmordattentat in Pakistan

          Bei einem Anschlag auf eine Versammlung der Anti-Taliban-Partei ANP in Pakistan hat der Selbstmordattentäter mindestens 20 Menschen mit in den Tod gerissen. Mehr als 60 weitere seien bei der Kundgebung verletzt worden.

          Topmeldungen

          Heimliche Mitschnitte : Trump attackiert seinen früheren Anwalt

          Donald Trump hat in der Schweigegeld-Affäre schwere Vorwürfe gegen seinen früheren Anwalt und die Ermittler erhoben. Dass Michael Cohen während eines Gesprächs mit Trump heimlich einen Mitschnitt gemacht habe, sei „vielleicht illegal“, twitterte Trump.

          Scholz bei G-20-Treffen : Für einen freien Handel

          In Buenos Aires treffen sich die Finanzminister der führenden Wirtschaftsnationen. Für Deutschland reist Olaf Scholz nach Argentinien – und pariert sogleich Trumps Währungsmanipulationsvorwürfe.